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Gaming-Equipment für Zuhause – Die 5 besten Ultrawide-Monitore im Vergleich

Wer viel am PC zockt, braucht einen guten Monitor. Doch bei der Fülle an Angeboten kann man schon mal durcheinander kommen. Wir zeigen euch die 5 besten Ultrawide-Gaming-Monitore.

Durch ihr Breitbild-Format sind Ultrawide-Monitore besonders interessant für Gamer. Im Vergleich zu klassischen Full-HD-Monitoren im 16:9-Format bieten sie ein deutlich größeres Sichtfeld von 21:9 und mehr. Auf die Spitze treiben es derzeit 49 Zoll große Gaming-Riesen wie der Samsung Odyssey G9, die ein extrabreites 32:9-Bild zeigen.

Die kinotaugliche Bildfläche der Ultrawide-Monitore dient keineswegs nur Showzwecken, auch wenn die Displays natürlich echte Hingucker sind. Durch das größere Sichtfeld bekommen Gamer auch mehr vom Spielgeschehen mit als auf 16:9- oder 16:10-Displays. Der Panoramablick verschafft ihnen dann stets einen Vorteil, egal ob es ums Duellieren beim eSports-Turnier oder um einen Raid im Lieblings-MMO geht.

 

Unsere Top 5: Ultrawide-Monitore von 500 bis 1600 Euro

Eine Auswahl der besten Ultrawide-Monitore für Gamer stellen wir euch im Folgenden vor. In unserer Top Top 5 versammeln sich Displays von 34 bis 49 Zoll mit Preisen zwischen 500 und 1600 Euro.

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Nichts dabei? Dann haben wir hier noch weiteres Gaming-Equipment für euch: 


Acer Predator X38 (UM.TX0EE.P01)

Mit seinem 37,5 Zoll großen und 90 Zentimeter breiten Bildschirm steht der Acer Predator X38 für Spielspaß im Großformat. Sein IPS-Panel ist dezent gewölbt (2300R) und erreicht mit 3840 x 1600 Pixeln knapp 75 Prozent der 4K/UHD-Auflösung.

Der Acer Predator X38 lässt sich auf bis zu 175 Hz übertakten. | Bildquelle: Acer

G-Sync und bis zu 175 Hz

Bereits in der Grundeinstellung bringt es der 24:10-Monitor auf eine Bildwiederholrate von 144 Hz. Per Overclocking könnt ihr sie weiter auf bis zu 175 Hz hochsetzen. Passend dazu qualifiziert sich der Acer durch seinen 1 ms schnellen Grau-zu-Grau-Bildwechsel auch locker für schnelle Actionspiele. Weitere Pluspunkte sind Nvidia G-Sync, eine DisplayHDR 400-Zertifizierung sowie eine sehr exakte Farbdarstellung.

Ergonomie und Ausstattung stimmen ebenfalls: Den Monitor könnt ihr leicht nach vorne und hinten neigen, schwenken sowie in der Höhe verstellen. Bildsignale bekommt der Predator X38 über HDMI 2.0 und DisplayPort 1.4. Ein 4-facher USB-3.0-Hub und 2x 7 Watt starke Lautsprecher sind ebenfalls mit von der Partie. Einzige echte Schwachstelle: Mit 1600 Euro ist der Acer leider ziemlich teuer.

 

Pro

  • Große Bildfläche
  • Bis zu 175 Hz Bildwiederholfrequenz
  • Niedrige Reaktionszeit (1 ms GzG)
  • IPS-Panel
  • G-Sync

Contra

  • Sehr teuer

 

Preis

Keine Frage, der Acer Predator X38 leistet viel, kostet deshalb aber auch 2.000,00 Euro. Je nach Anbieter könnt ihr den Monitor aber schon um die 1.600,00 Euro erhalten. Hier könnt ihr den Predator X38 bei Amazon kaufen.


AOC CU34G2X

AOC stellt mit dem 500 Euro teuren CU34G2X den günstigsten Ultrawide-Monitor in unserer Top 5. Der 34 Zoll große 21:9-Zöller löst mit 3440 x 1440 Pixeln auf (UWQHD) und führt die Seiten seines VA-Panels mit einer starken Wölbung von 1500R vergleichsweise nah an den Betrachter heran. Eine DisplayHDR-Zertifizierung gibt es zwar nicht, allerdings lässt sich ein HDR-Modus aktivieren. Der AOC ist neigbar, drehbar und höhenverstellbar, was ihn bei der Ergonomie vorbildlich abschneiden lässt.

