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Do’s and Don’ts in VALORANT mit Agentin Reyna

Wer mit Reyna erfolgreich sein will, muss fraggen. Wir zeigen euch wie ihr die Killerin am besten spielt.

Reyna ist eine Agentin, deren Skillset darauf basiert, möglichst viele Abschüsse zu erzielen – ansonsten könnt ihr die meisten ihrer Fähigkeiten nicht einsetzen. Seid daher vorgewarnt: Wer ganz neu in VALORANT ist oder vorher nie im Shooter-Genre unterwegs war, wäre mit einem Controller wie Brimstone besser bedient.

Ihr lest noch weiter? Na gut, in dem Fall habt ihr es entweder ziemlich drauf oder ihr wollt es nicht anders!

Reynas Stärken und Schwächen

In der Theorie gehört Reyna zu den mächtigsten Agenten in VALORANT. Die Duellantin kann ihr Leben regenerieren, sich für kurze Zeit unverwundbar machen und verfügt mit ihrer Ultimate-Fähigkeit „Empress“ über einen beeindruckenden Powerboost. Der Haken: Um von den meisten ihrer Skills Gebrauch zu machen, seid ihr davon abhängig, Kills zu sammeln.

Im Gegensatz zu den meisten anderen Duellanten ist Reyna ohne Kills vergleichsweise nutzlos, da drei Viertel ihrer Fähigkeiten fragbasiert sind – die übermächtige Ulti eingeschlossen. Reynas größte Schwäche ist damit eine Abwärtsspirale, wenn ihr nicht die benötigten Kills findet. Im professionellen VALORANT sieht man sie daher recht selten, weil es riskant ist, sie zu picken. Wenn sie es nicht schafft, Einfluss auf das Spiel zu nehmen, bleibt es meistens auch dabei.

Video: So spielst du Reyna

Die Budget-Support-Agentin

Wenn ihr keine Gegner eliminiert, bleibt euch nur noch die Fähigkeit „Leer“ übrig. Diese beschwört über kurze Distanz ein Schattenauge, welches Gegner kurzsichtig macht, wenn es auslöst. Im Vergleich mit ähnlichen Utilitys wie dem Phoenix-Flash ist Leer jedoch deutlich unterlegen. Das Auge braucht eine kurze Zeit, um sich auszulösen, was oft reicht, es vorher zu vernichten.

Ganz nutzlos ist Leer trotzdem nicht. Die Fähigkeit kann Gegner für eine kurze Zeitspanne ablenken, da sie meistens versuchen werden, das Auge zu treffen. Das gibt euch Zeit, selber einen Angriff zu starten und euren Gegner auszuschalten. Zudem kann der Glubscher auch durch Wände fliegen, was unter Umständen für eine zusätzliche Überraschung sorgen kann.

Mit Leer könnt ihr nicht nur Lovecraft-artige Kunstwerke schaffen, sondern auch im besten Falle eure Gegner ablenken oder sogar ihre Sicht einschränken wie hier auf Ascent vor dem B-Tunnel. Bildquelle: VALORANT, Riot Games
Gebt her eure Seelen

Wir haben jetzt schon auf die offensichtlichen Schwächen von Reyna hingewiesen. Warum solltet ihr die Killerin also überhaupt spielen? Ganz einfach: Wenn ihr ein gutes Spiel habt und eure Gegner ausschaltet, mutiert Reyna zu einer wahren Fragmaschine, die sich kaum aufhalten lässt.

Spieler, die das Zeitliche gesegnet haben und dabei Schaden von Reyna erhielten, lassen eine Kugel für drei Sekunden fallen, den sogenannten Soul Orb. Mit diesem kann Reyna zweierlei Dinge tun: Entweder sie konsumiert die Seele mittels „Devour“, um Lebensenergie wiederherzustellen. Oder sie wird dank „Dismiss“ für zwei Sekunden unsichtbar.

Es dauert drei Sekunden, bis Devour seine komplette macht entfaltet hat. Zudem dürft ihr nicht den Sichtkontakt mit der Kugel verlieren, weil der Effekt sonst abbricht. Dafür könnt ihr mit der Fähigkeit sogar auf über 100 Lebenspunkte kommen, die nach und nach wieder auf 100 absinken.

