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CS:GO – 5 Tipps zum Spielen der T-Seite

Wie spielt man die T-Seite in Counter-Strike? Wir geben euch die wichtigsten Tipps, um ein echter CS:GO-Profi zu werden.

Counter-Strike: Global Offensive hat zwei verschiedene Seiten: die Terroristen (T) und die Counter-Terroristen (CT). Doch welche Strategie und Taktik müsste ihr auf der jeweiligen Seite anwenden? Wir haben für euch die passenden Tipps gesammelt und starten mit der T-Seite.

1. Akzeptiere die Aggression

Als Terrorist müsst ihr auf Maps mit Bombenszenario die Spots angreifen. Aktuell sind nur diese Art von Maps im kompetetiven Map-Pool. Auf der T-Seite seid ihr dazu gezwungen, die Initiative zu ergreifen, denn die Rundenzeit läuft unerbittlich herunter. Ein oft gemachter Fehler auf der T-Seite ist daher das Campen. Wer sich zuviel Zeit lässt, gibt überdies den CTs Zeit, Räume zu erkunden und das Überraschungsmoment kann sich gegen euch wenden.

Seid also mutig und nutzt den Vorteil, wenn ihr als Späher unterwegs seid. Nutzt Peeks, um die Verteidiger zu entdecken, bevor er euch sehen kann. Prefire ist auch ein guter Schlüssel, um CTs aus ihrer Deckung zu jagen oder dort sogar zu eliminieren. Wenn ihr eure Utility gut einsetzen könnt, könnt ihr einen Bombenspot einnehmen, ohne dass der Gegner weiß, was überhaupt los ist.

2. Utility ist dein Freund

Utility ist auf der T-Seite der zentrale Bestandteil, um Erfolg zu haben. Gut platzierte Rauchgranaten können den Counter-Terroristen die Sicht komplett nehmen und zudem verhindern, dass während der Rotation anders positionierte CTs den Bombenspot einnehmen können. Denn normalerweise ist das CT-Team auf der gesamten Map verteilt. Somit wird selten das komplette CT-Team nur einen Spot verteidigen. Schaltet ihr also mindestens zwei Spieler auf einem Spot aus, ist ein Spot schnell in euren Händen. Blendgranaten sind dafür ebenfalls ein probates Mittel, was wir euch bereits in unserem Artikel über Utility beschrieben haben.

Ein Molotov blockiert den Connector auf Mirage. T-Spieler müssen warten oder nehmen erheblichen Schaden beim Vordringen. Andersherum sind die brandgefährlichen Items sehr gut für aggressive Spielzüge, um die Verteidiger aus den Positionen zu locken.

Natürlich solltet ihr auch Molotov und HE-Granaten stets gut nutzen. Molotovs eignen sich hervorragend dazu, um Gegner aus der Verteidigung zu vertreiben und sie dann aufs Korn nehmen zu können. HE-Granaten können Spieler stets genügend Lebenspunkte abziehen, sodass sie im besten Fall anschließend mit nur einem guten Treffer eliminiert werden können. Zudem sind HE-Granaten im Verbund mit mehreren Spielern eine todbringende Angelegenheit. Als Ziel bieten sich Standardpositionen der Gegner an.

3. Achtet auf die Zeit

Terroristen spielen gegen die Zeit – selbst einige namhafte Teams scheinen das manchmal zu vergessen. Die Counter-Terroristen können die Zeit einfach herunterlaufen lassen, ohne initiativ zu sein. Als T-Seite müsste ihr hingegen immer aktiv sein und den Erfolg suchen. Manche Teams warten bis kurz vor dem Rundenschluss und greifen erst dann an. Vorteilhaft ist sicherlich, dass das die CTs verwirren kann und sie falsch rotieren, wenn die Ts Fakes spielen. Das heißt, sie täuschen einen Angriff an einem Spot an, wählen dann aber den gegensätzlichen.

Wenn die T-Seite erst wenige Sekunden vor Rundenende angreift, muss die Taktik perfekt funktionieren und die Verteidiger müssen zielsicher ausgeschaltet werden. Aber je länger die Ts warten, desto wahrscheinlicher ist auch der Versuch des Flankierens von der CT-Seite aus. Dann kann die Falle von hinten zuschnappen.

4. Map Control und Wissen

Ein wesentlicher Teil der T-Seite ist die Kontrolle über die Karte – die Map Control. Stellt euch eine Karte wie Mirage vor, auf der sich in der Mitte ein wirkungsvoller Ort zum Eröffnen befindet. Die Mitte wird oft angespielt und ist meist umkämpft. Sobald die T-Seite die Mitte eingenommen hat, bieten sich ihr viele Optionen. Die Terroristen können dann durch den Connector, in Underpass abtauchen oder über Short pushen. Die CTs werden dadurch auf die beiden Spots zurückgedrängt und können zudem durch den Einsatz von Utility abgeschnitten werden.

Damit verbunden ist natürlich die Notwendigkeit, die Karte perfekt zu kennen. Insbesondere solltet ihr wissen, wo Gegner regelmäßig zu finden sind. Nehmen wir erneut das Beispiel Mirage, wo sich beispielsweise immer ein CT-Spieler im Fenster (Window) befindet. Von dort aus kann er gut spähen und die Ts ins Visier nehmen. Als T-Seite kann man aber auch Gegenmaßnahmen ergreifen, wenn man den CT mit Rauchgranaten die Sicht nimmt oder mit einem Molotov vertreibt. Denkt also immer an die Utility und wie ihr sie einsetzt.

5. Der Bomb Plant ändert alles

Sobald die Bombe gelegt wird, ändert sich die Dynamik der T-Seite. Musstet ihr zuerst angreifen, verändert sich eure Rolle nun zu Verteidigern. Die CTs müssen nun selbst in den Rollenwechsel zum aggressiven Spiel übergehen und euch aus den Verstecken bekommen. Nun solltet ihr Geduld haben und möglichst viel Zeit vom Bomben-Timer ticken lassen.

Mit dem Bomb Plant ändern sich die Rollen und als T muss eine andere Taktik gefahren werden.

Versuchen die CTs die Bombe zu entschärfen, habt ihr das Wissen der Position – denn ihr habt die Bombe dort platziert. In dem Moment gibt mindestens einer der Counter-Terroristen die Position preis. Aus einer guten Deckung heraus kann der Entschärfer eliminiert werden. Aber Vorsicht, manche CTs faken die Entschärfung auch an und eröffnen folglich sofort das Feuer auf euch, wenn ihr eure Deckung verlasst. Zudem versuchen manche einen Ninja-Defuse in der Smoke. Nur wenn ihr genau wisst, wo die Bombe liegt, könnt ihr den Gegner sicher ausschalten. Als letzter Tipp: Verlasst nie zu früh den Bombenspot, denn ein Gegner könnte solange im Verborgenen warten und die Bombe entschärfen, wenn ihr bereits das Weite sucht.

Video: Ancient Guide – So spielt ihr die neue CS:GO-Map!

Das Video ist freigegeben ab 16 Jahren.

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Fotos: Valve

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