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Do’s and Don’ts in VALORANT mit Agentin Skye

Die neue VALORANT-Agentin Skye kann die perfekte Möglichkeit zur Offensive schaffen – doch das erfordert Können. Wie ihr die Attacken der Initiatorin am besten einsetzt, zeigen wir euch in unserem Guide.

Agentin Skye ist gegen Ende letzten Jahres in VALORANT auf den Plan getreten. Und das nicht allein: Die Australierin bringt mit ihrem Falken und tasmanischen Tiger gleich das ganze Rudel mit ins Team. Die Gruppe kann gemeinsam eine ordentliche Offensive auf die Beine stellen, hat aber auch einige Schwachstellen, die Spieler durch eigenen Skill überbrücken müssen.

 

 

Flieg, Vöglein, flieg!

Als Initiatorin ist Skye in der Lage, ihre tierischen Gefährten vorauszuschicken, um Gegner auszuspionieren und ihnen Schaden zuzufügen, bevor die eigentliche Offensive losgehen kann. Ihre Fähigkeit “Guiding Light” entlässt hierfür einen Falken, den geübte Spieler durch die Position ihres Cursors souverän über die Map steuern können.

Die Krux hieran ist, dass der tapfere Vogel auf Kontrolle des Anwenders zerplatzt und die Agenten in Sichtkontakt blendet. Leider kann das Tier hier nicht zwischen Freund und Feind unterscheiden, also müssen Skye-Spieler im Eifer des Gefechts vorsichtig sein, nicht ihr eigenes Team mit dem Blend-Effekt zu beeinträchtigen.

Die geschickte Steuerung des Falken verwandelt Skye in eine ungeschlagene Initiatorin. Bildquelle: SatchelJump

Wie im oberen Bild auf Bind lauert Skye am besten an zahlreichen Ecken der Korridore, um Feinde mit blitzschnellen Flashes in eine tödliche Falle zu locken. Gegnern, die sich zum Push vor einer Plant Site versammelt hatten, werden so im Kollektiv geblendet und können vom eigenen Team ausgeschaltet werden.

Da der Vogel recht leicht zu erkennen und abzuschießen ist, kann diese Fähigkeit auch vor allem als Ablenkungsmanöver eingesetzt werden, während andere Teammitglieder ihren eigenen Angriff starten.

Skye entfesselt das Tier in dir

Ähnlich wie der Falke funktioniert das zweite Mitglied in Skyes Rudel: Mit der Q-Fähigkeit “Trailblazer” übernimmt die Agentin einen tasmanischen Tiger und prescht mit diesem über die Map. Dieser macht sich allerdings lautstark bei Gegnern bemerkbar und ist daher ebenso ein leicht zu eliminierendes Ziel. Wenn er jedoch einen feindlichen Agenten trifft, richtet er ansehnlichen Schaden an und stellt so eine reale Bedrohung dar. Auch hier bietet ein Angriff des Tigers die perfekte Ablenkung zur Eröffnung des eigentlichen Gefechts.

Beide tierischen Angriffe der Initiatorin müssen mit dem richtigen Timing eingesetzt werden. Ein klares Don’t ist hier fehlende Koordination mit dem eigenen Team, da selbst der am besten getroffene Falke einen verschwindend geringen Einfluss auf den Gegner hat, wenn kein Folge-Schaden von den eigenen Teamkollegen angerichtet wird.

Skyes Heilung ist ein nützliches Tool, bietet aber taktische Nachteile für die Agentin selbst. Bildquelle: Riot Games

Im Übrigen bietet Skyes Fähigkeit “Regrowth” viel Raum für Fehler. Die Heilung dieser Aktion ist deutlich geringer als die von Sage und kann auch nur auf Verbündete in einem bestimmten Radius angewendet werden – nicht aber auf Skye selbst. Spieler müssen diese Fähigkeit mit Bedacht einsetzen, da sie während der Wirkungszeit nicht agieren können und selbst angreifbar sind. Voraussetzung für eine gelungene Heilung sind also effektive Deckung und ein Augenmerk auf die HP-Balken der Mitspieler.

Wer suchet, der findet

Skyes ultimative Fähigkeit “Seekers” macht die drei nächsten feindlichen Agenten ausfindig und beschränkt deren Sicht, wenn die Sucher diese erreichen. Obwohl das Konzept der Fähigkeit erstmal dazu verleitet, den Suchern einfach zum Gegner zu folgen und diesen dann auszuschalten, ist das gerade das, was Skye-Spieler besser nicht machen sollten. Denn die Sucher selbst sind durch wenige Schüsse zu eliminieren und ein Spieler, der diesen blind folgt, ist dann gleich als nächstes dran.

Vor Skyes “Suchern” ist kein gegnerischer Agent sicher. Bildquelle: ProGuides Valorant

Stattdessen ergibt es mehr Sinn, Skyes Ultimate mit anderen Fähigkeiten zu koppeln – denn Gegner, die gerade einen Sucher abgeschossen haben, können sich meist nicht rechtzeitig umdrehen, um den tasmanischen Tiger ebenso abzuwehren.

Im untenstehenden Bild auf Ascent ist offensichtlich, dass sich gegnerische Spieler hinter der Ecke bei B befinden. Hier wird die Ultimate eingesetzt, um potenziell alle von ihnen auf einmal abzulenken und so ohne Probleme eliminieren zu können.

Obwohl die Sucher Spieler aufspüren können, ergibt es wie hier auf Ascent oft Sinn, sie bei bekannter Position des Feindes zu verwenden. Bildquelle: VALORANT – Protatomonster
Lernt in diesem Video 5 Fakten, die ihr über VALORANT wissen müsst:

 

 

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Bildquelle: Riot Games

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