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Cheating-Skandal bei 100k-Turnier? Verdacht auf Knife-Kill-Feeder sorgt für Verwirrung

Dem Twitch-Streamer Kephrii wird vorgeworfen, mit seinem Freund in einem CSGO-Turnier zusammengearbeitet zu haben. Eine offizielle Investigation sagt aber das Gegenteil.

Dem Twitch-Streamer Brian “Kephrii” St. Pierre wurde beim Counter-Strike: Global Offensive ReadyUp Invitational Turnier am 30. Juli 2022 vorgeworfen mit seinem Freund, Twitch-Streamer Gale Adelaide, zusammengearbeitet zu haben. Um den satten Preispool von 100.000 Dollar abzusahnen, soll Kephrii absichtlich seinem Freund Gale Knife-Kills an ihm ermöglicht haben.

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Das Punktesystem des Turniers basierte, im Gegensatz zu der normalerweise für CSGO üblichen Team basierten Punkteverteilung, auf der individuellen Leistung der Spieler. So wurden für Kills ein Punkt, Assists zwei Punkte und für Knife-Kills 5 Punkte verteilt. Kephrii und Gale befanden sich in zwei verschiedenen Teams. So wurde Kephrii über den Verlauf des Spiels fünf mal von Gale durch ein Messer getötet.

Zu seiner Verteidigung sagte Kephrii, welcher ein paar Jahre zuvor den höchsten Rang in CSGO erreicht hatte, dass er das Spiel seit drei Jahren nicht gespielt hätte und einfach nicht mehr gut sei.

Die Situation endete damit, dass Kephrii von dem Turnier ausgeschlossen wurde – und das obwohl eine Untersuchung der Situation belegt hatte, dass er unschuldig war. Der Grund dafür sollen vermehrte Beschwerden von anderen Turnierteilnehmern gewesen sein.


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Bildquelle: YouTube

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