Der 500 Euro günstige AOC CU34G2X ist ein Gaming-Allrounder. | Bildquelle: AOC

Ideal für Casual Gaming

Gamern bietet der CU34G2X einer Bildwiederholrate von 144 Hz und FreeSync-Support. Mit einer Grau-zu-Grau-Reaktionszeit von 4 Millisekunden macht der AOC bei Spielen grundsätzlich eine gute Figur. Geht es aber um eSports und/oder rasante Action wie in CS:GO oder LoL, sind andere Ultrawide-Monitore besser geeignet. Dafür entschädigt der CU34G2X mit guten Gaming-Presets, einer optionalen Aufhellung von Schattenbereichen und dem Tool G-Menu, mit dem ihr alle Monitor-Einstellungen auch direkt am PC vornehmen könnt.

 

Pro

  • Preiswert
  • Bis zu 144 Hz Bildwiederholfrequenz
  • VA-Panel mit lebendigen Farben
  • FreeSync
  • Sehr ergonomisch

Contra

  • Etwas hohe Reaktionszeit für eSports

 

Preis

Mit knapp 500,00 Euro ist der AOC CU34G2X zu einem sehr fairen Preis zu haben. Hier könnt ihr den Gaming-Monitor bei Media Markt kaufen.


LG UltraGear 38GN950-B

37,5 Zoll groß, eine UWQHD+-Auflösung von 3840 x 1600 Pixeln, 2300R-Wölbung, ein bis auf 160 Hz übertaktbares Nano-IPS-Panel und eine Grau-zu-Grau-Reaktionszeit von 1 Millisekunde: Der LG UltraGear 38GN950-B bringt nahezu die gleiche Ausstattung wie der Acer Predator X38 mit. Das macht ihn für Gelegenheitsgamer und eSports-Profis gleichermaßen zu einer sehr guten Wahl.

Der LG UltraGear 38GN950-B unterscheidet sich bei der Ausstattung kaum vom Acer Predator X38, ist aber 400 Euro preiswerter. | Bildquelle: LG

DisplayHDR 600 und FreeSync Premium Pro

Unterschiede zum Acer gibt es dennoch einige, zum Beispiel beim Preis: Der LG UltraGear 38GN950-B kostet mit 1200 Euro glatte 400 Euro weniger als der Acer Predator X38. Im Gegensatz zu seinem Mitbewerber unterstützt der LG zwar kein G-Sync, was ihn spürbar günstiger macht. Dafür ist er G-Sync-zertifiziert und versteht sich als zweites Adaptive-Sync-Verfahren auf AMDs FreeSync Premium Pro.

Weitere Vorteile: Eine RGB-Beleuchtung und gut vorkonfigurierte Gaming-Bildmodi gehören beim neigbaren und höhenverstellbaren UltraGear 38GN950-B ebenso zur Ausstattung wie eine DisplayHDR 600-Zertifizierung.

 

Pro

  • Große Bildfläche
  • IPS-Panel
  • Bis zu 160 Hz Bildwiederholfrequenz
  • Niedrige Reaktionszeit (1 ms GzG)
  • FreeSync Premium Pro, G-Sync-kompatibel
  • DisplayHDR 600

Contra

  • Teuer

 

Preis

Der LG UltraGear 38GN950-B ist mit rund 1.300,00 Euro nicht günstig, macht bei Ausstattung und Leistung aber kaum Kompromisse. Hier könnt ihr den Monitor bei Amazon kaufen.


MSI Optix MPG341CQR

Der 3440 x 1440 Pixel auflösende MSI Optix MPG341CQR punktet VA-typisch durch eine kräftige Farbdarstellung. Das kombiniert der 34-Zöller mit einer 1800R-Wölbung, FreeSync Premium sowie einer Bildwiederholrate von 144 Hz über 2x HDMI 2.0 und 1x DisplayPort 1.4. Seine GzG-Reaktionszeit von 4 Millisekunden katapultiert den MSI nicht in den eSports-Olymp, reicht aber im Prinzip für alles außer kompetitives Gaming aus.

