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Gaming-Equipment für Zuhause – Die 5 besten CPUs für Full-HD-PCs im Vergleich

CPUs gibt es für alle Leistungsklassen und Anwendungsfälle. Wir stellen euch die besten Prozessoren für Full-HD-Gaming vor.

Welche CPUs eignen sich am Besten dafür, einen Full-HD-Spiele-PC zu befeuern? In unserer Kaufberatung stellen wir euch 5 aktuelle Modelle von AMD und Intel vor, die sich ideal für dieses Einsatzszenario eignen. In zwei weiteren Teilen geht es dann um die besten CPUs für das Spielen in WQHD- und 4K-Aufösung.

 

Unsere Top 5: CPUs bis maximal 250 Euro

Bei unserer Top 5 haben wir natürlich auch auf einen möglichst niedrigen Preis geachtet. Liegt euer Budget für die neue Gaming-CPU bei maximal 250 Euro, kommen auch alle im Folgenden aufgeführten Prozessoren für euch in Frage. Zur besseren Übersicht haben wir sie aufsteigend nach ihrem Preis sortiert.

AMD oder Intel? Für günstige Gaming-PCs bieten die CPUs von Intel derzeit das beste Preis-Leistungsverhältnis. AMD hat im Preissegment bis 250 Euro mit dem Ryzen 5 5600G beziehungsweise Ryzen 5 5600X eigentlich nur einen empfehlenswerten Prozessor im Sortiment, wenn ihr eine CPU auf Basis der aktuellen Zen-3-Architektur braucht. Ältere AMD-CPUs wie den Ryzen 5 3600(X) aus der Zen-2-Generation macht das zwar nicht schlechter, doch bei Intel bekommt ihr für das gleiche Geld einfach mehr.

*Hinweis: Bei allen Links zu Onlineshops handelt es sich um Affiliate-Links. Wir erhalten für jeden darüber erfolgten Kauf eine kleine Provision – ohne, dass ihr einen Cent mehr bezahlt. Danke für eure Unterstützung!


Nichts dabei? Dann haben wir hier noch weiteres Gaming-Equipment für euch:


Intel Core i5-10400F

Der Core i5-10400F aus Intels 10. Core-i-Generation Comet Lake erfüllt alle Ansprüche an eine gute Gaming-CPU zum flüssigen Spielen in 1080p. Der Prozessor arbeitet mit einem Basistakt von 2,9 GHz und einem Boost-Takt von 4,3 GHz. Insgesamt läuft er etwa so flott wie der auf Zen 2 basierende Ryzen 5 3600, den es aber nicht für unter 200 Euro gibt.

Mit einem Preis von 130 Euro für die Boxed-Version ist der Sechskerner fast konkurrenzlos günstig. Weil die Leistung des Standardkühlers locker ausreicht, um den Core i5-10400F auch bei hoher Auslastung stabil laufen zu lassen, müsst ihr auch kein Budget für einen Zusatzkühler einplanen.

Das „F“ im Produktnamen zeigt an, dass dem Core i5-10400F eine Grafikeinheit fehlt. Für einen Gaming-PC spielt das aber keine Rolle, weil dort ohnehin eine dedizierte Grafikkarte zum Einsatz kommen dürfte. Das Schwestermodell mit integrierter GPU, der Intel Core i5-10400, ist etwa 20 Euro teurer.

Sechs Kerne, 130 Euro: Der Intel Core i5-10400F bietet viel Leistung für wenig Geld. | Bildquelle: Intel

Preis:

Mit dem 130,00 Euro günstigen Core i5-10400F könnt ihr einen besonders preiswerten Gaming-PC aufsetzen.

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Intel Core i5-11400F

Mit dem Core i5-11400F (170 Euro) kommt auch unsere nächste CPU-Empfehlung aus dem Hause Intel. Der Sechskerner aus Intels 11. Core-i-Generation Rocket Lake läuft gegenüber seinem Vorgänger Core i5-10400F etwa 10 Prozent schneller und überholt ihn auch leicht beim Boost-Takt (4,4 gegenüber 4,3 GHz). Für diesen Leistungszuwachs müsst ihr rund 40 Euro mehr investieren.

