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Neue Counter-Strike Dokumentation begeistert die Community und lässt uns in Erinnerungen schwelgen

Erinnert ihr euch noch an die Ursprünge von Counter-Strike und dessen Esport-Szene? Eine neue Doku entführt uns in die Zeit von Röhrenbildschirm und LAN-Party.

Eine neue Dokumentation über die Ursprünge von Counter-Strike und dessen Profi-Szene begeistert aktuell die deutschsprachige CS-Community. Wir haben für euch reingeschaut und einen Rückblick in die Vergangenheit des erfolgreichsten Multiplayer Ego-Shooters der Welt geworfen.

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Es war einmal…

Hach, was waren das damals für schöne Zeiten. Keine Klimakatastrophe, kein Covid und man konnte den Politikern noch trauen…vergesst das Letzte und auch das erste. Circa 23 Jahre sind vergangen, seit die erste Version von Counter-Strike veröffentlicht wurde. Statt auf Glasfaserleitung und Flachbildschirm haben wir auf 56k Modem und Röhre gesetzt. Auch wenn sich seit damals viel getan hat, wir keine sperrigen Röhrenmonitore mehr haben und sich unsere Internetgeschwindigkeit um mehr als das 1700-Fache erhöht hat, ist eine Sache weitestgehend konstant geblieben – Counter-Strike.

Half-Life war kein Jahr alt, als bereits die ersten Mods für den revolutionären Ego-Shooter veröffentlicht wurden und das Spiel auf ein neues Level hoben. Nach kurzer Zeit gab es bereits Hunderte Modifikationen, von denen eine ganz besonders großen Erfolg hatte. Anfangs sah es noch etwas holprig aus und niemand verstand so richtig, worum es in dem Spiel ging, immerhin waren die Leute an Shooter wie Unreal und Quake gewöhnt, in denen es quasi nur den Deathmatch-Modus gab.

Counter-Strike Anfang der Jahrtausendwende, damals noch im klassischen 800×600 OpenGL Format

 

Der LAN-Party Klassiker

Den größten Zuwachs bekam Counter-Strike durch LAN-Events. Da das Internet 1999 in Deutschland noch in den Kinderschuhen steckte, *Hust* kaum anders als heute *Hust*, waren die Spieler auf offline Events wie LAN-Partys angewiesen, um sich mit anderen zu messen. Wenig Schlaf, Eistee aus dem Tetra Pak und muffige Luft waren ständiger Begleiter der damaligen CS-Szene. Vor den Matches wurden Buy Scripts getauscht, dieses lustige neue Lord of the Weed Video angesehen oder auf fy_poolparty versucht, auf das Sprungbrett in der Mitte zu kommen, ohne dabei erschossen zu werden.

Röhrenbildschirm, keine Sonne oder Frischluft und den Kumpel an die Decke kleben, weil sonst kein Platz im Keller ist. Good old times!

Anfang der 2000er waren LAN-Partys nicht nur Heimat fragwürdiger Teenager-Hygiene und epischer Blobby Volley 2 Turniere, sondern auch der Geburtsort großer CS-Clans wie Mousesports, SK-Gaming oder aTTaX, deren Spieler es in kürzester Zeit zu großer Berühmtheit in der Szene brachten und so mancher CS-Veteran ist auch heute noch in CS:GO zu finden. Auch wenn viele der damals großen deutschen CS-Clans heute in der Versenkung verschwunden sind, war es der Startschuss für Kompetitives Counter-Strike in Deutschland.

Wenn euch die Ursprünge von Counter-Strike interessieren oder ihr einfach nur in Nostalgie versinken wollt, solltet ihr definitiv einen Blick in die Doku von The Book of Counter-Strike werfen, in der auch aktuelle CS:GO-Spieler wie Karrigan oder Gob b zu finden sind und von ihren Anfängen in CS erzählen.


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Bildquelle: Valve, Book of Counter-Strike
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