Den MSI Optix MPG341CQR zeichnen starke Extras wie eine Windows-Hello-Webcam, eine RGB-Beleuchtung und ein Helligkeitssensor aus. | Bildquelle: MSI

Statusmeldungen per LED

MSI spendiert seinem Ultrawide-Bildschirm die Mystic Light RGB-Beleuchtung. Damit lassen sich die RGB-Lichteffekte deines Gaming-PCs mit Mystic-Light-kompatiblen Peripheriegeräten wie Mäusen, Tastaturen und eben Monitoren wie dem Optix MPG341CQR synchronisieren. Zudem könnt ihr mittels GameSense die RGB-Beleuchtung an Spielereignisse wie beispielsweise dem aktuellen Status der Health- und Manabar anpassen. Das signalisiert der MSI dann über 5 an der Unterseite sitzende LEDs.

Mit 700 Euro kostet der höhenverstellbar, neigbare und schwenkbare MSI vergleichsweise viel, bietet aber mehr als der typische Gaming-Monitor. Im Bildschirm sind auch eine zu Windows Hello kompatible Webcam und ein Helligkeitssensor untergebracht, der die Bildschirmhelligkeit dem Umgebungslicht anpasst. Abgerundet wird die gute Ausstattung durch einen USB-C-Port und einen 3-fachen USB-Hub.

 

Pro

  • Bis zu 144 Hz Bildwiederholfrequenz
  • VA-Panel mit lebendigen Farben
  • FreeSync Premium
  • RGB-Beleuchtung mit Benachrichtigungsfunktion
  • Helligkeitssensor
  • Sehr ergonomisch

Contra

  • Etwas hohe Reaktionszeit für eSports

 

Preis

Preislich liegt der MSI Optix MPG341CQR bei rund 700,00 Euro. Hier könnt ihr den Gaming-Monitor bei Amazon kaufen.


Samsung Odyssey G9 (C49G94TSSU)

Mehr Bildfläche geht fast nicht: Mit einer Bilddiagonale von 49 Zoll beansprucht der Samsung Odyssey G9 eine rund 1,15 Meter breite Stellfläche. Zusammen mit seiner markanten 1000R-Wölbung schafft er es, das gesamte periphere Sichtfeld abzudecken. Sitzt man direkt vor dem Monitor, erzeugt das einen enormen Immersionseffekt. Auch bei den übrigen Leistungsdaten hält sich der Samsung nicht zurück.

Mit seiner DisplayHDR 1000-Zertifizierung macht der 49 Zoll große Samsung Odyssey G9 besser als mancher HDR-Fernseher. | Bildquelle: Philips

HDR wie auf dem Fernseher

Als eines der wenigen XXL-Displays stellt der Odyssey G9 seine Auflösung von 5120 x 1440 Pixeln (Bildformat 32:9) mit bis zu 240 Hz dar, was über FreeSync Premium Pro bis zur maximalen Bildrate funktioniert. Passend dazu macht seine GzG-Reaktionszeit von 1 Millisekunde den Samsung zu einem sehr schnellen Gaming-Display, das auch Profi-Ansprüchen genügt.

Mit seiner DisplayHDR 1000-Zertifizierung schafft der Odyssey G9 eine Spitzenhelligkeit von 1000 cd/m², was filmreife HDR-Bilder garantiert. Mit SDR- bzw. Standard-Bildmaterial gefüttert kommt er immer noch auf überdurchschnittlich helle 420 cd/m².

Zum idealen Ultrawide-Gaming-Monitor fehlen dem Odyssey G9 eigentlich nur zwei Dinge: eine zuschaltbare Bewegungsunschärfe-Reduzierung und das Einblenden von Spiel-Helferlein wie ein Fadenkreuz.

 

Pro

  • Sehr große Bildfläche
  • Bis zu 240 Hz Bildwiederholfrequenz
  • Niedrige Reaktionszeit (1 ms GzG)
  • FreeSync Premium Pro, G-Sync-kompatibel
  • DisplayHDR 1000

Contra

  • Teuer

 

Preis

Gemessen an seinen XXL-Abmessungen und seiner starken Ausstattung sind rund 1.300,00 Euro für den Samsung Odyssey G9 nicht zu viel verlangt. Hier könnt ihr den Gaming-Monitor bei Amazon kaufen.


Kaufberatung

Beim Kauf eines Gaming-Monitors spielen viele Kriterien eine Rolle. Auf die wichtigsten davon gehen wir im Folgenden näher ein.

