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Vorteil durch Champ-Auswahl – Der Draft-Pick im Überblick

Ihr wollt mit eurem Team aus fünf Spielern den Clash- oder Ranglisten-Modus spielen und so oft wie möglich gewinnen? Dann kommt ihr nicht daran vorbei, den Draft-Pick (Abwechselnde Wahl) zu lernen. Wir zeigen euch, auf was ihr schauen müsst, um einen Vorteil in dieser Champion-Auswahl zu haben.

Wir nehmen den Draft-Pick mal genauer unter die Lupe und zeigen euch alle Tipps und Tricks, um das beste Team zusammenzustellen. Zuerst müssen wir aber einige Begrifflichkeiten klären.

Schon gesehen?

Was ist der Draft?

In den meisten Spielmodi werden Champions abwechselnd ausgewählt, dies bezeichnet man als Draft-Pick. Die Champion-Auswahl an sich ist dann der Draft. Während dieser Auswahl könnt ihr Champions für das kommende Spiel bannen. Wer wann einen Champ wählen oder bannen darf, ist je nach Modus anders.

Im Ranglisten- und Abwechselnden-Modus kann jeder Spieler einen Champion bannen. Danach werden nach der Reihe die Charaktere von den Spielern ausgewählt. Das erste Team beginnt mit einem Champion, darauf folgen zwei des gegnerischen Teams und dann wählen abwechselnd zwei Spieler bis alle ihre Wahl vollendet haben.

Der Draft in Clash ist hingegen an den des Pro-Plays angelehnt. Hier werden erst abwechselnd 3 Champions von jedem Team nacheinander gebannt. Daraufhin werden auf dieselbe Weise drei Charaktere gepickt und zum Schluss die zwei letzten weggebannt und für das Spiel ausgewählt. Diese Reihenfolge erlaubt ein hohes Maß an Taktik und kann ausschlaggebend für einen Sieg sein.

Die Meta ist euer Freund

Bevor wir uns in die Einzelheiten stürzen, müssen wir zuerst über das Wort Meta sprechen. Es steht für „Most Efficient Tactic Available“, also die beste verfügbare Taktik. In LoL beschreibt der Ausdruck die gerade am besten performenden Champions und Gegenstände. Da das Spiel alle zweite Woche einen Patch bekommt ändert sich dies jedoch häufig.

Trotzdem sollte man immer Champions in Betracht ziehen, die gerade in der Meta sind, um selbst einen Vorteil während des Drafts zu haben. Allerdings können auch Champions gespielt werden, die gerade nicht Meta sind, welche ihr selbst aber sehr gut spielen könnt – sogenannte Off-Meta Picks. Dazu aber später mehr.

Die Meta kann sich schnell ändern. Bildquelle: u.gg
Lerne dein Team kennen

Da wir das nun geklärt haben, sollten wir tiefer in die Materie eintauchen. Die Team-Aufstellung eines jeden Teams ist von großer Wichtigkeit. Jeder Spieler hat eigene Schwächen und Stärken, welche man unbedingt im Hinterkopf behalten sollte. Diese lassen sich ganz einfach auf der Webseite „op.gg“ herausfinden.

Dort müsst ihr nur den Beschwörernamen eines Spielers eingeben und erhaltet alle wichtigen Informationen. Von meist gespielten Champions bis hin zur Gewinnrate – die Seite erlaubt es euch, den Spieler wie ein Buch zu lesen. Dies lässt sich sowohl bei den Gegnern als auch euren Mitspielern anwenden.

Priorisieren und Planen

Nachdem ihr herausgefunden habt, welche Champions eure Mitstreiter am besten spielen, ist es an der Zeit einen Schlachtplan zu erstellen. Hierbei ist es wichtig, dass ihr euch eine Frage stellt: Welche Champions sind für einen Sieg entscheidend?

So könnte einer eurer Mitspieler ein sehr guter Sejuani-Spieler im Jungle sein, also wäre es eine gute Idee noch einen Nahkampf-Champ auszuwählen, der gut in eure Aufstellung passt und Sejuanis Passive aktivieren kann. Somit müsstet ihr sowohl Sejuani als auch den Nahkampf-Champion in eurem Draft priorisieren.

Außerdem könnt ihr unter Seiten wie „gol.gg“ nachsehen, was die Profis gerade spielen und welche Gegenstände sie kaufen. Auch daraus kann man lesen, was gerade in der Meta ist, da Pros sehr stark darauf achten. Wenn im Champion-Pool eurer Mitspieler diese Picks erscheinen, solltet ihr euch Gedanken darüber machen, sie zu priorisieren.

Allerdings kann eine Abweichung der Meta ebenfalls eine effiziente Strategie sein. So kann euer Mid-Laner ein unglaublich guter Katarina-Spieler sein, der nahezu immer seine Lane gewinnt. Ist so etwas der Fall, solltet ihr nicht zögern den Champion auch auszuwählen, egal was die Meta dazu sagt. Besonders auf niedrigerem Level sollte man sich nicht nur auf die Meta verlassen da Champions, mit denen ihr euch wohl fühlt, meist die bessere Wahl sind.

Aufstellung

Nun wisst ihr was euer Team spielt, der nächste Schritt wird daher die Aufstellung sein. Es gibt dabei sehr viele verschiedene Taktiken. Ihr könntet „Front to Back“ spielen, das heißt Tanks auf vorderster Stelle und Carries dahinter. Dann gibt es auch noch Towerdive-Champions, die sich auch innerhalb der Tower auf Kämpfe einlassen oder aber Champions die auf viel Reichweite setzen, um den Gegner aus großer Distanz anzugreifen. Was ihr auswählt liegt an euch und eurem Team, es ist aber immer wichtig die Stärken der Gruppe zu beachten. Die Aufstellung ist von großer Wichtigkeit, da sie entscheidend für einen Sieg sein kann.

Kenne deinen Feind

Nun bleibt nichts anderes übrig als denselben Prozess noch einmal durchzunehmen, diesmal aber aus der Perspektive der Gegner. Welche Champions verwenden sie oft? Welche Aufstellung könnten sie versuchen? Dies sind Fragen, die man sich stellen sollte. Hierdurch könnt ihr herausfinden, wen ihr in der Champion-Wahl bannen könnt oder euch Konter überlegen, die das gegnerische Team vor Probleme stellt.

Weitere Themen:

Welche Champions priorisiert ihr in euren Drafts?
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Bildquelle Riot Games

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