1. November 2019
CS:GO

Kräftemessen in Kopenhagen: Counter-Strike-Elite treffen sich bei BLAST Pro Series

Bei der BLAST Pro Series in Kopenhagen geben sich einige der besten Counter-Strike-Lineups der Welt die Klinke in die Hand. Zwei Teilnehmer können sich bei dem Event noch für das Global Final qualifizieren.

Astralis, Team Liquid, Natus Vincere (Na’Vi) – das sind nur drei Namen des hochkarätigen Teilnehmerfeldes bei der anstehenden BLAST Pro Series (BPS) in Kopenhagen am kommenden Freitag und Samstag. Ergänzt werden die drei Teams vom FaZe Clan, den Ninjas in Pyjamas (NiP) und Cloud9.

Das mit insgesamt 250.000 US-Dollar dotierte Turnier ist die letzte Station vor dem Global Final in Bahrain. Team Liquid, Astralis und der FaZe Clan stehen bereits für das Event im Dezember fest. Der vierte und letzte Platz beim Finale geht an einen der anderen drei Teilnehmer in Dänemark.

Die Ninjas in Pyjamas belegen derzeit im Ranking der BLAST Pro Series mit 16 Punkten den vierten Platz. Für das Team um NiP-Veteran Patrik “f0rest” Lindberg reicht es, wenn es entweder nicht den letzten Platz in Kopenhagen belegt oder Na’Vi als auch Cloud9 das Turnier nicht gewinnen. Beide Organisationen haben derzeit nur sechs Punkte, ein Sieg brächte ihnen zehn.

Testlauf in Dänemark

Nachdem die Favoriten Team Liquid und Astralis in den letzteren Turnieren nicht überzeugen konnten, blickt die Szene gespannt auf die beiden Erzrivalen bei der BPS. Astralis konnte sich im Sommer beim StarLadder Major in Berlin den Ruf als weltbestes Team von Liquid zurückerobern, verpasste es allerdings eine Siegesserie aufzubauen, nachdem es bei der DreamHack in Malmö gegen Evil Geniuses verlor.

Darüber hinaus läuft Cloud9 mit einem neuen Spieler auf. Yassine “Subroza” Taoufik spielt für die amerikanische Organisation auf Probe. Er ersetzt Tyson “TenZ” Ngo, welcher auf die Bank gesetzt wurde.

Generalprobe für kommende Turniere

Das Format der BLAST Pro Series lässt anders als beispielsweise wie das StarLadder Major oder eine ESL One keine voreiligen Schlüsse zu. In der Gruppenphase spielen die Teams nämlich zu nächst im Round-Robin-Format ausschließlich Best-of-Ones. Nur die beiden Gruppensieger kommen dann in das Best-of-Three-Finale.

Das Turniersystem der BPS stieß bei Spielern und Fans immer wieder auf Kritik, weil es keine richtigen Playoffs gibt. Der einhelllige Tenor ist: Ein Best-of-One ist ungeeignet, um das bessere Team zu ermitteln, weil hier der Zufallsfaktor eine größere Rolle spielt. Für die nächste Saison hat der der BLAST-Ausrichter RFRSH bereits Besserung gelobt. Das Turnier in Kopenhagen ist für die Teilnehmer also eher eine Generalprobe als ein Spitzenevent.

Bildquelle: Stephanie Lieske/Helena Kristiansson, ESL
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