Jetzt esports.com folgen
Zur Übersicht

Spieler involviert? Ex-Heroic-Coach HUNDEN packt im Coaching-Skandal aus

Der ehemalige Heroic-Coach bringt neue Informationen bezüglich des Coaching-Skandals ans Tageslicht.

Im September 2020 wurde der ehemalige Heroic-Coach, Nicolai „HUNDEN“ Petersen, von der Esports Integrity Commission (ESIC) gesperrt, weil er während den DreamHack Masters Spring 2020 einen Fehler im Spiel ausgenutzt hat. Dieser Bug ermöglichte es dem Nutzer, bestimmte strategische Orte der Karte zu sehen. Diese Informationen wären dem Coach und seinem Team ohne den Bug nicht bekannt gewesen. Aufgrund seiner Hilfe bei der Untersuchung wurde HUNDENs Sperre von ursprünglich zwölf auf acht Monate reduziert.

In einem früheren Statement machte HUNDEN klar, dass er ausschließlich allein handelte und die volle Verantwortung übernehme. Am Donnerstag äußerte er sich in einem Interview mit dem dänischen TV-Netzwerk TV2.dk erneut zur Situation. Dabei stellte HUNDEN einige Teile seines ursprünglichen Statements anders dar. Der Däne behauptete, dass die Situation einigen Spielern bekannt gewesen ist und diese aktiv von der Nutzung des Fehlers wussten.

HUNDEN veröffentlichte aber nicht, um welche Spieler es sich genau handeln soll. Der Coach, von dem sich Heroic im Juli getrennt hatte, lässt die Entscheidung damit bei den betroffenen Spielern, sich selbst zu melden.

Ob die Ermittlungen von der ESIC nochmal aufgenommen werden, muss sich erst noch zeigen. Dafür müsste sich allerdings wohleiner der betroffenen Spieler zu Wort melden. Ob HUNDENs Kooperation einen Effekt auf seine Zukunft als Coach haben könnte, ist bis jetzt nicht bekannt.

Video: Rocket Beans, Maxim & Gnu im eFernsehen #21

Mehr lesen:

Was denkt ihr über die Situation? Schreibt es uns auf Social Media oder DiscordGebt uns auch gerne Feedback zu unserer Website!

Bildquelle: DreamHack