Eine Alternative zum Intel Core i5-11400F ist der Intel Core i5-10600KF für 210 Euro. Beide CPUs nehmen sich bei der Performance zwar wenig, doch der mit bis zu 4,8 GHz laufende Core i5-10600KF lässt sich übertakten, was die Gaming-Leistung nochmal steigern kann.

Der Intel Core i5-11400F verzichtet auf eine integrierte GPU, was bei einem Gaming-PC aber nicht weiter ins Gewicht fällt.

Preis: Der Intel Core i5-11400F kostet nur 170 Euro und bietet trotzdem eine sehr starke Gaming-Performance.

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Intel Core i5-12400F

Auch beim dritten Kandidaten aus unserer Top 5 bleiben wir unter 200 Euro: Der Intel Core i5-12400F entstammt der brandaktuellen 12. Core-i-Generation Alder Lake, ist wie seine Kollegen Core i5-10400F und Core i5-11400F ein starker Gaming-Allrounder, allerdings nochmals ein paar Prozent schneller unterwegs.

Der direkte AMD-Konkurrent zum Intel Core i5-12400F ist der ebenfalls mit 6 Kernen ausgerüstete AMD Ryzen 5 5600X. Aktuell kostet die CPU allerdings um die 250 Euro und ist damit wesentlich teurer. Ausgleichen könnte sich das allerdings wieder, wenn man den Preis für die Gesamtplattform berücksichtigt, denn Intel-Mainboards sind meist etwas teurer als AMD-Boards. Eine weiterer Alternative zum Core i5-12400F ist der etwa 5 Prozent schnellere Core i5-12500 für rund 230 Euro.

Der Core i5-12400F aus Intels aktuelle Prozessorgeneration Alder Lake ist ein bärenstarker Allrounder. | Bildquelle: Intel

Preis: Der für rund 200,00 Euro erhältliche Intel Core i5-12400F gehört derzeit zu den Sechskern-CPUs mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis.

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Intel Core i5-11600KF

Der Intel Core i5-11600KF gehört zu den schnellsten CPUs im Preisbereich bis 250 Euro und macht bei praktisch allen Anwendungsszenarien eine exzellente Figur. Der rund 240 Euro teure Sechskern-Prozessor verzichtet auf eine integrierte Grafikeinheit, lässt sich übertakten und erreicht einen Boost-Takt von 4,9 GHz. Mit einer Thermal Design Power (TDP) von 125 Watt ist er recht stromhungrig.

Eine Alternative zum Core i5-11600KF ist der nicht übertaktbare Core i5-11600, der mit einer TDP von 65 Watt allerdings deutlich energieeffizienter läuft und etwa 15 Euro weniger kostet. Ähnlich schnell wie der Core i5-11600KF ist der AMD Ryzen 7 3700X, der aber schon die 300-Euro-Marke überschreitet.

Der Intel Core i5-11600KF ist eine der schnellsten CPUs aus dem Preisbereich bis 250 Euro. | Bildquelle: Intel

Preis: Der Intel Core i5-11600KF kostet rund 250,00 Euro und ist für nahezu alle Gaming-Lebenslagen mehr als schnell genug.

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AMD Ryzen 5 5600X

Mit dem Ryzen 5 5600X schafft es nur eine AMD-CPU in unsere Top 5, da Intel im Budget-Preisbereich momentan einfach die besseren Angebote macht. An der Popularität des Zen-3-Sechskerner ändert das aber nichts.

Der mit bis zu 4,6 GHz taktende Ryzen 5 5600X gehört zu den beliebtesten Prozessoren der Ryzen-5000-Serie und punktet mit Features wie PCIe 4.0. Seine Zen-2-Vorgänger stellt er performancemäßig deutlich in den Schatten, fährt für 1080p-Gaming mehr als genug Leistung auf und liefert insgesamt auch eine rund 15 Prozent bessere Spiele-Performance ab als der Intel Core i5-11600K(F).

