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Fehlstart pur – Ist Eintracht Spandau doch nur ein Meme-Team?

HandOfBlood wollte mit seinem Team Eintracht Spandau die LoL-Szene revolutionieren. Doch nach drei Spielen gab es immer noch keinen Sieg.

Noch bevor das komplette Team von Eintracht Spandau stand, war die Organisation davon überzeugt, die deutsche LoL-Szene auf eine neue Ebene zu katapultieren. Doch hat sich Präsident HandOfBlood hier zu viel vorgenommen?

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Sicher kein guter Start

Eintracht Spandau startete die erste Saison in der Prime League gegen das Team GamerLegion und noch bevor die Runde losging, war eins eindeutig: Die Fans von Eintracht Spandau sind bereit, denn der komplette Twitch-Chat des Prime League-Kanals war voll mit Zuspruch für das Team von HandOfBlood. Auch die Zuschauerzahlen waren höher als gewöhnlich. Doch reichte dies leider nicht aus, um die Eintracht zum Sieg zu führen.

Kurz darauf folgte dann noch Niederlagen gegen SK Prime und Team EWI. Somit steht Eintracht Spandau gerade 0-3.

Die Fan-Gemeinde reagiert darauf unterschiedlich. Ein Teil ist enttäuscht und nicht von der Leistung des Teams überzeugt, aber auch genau so viele sind weiterhin auf der Seite von Eintracht Spandau und bleiben zuversichtlich.

 

Zu große Ziele?!

Nach der dritten Niederlage meldete sich dann Johannes Gorzel, der Co-CEO von Eintracht Spandau, auf Twitter. In einigen Nachrichten erklärte er, warum er weiterhin an sein Team glaubt und verglich die Eintracht mit dem LoL-Team Splyce. Splyce verlor zu Beginn 2016 nach ihrem Eintritt in die LEC einige Spiele. Doch nach einer harten Saison schaffte es das Team im nächsten Split sogar zu den Worlds.

Gorzel sieht genauso viel Potenzial in der Eintracht wie in Splyce damals: “Wenn wir jetzt nicht nachlassen, dann bummsen mit Sicherheit auch wir die Szene”, so der Co-CEO. Er erklärt aber auch, dass Eintracht Spandau noch einen Trainings-Rückstand aufholen muss, der durch ein verspätetes Line-up zustande kam.

Zwar erhält Gorzel viel Zuspruch aus der Community, doch auch Kritik wird laut. Viele Fans verstehen offenbar nicht, warum HandOfBlood und Eintracht Spandau vor dem Start in der Prime League so geprahlt und von hohen Zielen gesprochen haben, wenn man doch einem Rückstand hinterher laufe. Das Team würde nur auf Memes basieren, statt wirklich etwas leisten zu können.

Ganz nach dem Motto “Hochmut kommt vor dem Fall” scheint Eintracht Spandau gerade eine schwere Zeit in der Liga durchleben zu müssen. Jedoch hat die LoL-Saison gerade erst begonnen und schließlich ist es immer noch der erste Split für das Team. Somit ist noch nicht alles verloren. Dennoch sind wir auf ein Statement des Präsidenten gespannt, der sich bisher noch verdächtig im Hintergrund hält.


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Bildquelle: Eintracht Spandau | YouTube

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