16. Januar 2020
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Escape from Tarkov – ein Shooter geht steil

Der Shooter Escape from Tarkov setzt auf knallharten Realismus – und entwickelt sich zum Hit. Bereits seit 2016 entwickelt die Firma Battlestate Games das Spiel. 2020 soll die offene Beta-Version erscheinen.

Schleichen, Schießen, Looten – diese drei Dinge müssen Spieler in Escape from Tarkov (EFT) stets im Hinterkopf behalten. Jeder falsche Schritt kann das Leben der Spielfigur kosten, wenn sie unvorsichtig durch eine Gefahrenzone in Russland stapft. Dichte Wälder, verlassene Ruinen und unterirdische Gänge sowie plötzlich auftauchende Gegner garantieren stets knisternde Spannung im Spiel.

Wohl deshalb – aber nicht nur – entwickelt sich der First-Person-Shooter langsam zu einem Hit. Ansprechende Grafik sowie knackiger Sound, eine gute Spielmechanik und eine hohe Langzeitmotivation liefert Escape from Tarkov. Zudem ist knallharter Realismus das Aushängeschild des taktischen Shooters, der in Gefechten atmosphärisch dicht verpackt ist.

Alpha-Version seit 2016

Escape from Tarkov existiert seit 2016 als Alpha-Version und wird von dem Entwickler Battlestate Games, mit Sitz in London, entwickelt. Derzeit ist EFT als kostenpflichtige, geschlossene Beta-Version in unterschiedlich teuren Paketen erhältlich. Für 2020 ist die Veröffentlichung der offenen Beta-Version geplant.

Der Shooter erlangt zunehmend Popularität. Nicht unwesentlich ist die steigende Beliebtheit durch bekannte Streamer.  So sind der Hamgurger mouzAcrobat oder der US-Amerikaner Dr DisRespect regelmäßig auf Raids unterwegs, die von ihren Zuschauern zahlreich verfolgt werden.

Die Handlung ist schnell erzählt: In Escape from Tarkov kämpft man in einer russischen Stadt in der fiktiven Region Norvinsk. Als Söldner ist man im abgeriegelten Stadtgebiet, fernab jeglicher Zivilisation unterwegs. Einen kontrollierten Einsatz gibt es nicht mehr. Jeder ist auf sich allein gestellt und muss ums Überleben kämpfen.

Vor Beginn des Spiels muss der Spieler eine der beiden Konflikt-Parteien wählen, der er beitreten will: Als „BEAR“ kämpft man für ein Unternehmen, das die Interessen der russischen Regierung vertritt. Als Mitglied der „USEC“ hingegen ist man im Einsatz für eines im Ausland angesiedelten privaten Militärunternehmens.

Solo oder im Team unterwegs

Gespielt werden kann im Solo-Modus oder im Team. Wichtig ist die taktische Ausrichtung des Spiels – wer durch das Gelände poltert, wird schnell zur Zielscheibe der Gegner. Im Spiel trifft man nicht nur auf von Menschen gesteuerte Gegner, sondern auch auf KI-Figuren, die als sogenannte Scavs auf den Maps unterwegs sind.

Ein Abschuss kostet nicht nur das Leben, sondern den Verlust von eigenen und gelooteten Gegenständen der jeweiligen Runde. Denn neben der Eliminierung der Gegner ist das Sammeln von Gegenständen die Hauptaufgabe im Spiel. Damit kann der Spielcharakter immer weiter entwickelt und ausgerüstet werden.

Tipps und Tricks für den perfekten Einstieg

Der Einstieg in Escape from Tarkov ist nicht in einer Stunde getan. Als Spieler muss man sich einarbeiten und die Mechanismen des Spiels kennenlernen. Das gilt sowohl für das Gameplay als auch die Ausrüstung des Charakters. Damit der richtige Start gelingt, haben wir für euch ein paar Tipps zusammengestellt:

1. Starte mit der passenden Ausrüstung! Zu Beginn sind die Waffen VPS 136 und SKS empfehlenswert. Zum Verstauen von Gegenständen ist der preiswerte MBSS-Rucksack die beste Wahl. Wichtig ist immer das Medical Equipment! Ihr solltet mindestens zwei AI-2 Medkits dabei haben, drei Bandagen und Schmerztabletten.

2. Erkunde die Maps genau! So findet ihr die Positionen für Loots und findet die Ein- und Ausgänge. Als Einsteigermap eignen sich Interchange, Shoreline und Woods.

3. Lerne das Kämpfen! Einem Konflikt kannst du schlecht aus dem Weg gehen, denn Escape from Tarkov ist zweifellos ein Shooter. Durch den hohen Grad an Realismus ist das Aufspüren des Gegners von hoher Wichtigkeit. Wer den Gegner zuerst sieht, hat die besten Chancen zu überleben. Denn es braucht wenig Schüsse, um den Gegner zu eliminieren. Eine gezielte Kugel reicht im besten Fall.

4. Lerne die Steuerung! Ungewöhnlich bei Escape from Tarkov ist, dass man sich fast stufenlos ducken kann. Das ermöglicht, sich perfekt hinter Deckungen zu platzieren und so wenig wie möglich Körperfläche zu zeigen.

5. Nutze dein Gear! Es bringt nichts, die Ausrüstung im Versteck zu horten. Man sollte immer die beste Ausrüstung nutzen, auch wenn die Gefahr besteht, dass du Gegenstände verlierst. Wer mit guter Ausrüstung in die Raids startet, hat bessere Chancen die Kämpfe zu überleben und gute Loots abzufassen.

6. Finde Mitspieler! Kämpfe sind in der Mehrzahl natürlich einfacher zu bestehen. Zudem kann man Gegenstände besser finden und sichern. Wer keine Freunde hat, die Escape from Tarkov spielen, kann auf dem offiziellen Discord-Kanal des Spiels Verbündete suchen.

7. Levele die Händler so schnell wie möglich hoch! Bei Händlern kann man wichtige Items kaufen wie Waffen und Ausrüstung. Dafür musst du bestimmte Missionen erfüllen. Man sollte sich nicht auf einen Händler spezialisieren, sondern alle gleichmäßig leveln.

Foto: Escape from Tarkov
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