  • Auflösung und Bilddiagonale

Aus je mehr Pixeln die Bildfläche eines Monitors besteht, umso schärfer wirkt auch das Bild. Eine zu niedrige Pixeldichte kann sich in einer „pixeligen“ Darstellung äußern. Schriften wirken dann unruhig und die Darstellung wird allgemein als unscharf empfunden. Allerdings spielt dabei auch der Sitzabstand eine Rolle. Ein Maß für die Bildschärfe ist die Pixeldichte, angegeben in PPI (Pixel per Inch). Auf dem klassischen Desktop-Monitor sollte sie idealerweise 80 PPI nicht unterschreiten, was zum Beispiel 1920 x 1080 Pixel auf einem 27-Zoll-Bildschirm entspricht. Bei 80 PPI lassen sich auf dem Desktop einzelne Pixel teilweise schon recht gut mit bloßem Auge erkennen. Im Spiel kann das aber wiederum ganz aussehen und dort nicht weiter auffallen oder gar stören. Die Ultrawide-Monitore aus unserer Top 5 liefern mit einer Pixeldichte von jeweils um die 110 PPI durchwegs eine scharfe Darstellung ab.

 

  • Bildwiederholfrequenz

Welche Bildwiederholfrequenz bei einem Monitor ideal ist, entscheidet sich in erster Linie am Spiel selbst. Allgemein gilt: Je höher die Bildwiederholfrequenz, desto flüssiger erscheint das Geschehen. Wer schnelle Shooter spielt, sollte einen Monitor wählen, der mindestens eine dreistellige Bildwiederholfrequenz erreicht. Für Strategiespiele oder allgemein langsamere Games kann die Bildwiederholfrequenz auch darunter liegen. Die Leistung der Grafikkarte hat hier ebenfalls ein Wörtchen mitzureden. Rechnet im PC schon eine ältere Pixelfabrik, die auch bei Full-HD nicht mehr über 100 FPS hinauskommt, braucht es auch kein Display mit 120 Hz, 144 Hz oder mehr. Will man das FPS-Maximum aus dem Ultrawide-Monitor herausholen, das zum Beispiel beim Samsung Odyssey G9 bei 240 Hz liegt, kann die Grafikkarte dagegen gar nicht schnell genug sein.

 

  • Reaktionszeit

Je kürzer die Reaktionszeit eines Monitors ist, desto weniger Zeit benötigt er, um die Farbe seiner Pixel zu wechseln. Geschieht das zu langsam, macht sich das im Spiel mit Unschärfen und/oder Schlierenbildungen bei Bewegungen störend bemerkbar. Angegeben wird die Reaktionszeit in Millisekunden und steht in den Datenblättern häufig als GTG-Wert (Grey-to-Grey time oder Grau-zu-Grau-Zeit). Vorsicht sollte man bei Reaktionszeit-Angaben in BWT (Black-White-Time oder Schwarz-Weiß-Zeit) oder MPRT (Motion Picture Response Time) walten lassen. Diese Reaktionszeiten sind zwar meist niedriger als der GTG-Wert, was den Hersteller freut, doch für die Spielepraxis sind beide nur wenig aussagekräftig.

Die Reaktionszeit fast jedes Gaming-Monitors lässt sich per Overdrive-Funktion justieren. Je höher die Overdrive-Stufe gewählt wird, desto schneller vollzieht sich der Bildwechsel. In der höchsten Stufe schleichen sich aber oftmals Bildartefakte in die Darstellung ein, weshalb eine mittlere Overdrive-Stufe meist die beste Wahl ist.

 

  • Panel-Typ: IPS, VA oder TN?

Monitore mit TN-Panels (Twisted Nematic) punkten durch eine niedrige Reaktionszeit, erfordern aber Kompromisse bei der Bildqualität und der Blickwinkelstabilität. Eine bessere Bildqualität bieten VA- (Vertical Alignment) und IPS-Panels (In Plane Switching), kommen aber ebenfalls mit individuellen Vor- und Nachteilen daher. Einen Monitor mit IPS-Panel braucht zum Beispiel, wer Games in Full-HD-Auflösung mit 360 Hz spielen will, denn VA-Panels schaffen derzeit maximal 240 Hz. Auch die höhere Blickwinkelstabilität spricht für einen IPS-Monitor. VA-Panels bringen es dafür konstruktionsbedingt auf ein höheres Kontrastverhältnis und stellen Farben damit lebendiger dar als IPS-Panels.

