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Millionenbeute für CS:GO-Hacker – Teures Inventar gestohlen

Streamer ohnePixel weist auf einen Hacker in Counter-Strike: Global Offensive hin. Dieser hat demnach von einem Account kostspielige Skins und mehr im Wert von zwei Millionen US-Dollar erbeutet.

Das vermeintlich teuerste CS:GO-Inventar der Welt ist gehackt worden. Der betroffene Account des Nutzers “HFB” soll kosmetische Gegenstände im Wert von knapp zwei Millionen US-Dollar beinhaltet haben. Demnach gehörten dazu unter anderem begehrte Skins wie sieben AWP Souvenir Dragonlore und das Messer “No-Star” Karambit.

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Video: So funktioniert der Marktplatz für Skins in CS:GO

 



 

Auf den Hacker-Angriff hat der Twitch-Streamer “ohnePixel” am Dienstag aufmerksam gemacht. Der Hamburger CS:GO-Skinexperte taxiert das gesamte Inventar auf einen Wert von mehr als zwei Millionen US-Dollar gehabt. Knapp die Hälfte davon soll verkauft worden sein. Die andere Hälfte befinde sich noch bei dem Täter.

Während in der Community eine große Diskussion entbrannte, hat sich auch der Däne “zipeL” zu Wort gemeldet, der ebenfalls einiges an Skin-Expertise in CS:GO vorweisen kann und Informationen zu dem Vorfall hat. Demnach soll das betroffene Opfer einen Steam-Account unter dem Namen “HFB” besitzen. Dieser Nutzer habe sich seit drei Jahren nicht mehr in seinen Account eingeloggt. Der Hacker scheint den Nutzernamen und das Passwort geändert zu haben, nachdem er sich Zugriff nach einer Transaktion via Steam verschaffte. Wie genau das passierte, scheint unklar.

Der gehackte Account von HFB ist nun innerhalb von 24 Stunden von Steam gesperrt worden. Zudem sollen sämtliche Tauschaktionen mit den Items des Accounts rückgängig gemacht worden sein. Die Käufer und Tauschpartner befürchten indessen ebenfalls einen Bann oder zumindest eine temporäre Sperre. “So etwas haben wir noch nie gesehen”, so zipeL. Der CS:GO-Support scheint jegliche Aktionen rückgängig zu machen und die Ingame-Items zu schützen.

Noch ist unklar, ob Käufer der gehackten Items ihr Geld zurückerhalten. Derzeit scheinen die Käufer auf dem Schaden sitzenzubleiben. Allerdings gibt es laut zipeL Gespräche mit Valve und den verantwortlichen Marktplätzen, ob es zu Entschädigungen kommen könnte.

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Bildquelle: Valve – Montage

 

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