Gebt mir eure Seelen! Bei jedem Kill an dem Reyna beteiligt war, lassen die Gegner einen Soul Orb fallen, den sie führe ihre Fähigkeiten Devour und Dismiss benutzen kann. Bildquelle: VALORANT, Riot Games

Da Reyna für die erste Sekunde von Devour zudem nichts machen kann, solltet ihr diese Fähigkeit nur defensiv einsetzen. Für eure Gegner bedeutet dies aber auch: Wenn sie euch nicht erwischt haben, besteht immer die Chance, dass ihr frisch aufgetankt zurück in die Schlacht ziehen könnt.

Dismiss könnt ihr hingegen defensiv oder offensiv einsetzen. Entweder, ihr nutzt eure Tarnung – die euch auch unverwundbar macht – zum Rückzug. Oder greift eure Feinde aus dem Hinterhalt an. Auch im Gebrauch von Soul Orbs zeichnet sich eine komplexere Mechanik unter der Oberfläche ab: Ihr werdet oft versucht sein, die Fähigkeiten so schnell wie möglich einzusetzen. Widersteht diesem Drang jedoch und überlegt, ob sie im Augenblick sinnvoll ist oder ob ihr euch den Einsatz noch etwas aufsparen solltet.

Wenn euch pure Dominanz noch zu wenig ist

Wie bereits mehrfach erwähnt ist Reyna am besten, wenn ihr am besten seid. Falls ihr zu den dominanten Spielern gehört, die mit ihren Gegnern den Fußboden aufwischen und ein Aimduell nach dem anderen gewinnen, dann ist die Duellantin goldrichtig für euch.

„Empress“ schaltet ihr mit sechs Kills (oder Ulti-Orbs) frei und verwandelt euch in das perfekte Raubtier. Für 30 Sekunden leuchten eure Gegner in einem auffälligen Rot auf, welches sie zu leichter Beute werden lässt. Zudem sammelt ihr Soul Orbs automatisch ein, ohne sie jedoch zu verbrauchen.

Wenn ihr eure Ultimate einsetzt, leuchten Gegner in einem saftigen Rot. Der entkommt uns nicht! Bildquelle: VALORANT, Riot Games

Darüber hinaus seid ihr schneller im Umgang mit euren Waffen – heißt ihr feuert schneller, wechselt in kürzerer Zeit zwischen euren Waffen und ladet fast im Handumdrehen nach. Ach ja und jeder Kill setzt die Dauer der Ulti auf 30 Sekunden zurück. Wenn ihr eure Gegner also schon Staub fressen lasst, dann aber so richtig.

Auch wenn VALORANT ein schnelles Spiel ist, solltet ihr eure Ulti jedoch aufsparen, bis Duelle anstehen. Es wäre ärgerlich den mächtigen Buff einfach verpuffen zu lassen. Dennoch solltet ihr häufig von ihr Gebrauch machen. Wenn ihr euch darum sorgt, nicht genügend Abschüsse zu machen, um Empress öfters einzusetzen, dann ist Reyna vielleicht doch (noch) nicht die richtige Wahl.

Reyna in der Zusammenfassung

Runtergebrochen lässt sich sagen, dass Reyna mächtige Spieler noch stärker macht und bei schwächeren Spielern viel Potential einbüßt. Daher empfehlen wir die Agentin nur, wenn ihr treffsicher seid. Das richtige Timing ihrer Orb-Fähigkeiten und Ulti wollen ebenso geübt sein, was ihr Handling noch erschwert. Dazu kommt, dass ihre Utility Leer eher ein Dasein auf der Ersatzbank fristet.

Habt ihr jedoch einen aggressiven Spielstil, den ihr mit eurem makellosen Aim und eurem perfekten Timing auslebt, dann könnt ihr mit Reyna euren Gegnern den Tag richtig schön vermiesen. Wenn ihr VALORANT nicht gerade auf professionellem Niveau spielt, ist sie eine gute Wahl für geborene Duellanten.

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Bildquelle: Riot Games

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