Für den AMD Ryzen 5 5600X müsst ihr momentan rund 250 Euro ausgeben. Etwas günstiger zu haben ist das Schwestermodell Ryzen 5 5600G (230 Euro), das allerdings auch rund 10 Prozent langsamer ist. Dafür werkelt im „G“-Modell eine Vega-Grafikeinheit. Die kann Spiele in Full-HD durchaus flüssig zum Laufen bringen, dann aber meistens nur mit deutlich reduzierten Details.

Der schnelle Ryzen 5 5600X ist einer der beliebtesten Prozessoren aus der Ryzen-5000-Serie. | Bildquelle: AMD

Preis: Mit 250,00 Euro reizt der Ryzen 5 5600X das Budget-Limit unserer Top 5 voll aus, spielt in diesem Preisbereich bei der Gaming-Performance aber ganz vorne mit.

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Kaufberatung

Beim Kauf einer CPU spielen viele Kriterien eine Rolle. Auf die wichtigsten davon gehen wir im Folgenden näher ein.

  • Welche CPU ist die richtige?

Alle Komponenten eines Gaming-PCs müssen zueinander passen, und das lässt sich mit den Prozessoren von AMD genauso gut bewerkstelligen wie mit dem CPUs von Intel. Achtet darauf, dass sich CPU und Grafikkarte der möglichst gleichen Leistungsklasse bewegen. Sehr gut miteinander harmonieren zum Beispiel der Intel Core i5-10400F und Nvidias Mittelklasse-Grafikchip GeForce RTX 2060. Zusammen ist das CPU-/GPU-Gespann mehr als schnell genug, um Spiele in Full-HD-Auflösung auch in hohen Details flüssig darzustellen.

Liegen CPU und Grafikkarte performancemäßig zu weit auseinander – etwa der Einsteiger-Prozessor Intel Core i3-10300 und der Highend-Pixelbeschleuniger GeForce RTX 3080 Ti –, wird die schnellere der beiden die langsamere ausbremsen. Dann geht nicht nur viel Leistung verloren. In so einem Fall habt ihr dann entweder auch zu viel Geld ausgegeben oder an anderer Stelle zu knapp kalkuliert.

  • Wie viele CPU-Kerne müssen es sein?

Weil viele aktuelle Games für vier bis sechs Prozessorkerne optimiert sind, tut ihr euch mit einem Dual-Core-Prozessor keinen Gefallen mehr. Wie alle unsere Top-5-Kandidaten sollte die CPU mindestens sechs CPU-Cores besitzen, um euch auch auf längere Sicht Spielspaß zu garantieren Wollt ihr ganz auf Nummer sicher gehen und/oder den Gaming-PC einige Jahre lang nutzen, ohne große Hardware-Upgrades durchführen zu müssen, empfiehlt es sich, gleich zu einer CPU mit acht oder mehr Kernen zu greifen.

  • Taktfrequenz

Achtet beim Kauf darauf, dass der Prozessor mit einer möglichst hohen Taktfrequenz arbeitet. Wir empfehlen einen Boost-Takt ab etwa 3 GHz. Der Grund: Viele Spiele profitieren deutlich stärker von einer hohen Taktfrequenz als von vielen CPU-Kernen. Besonders ältere Games sind teilweise auch gar nicht darauf optimiert, mit mehreren Cores zu laufen. Praktischer Nebeneffekt: Entscheidet ihr euch für eine AMD- und Intel-CPUs, die mit besonders hohen Basis- und Boost-Taktraten arbeiten, sind diese in der Regel auch gleich für das Overclocking ausgelegt. Bei AMD sind das beispielsweise Prozessoren mit dem Suffix „X“, bei Intel CPUs mit dem Suffix „K“.

  • AMD- und Intel-Prozessoren: Welche Suffixe sind wichtig?

Endet der Modellnamen eines AMD- und Intel-Prozessors mit einem Buchstaben, weist dieser auf eine spezielle Eigenschaft des Prozessors hin. Wichtig für Gamer sind aber nur ein paar dieser Suffixe.

