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Pride von Eintracht Spandau – “Es wird immer das Ziel sein, die EU Masters zu gewinnen.”

Eintracht Spandau konnte sich in seinem ersten Split den zweiten Platz der Prime League und sogar einen Platz bei den EU Masters sichern. Top-Laner Pride erklärt uns, welche Ziele das Team nun verfolgt und woran sie arbeiten.

Eintracht Spandau begann seine Reise als Influencer-Team des YouTubers HandOfBlood, konnte sich aber in seinem erstem Split bereits als starker Verein einen Namen machen. Nach diesem ersten Split zieht Top-Laner Pride jetzt ein Resümee und schaut zuversichtlich in die Zukunft des League of Legends-Teams.

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Das komplette Interview mit Pride könnt ihr hier sehen:




Pride: “Für den ersten Split ist das eigentlich noch akzeptabel.”

Eintracht Spandau hat den ersten Split hinter sich gebracht. Das LoL-Team erreichte den zweiten Platz in der Prime League und schaffte es bis zur Gruppenphase der EU Masters. In dieser kurzen Zeit bauten sie zudem eine außergewöhnlich große Fanbase auf, die diese Erfolge mit ihnen feierte. Eine beeindruckende Leistung für ein komplett neues Prime League-Team.

Mahid “Pride” Nasserzadeh hadert allerdings mit dem ein oder anderen Spiel. “Ich würde sagen, als zweiter Platz abzuschließen, nach einem 0-4 Start in der Prime League, ist ziemlich ok. Wir haben natürlich als Spieler größere Standards, also wir wollten die Prime League eigentlich auch gewinnen. […] Ich glaube, wir hatten einen sehr schlechten Tag gegen GamerLegion im Finale“, erklärt der Top-Laner im Interview.

Auch die EU Masters verliefen leider nicht ganz so zufriedenstellend für das Team. Über die Gruppenphase kam Eintracht Spandau nicht hinaus. “Ich bin sehr enttäuscht, weil mein Ziel war, die EU Masters zu gewinnen. […] Ich finde es einfach schade, wie wir auch verloren haben. Also auch die Games gegen Rouge zum Beispiel haben wir einfach irgendwie zu ängstlich gespielt. Das waren alles Games, die wir hätten locker gewinnen können”, zeigt sich Pride enttäuscht von der Leistung. “Und sobald wir aus dem Turnier raus waren, haben wir viel besser gespielt, viel aggressiver gespielt, hatten viel mehr Synergie als Team auch. Ohne Druck haben wir einfach viel besser performt und das ist sehr frustrierend.”

Spandau sei ein Momentum-Team, erklärt der LoL-Profi. Wenn es dem Team gut gehe, sei man extrem stark und könne gegen jeden gewinnen, wenn es dem Roster aber schlecht gehe verliere man Games, die man nicht verlieren dürfe. Ein positives Fazit kann Pride trotz aller Probleme doch noch ziehen:

“Wir sind alle sehr enttäuscht, aber ich denke mal, für den ersten Split ist das eigentlich noch akzeptabel.”

 

“Die Baron-Memes haben einen Grund”

Auch wenn der Top-Laner mit der Leistung nicht ganz zufrieden war, will der Top-Laner seinen Traum nicht aufgeben. Das Team muss dafür aber an seinen Schwächen arbeiten. “Ich glaube, wir haben auch sehr viele individuelle Schwächen gezeigt, auf allen Lanes. Ich glaube, im Mid-Game haben wir keine Calls wirklich gehabt, oder sehr wenige Calls. Deswegen war unsere default Antwort einfach zu Nash zu gehen und den Nash zu flippen. Hat meistens nicht so gut funktioniert. Das werden wir definitiv verbessern”, erklärt der 24-Jährige.

Über genau diesen Baron Nashor-Call gab es große Aufregung in der Community, allerdings ließen es sich einige Fans dann auch nicht nehmen, Memes dazu zu erstellen. Trotz der Niederlage kann Pride hierüber aber schmunzeln. “Ich finde die Memes richtig funny. […] Wir hatten keinen Plan, was wir machen. Die Memes haben auch einen Grund und deswegen, jetzt im Nachhinein, finde ich sie natürlich lustig”, sagt Pride lachend.

“Ich erwarte mehr von allen Jungs und auch von mir.”

Doch auch Fehler muss ein Team hinter sich lassen können. Deshalb hat sich Pride auch schon Gedanken um die Zukunft gemacht. Im nächsten Split will er nicht nur seine Leistungen verbessern, sondern auch das volle Potential des ganzen Teams ausschöpfen: “Also wirklich, wir hätten alle besser spielen können, oder alle besser performen können, oder alle mehr machen können. Ich erwarte mehr von allen Jungs und auch von mir”, erklärt er. Das große Ziel verliert Pride dabei aber nicht aus den Augen:

“Ich glaube, wir haben das Potential, deswegen wird es immer das Ziel sein, die EU Masters zu gewinnen.”

Eintracht Spandau wird also weiterhin um den Europapokal kämpfen. Jetzt hat das Team aber erst mal genug Zeit, sich für diese Herausforderung vorzubereiten. Bis dahin bleibt den Fans leider nichts anderes übrig als die EU Masters ohne die Eintracht zu verfolgen.


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Bildquelle: Eintracht Spandau | Twitter | Shop
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