 

  • AMD FreeSync und Nvidia G-Sync

AMD FreeSync und Nvidia G-Sync gleichen die Bildrate von Grafikkarte und Monitor ab und verhindern, so, dass es zu Bildartefakten wie dem Tearing kommt, bei dem das Bild wie zerrissen erscheint. Das jeweilige Synchronisationsverfahren muss vom Monitor unterstützt werden. FreeSync-Monitore sind im Schnitt etwas günstiger als G-Sync-Monitore, weil letztere einen speziellen Nvidia-Prozessor für die Synchronisation benötigen.

AMD FreeSync und Nvidia G-Sync unterteilen sich jeweils drei Stufen. Bei AMD FreeSync ist FreeSync die kleinste Stufe. Monitore mit FreeSync Premium müssen zusätzlich mindestens 120 Hz bei einer Full-HD-Auflösung oder höher unterstützen und niedrige Bildraten ausgleichen. Das geschieht mittels der Low Framerate Compensation (LFC) und funktioniert so: Fällt die Framerate unter die minimale Bildwiederholrate des Displays, kommt es normalerweise zu Bildrucklern. Die verhindert LFC, indem es die Framerate vervielfacht. Die höchste FreeSync-Stufe ist FreeSync Premium Pro. Solche Monitore müssen auch bestimmte Mindestanforderungen hinsichtlich HDR erfüllen. Derzeit gibt es aber nur eine Handvoll Spiele, die FreeSync Premium Pro unterstützen.

Bei Nvidia heißen die drei G-Sync-Stufen G-Sync-kompatibel, G-Sync und G-Sync Ultimate. G-Sync-kompatible Monitore verfügen zwar nicht über den für G-Sync erforderlichen Nvidia-Chip, wurden aber von Nvidia validiert und bieten zumindest ein zu G-Sync vergleichbares Spielerlebnis. Monitore, die sich mit dem Etikett G-Sync schmücken dürfen, sind von ihren Sync-Eigenschaften her mit FreeSync Premium vergleichbar. In eine ähnliche Kerbe wie FreeSync Premium Pro schlägt G-Sync Ultimate.

 

  • Helligkeit und HDR

Die Monitore aus unserer Top 5 bringen es auf Luminanzwerte zwischen 300 und 1000 cd/m² und besitzen damit mehr als genügend Helligkeitsreserven für das SDR-Gaming (Standard Dynamic Range). Da eine zu hoch eingestellte Displayhelligkeit die Augen auf Dauer ermüden kann, machen sich Displays wie der MSI Optix MPG341CQR bezahlt, die die Helligkeit automatisch dem Umgebungslicht anpassen können.  Weitere Augenschon-Mechanismen wie ein Blaulichtfilter gehören dagegen bei nahezu allen Monitoren zur Standardausstattung.

HDR-taugliche Gaming-Monitore (High Dynamic Range) vermitteln durch hohe Spitzenhelligkeiten, dunklere Schatten, vielfältigere Kontraste und umfangreichere Farbleistungen ein intensiveres Spielerlebnis als im SDR-Modus. Leider ist der HDR-Modus vieler Bildschirme nicht viel mehr als ein HDR-Kompatibilitätsmodus, weil sie durch ihre niedrige Displayhelligkeit nicht den für HDR eigentlich erforderlichen Kontrastumfang auf die Beine stellen können. „Echtes“ HDR setzt Helligkeiten von 1000 cd/m² und mehr voraus, eine Anforderung, die bislang nur wenige Ultrawide-Monitore wie der Samsung Odyssey G9 erfüllen und entsprechend teuer sind.

 

  • Curved-Monitore

Monitore mit gewölbter Oberfläche führen die Bildschirmränder näher an den Betrachter heran und verschaffen ihm damit einen besseren Überblick über das Geschehen als ein flaches Display. Die Wölbung wird üblicherweise als Kreisradius in Millimetern angegeben. Beispielsweise bedeutet die Angabe von 1500R, dass die Wölbung des Panels auf einer Kreisbahn mit einem Radius von 1,5 Metern liegt. Ja kleiner der Radius, desto stärker ist das Display gewölbt, was wiederum den Immersionseffekt verstärken kann, also das Eintauchen in die Spielwelt.


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