28. September 2018
Hearthstone

Vier brandneue Classic Karten kommen

In einer eher größer angelegten Ankündigung, hat Blizzard vier brandneue Hearthstone Karten enthüllt, die zum Classic Set hinzukommen.

Ein großes Update wurde auf der Hearthstone Website veröffentlicht. Neben einigen oberflächlichen Metaanalysen und einer Ankündigung Sir Annoy-O, wurden uns vier brandneue Karten gezeigt. Was außergewöhnlich ist, ist, dass diese spezifisch für die Arena sind oder mit einer neuen Expansion oder einem Spezialevent kommen, sondern stattdessen werden diese direkt ins Classic Set eingebunden – der Kernsammlung des Spiels, zu der jeder Spieler Zugang hat und niemals aus dem Standard rotiert.

Die vier Karten können mit Arkanstaub hergestellt oder aus den Classic Packs erhalten werden – so wie jede andere Karte auch. Im November (höchstwahrscheinlich um den 8. November) geht es los.

Der Grund für die neuen Karten wird erfahrene Hearthstone Veteranen nicht überraschen. Über die Jahre, wurden einige Karten als zu stark oder zu beständig für das Standardspiel angesehen und von Classic in die Hall of Fame verschoben – einige davon nur noch im Wild Modus spielbar. Darunter waren einige neutrale Karten, aber auch zwei Magierkarten, eine für den Hexenmeister und eine für den Schurken. Dies brachte das Gleichgewicht durcheinander und einige Klassen (speziell Jaina), hatten Zugang zu weniger Karten als andere. Dies will Blizzard nun mit den neuen Karten beheben. Da sie in allen Umgebungen und im Metagame nutzbar sind und von allen Spielern gespielt werden, sind die neuen Karten nicht sonderlich auffallend. Dennoch sei gesagt, dass sie ein wichtiger Teil des Spiels sind und die Kernstrategien der Klassen und den Spielstil beeinflussen. Schauen wir sie uns im Einzelnen an:

Eiszapfen (Magier)

Dies ist eine augenfälliger Fix der Eislanze. Sie war zu stark in Combo Decks und machte Wiederholungen oder einen massiven Schadensoutput für geringes Mana zu einfach möglich. Die neue Version ist in jeder Art und Weise generft – sie kostet mehr Mana, macht weniger Schaden und ist von Epischer Natur, wodurch sie in der Arena schwieriger zu erhalten, bzw. in den Sammlungen budgetorientierter Spieler, ist.

Foliant der Intelligenz (Magier)

Dies verstärkt die unverlässliche Natur des Magiers, wenn es um die Beschwörung von zusätzlichen Karten außerhalb des Decks geht und belohnt riskante Spielzüge. Ein zufälliger Zauber könnte ein Pyroblast sein, wenn man ihn am dringendsten benötigt oder ein Eiszapfen, wenn man ihm am wenigsten benötigt. Der zufällige Aspekt der Magierklasse wurde mit dem Arkanportal ins Spiel gebracht und wie der beliebte Kommentator Frodan einmal so schön sagte: „Wenn du sie spielst… dann würfelst du’. Viele Spiele wurden schon durch den Zufall gewonnen. Es hilft, dass die neuen Erweiterungen, Magierspielern eine Menge Unterstützung gaben und Dinge, die sie mit ihren zufällig beschworenen Karten anstellen können. Diese hier ist wertvoll und ein lustiges Werkzeug.

Ruf der Leere (Hexenmeister)

Eine weitere Beschwörungskarte. Diese hier gibt Gul’Dan einen neuen Dämon und nicht nur einen leichten Vorteil, hat aber auch potentielle Synergien mit seinen anderen Dämonenkarten. Sowohl die Verdammniswache, als auch der Blutwichtel sind Dämonen und das Ergebnis daraus ist nicht immer sicher. Dennoch ist die neue Karte wertvoll.

Stibitzen (Schurke)

Hey, Reno Jackson hier! Neben dem Artwork, dient diese Karte einen Kernstil des Schurken zu verbessern. Dieser ist – ihr habts erraten – Dinge zu stehlen. Sie erinnert an den Piratengauner und erlaubt interessante Interaktionen, die Chaos auch dem Schlachtfeld anrichten.

Es sieht nicht so aus, als würden diese Karten das Metagame neu erfinden, aber sie werden bestimmte Spielstile der jeweiligen Klassen verstärken und die Verlässlichkeit einiger Decks erhöhen, was, in der Tat, eine gute Sache ist.

Related
Mehr anzeigen