AMD: Ende der Modellnamen einer Ryzen-CPU mit einem „X“ oder „XT“, entspricht das dem Suffix „K“ bei den Core-i-Prozessoren von Intel. Solche Ryzen-CPUs wie der Ryzen 5 3600X besitzen einen höheren Basis- und Boost-Takt als das Standardmodell, was sie zur ersten Wahl für Overclocker macht. Beispielsweise betragen beim Ryzen 5 3600X der Basis- und Boost-Takt 3,8 und 4,4 GHz, beim Standardmodell Ryzen 5 3600 dagegen 3,6 respektive 4,2 GHz. Das Suffix „G“ zeigt an, dass es sich bei der Ryzen-GPU um eine so genannte APU handelt, also einen Prozessor mit integrierter Grafikeinheit. Bei AMD ist das die Ausnahme, bei Intel dagegen fast immer Standard.

Intel: Intel-Core-i-CPUs mit dem Suffix „K“ oder „KS“ wie der Core i7-10700K besitzen einen freien Multiplikator und einen etwas höheren Basistakt als die Basis-Variante und eignen sich so grundsätzlich besser für das Übertakten. Um beim Beispiel zu bleiben: Der Core i7-10700K läuft mit einem Basistakt von 3,8 GHz, die Standard-Variante Core i7-10700 dagegen nur mit 2,9 GHz. Weitere gängige Intel-Suffixe sind „T“ (besonders energieeffiziente CPU) und „F“ (keine integrierte GPU).

  • AMD vs. Intel: Die aktuellen CPU-Plattformen

AMD: Bei AMD heißt die aktuelle Prozessorgeneration Ryzen 5000. Sie setzt auf die Zen-3-Architektur und umfasst sowohl CPUs als auch APUs, das heißt CPUs mit integrierter Grafikeinheit auf Vega-Basis. So wie bei der Vorgänger-Generation Zen 2 bleibt AMD bei Zen 3 dem Sockel AM4 treu. Die Ryzen 5000-CPUs laufen daher prinzipiell auch auf Mainboards mit älteren AM4-Chipsätzen wie B450 und X470, sofern deren Hersteller ein entsprechendes BIOS-Update anbieten. Ideal für Ryzen 5000 sind die Chipsätze B550 und X570(S), die Features wie eine PCIe-4.0-Unterstützung mitbringen.

Die Ryzen-3000-CPUs wie der immer noch sehr beliebte Ryzen 5 3600(X) gehören mit Zen 3 aber noch lange nicht zum alten Eisen. Zum einen, weil die Zen-2-Prozessoren im Online-Handel immer noch recht problemlos erhältlich sind. Zum anderen bringen die Ryzen-3000-CPUs für viele Gaming-PCs mehr als genug Performance mit und sind zudem günstiger als ihre Zen-3-Kollegen. Auch für Mainboards mit älteren Chipsätzen müsst ihr im Schnitt deutlich weniger ausgeben als für B550- und X570-Boards. Auf lange Sicht fahrt ihr aber mit einem Zen-3-Prozessor wie dem Ryzen 5 5600X besser.

Intel: Intel hat Ende 2021 die 12. Core-Generation seiner Desktop-CPUs auf den Markt gebracht. Sie hören auf den Codenamen Alder Lake und umfassen vom Celeron über den Pentium Gold und den Core i5 bis hinauf zu den High-End-CPUs der Core-i9-Reihe mehr als 25 CPUs. Die Alder-Lake-Prozessoren werden im Gegensatz zu ihren Desktop-Vorgängern Rocket Lake (11. Core-Generation) und Comet Lake (10. Core-Generation) im 7 Nanometer Strukturbreite statt vormals 14 nm gefertigt. Die Prozessoren der 12. Core-Generation nehmen im neuen Sockel LGA-1700 Platz und werden von den Chipsätzen H610, B660, H670 und Z690 angesteuert.

Wie bei AMD verlieren auch bei Intel ältere CPUs mit der neuen Core-Generation nicht automatisch ihre Daseinsberechtigung. Prozessoren wie etwa der Core i5-11500T (11. Generation) oder der Core i7-10700F (10. Generation) sind weiterhin sehr empfehlenswert für Gaming-PCs.


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Bildquelle: AMD, Intel

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