27. June 2019
League of Legends

So funktioniert der neue LoL-Spielmodus Teamfight Tactics

League of Legends hat am heutigen Donnerstag einen neuen Spielmodus bekommen. Der bereits von vielen Spielern ersehnte Modus heißt Teamfight Tactics (TFT) und ähnelt vom Prinzip her Dota Auto Chess. TFT hat einen großen Hype in der Community ausgelöst, doch wie funktioniert der Modus eigentlich?

Die Zuschauerzahlen vieler Streamer schossen in die Höhe, als sie Teamfight Tactics in der vergangenen Woche auf dem League of Legends-Beta-Server spielten. Der Server selbst kam mit dem Ansturm kaum zurecht, wodurch die meisten Spieler stundenlang warten mussten, um überhaupt TFT spielen zu können. Nun ist der Modus für alle League of Legends-Spieler zugänglich.

LoL-Champions kämpfen in automatischen Schlachten

Teamfight Tactics gehört wie Dota Auto Chess und Dota Underlords zum Auto-Battle-Genre, das sich seit einiger Zeit großer Beliebtheit erfreut. Eine Mischung aus strategischem Denken und einer guten Portion Glück ist nötig, um in TFT erfolgreich zu sein.

In dem Spielmodus tritt man gegen insgesamt sieben menschliche Spieler an. Jeder Spieler hat ein eigenes Brett, auf dem er seine Einheiten aufstellen kann. Die Einheiten sind in Teamfight Tactics Champions aus League of Legends. Fans des Titels von Riot Games werden mit den Charakteren vertraut sein.

Mit dem zusammengestellten Team trifft man in aufeinanderfolgenden Runden auf die anderen Spieler, allerdings stets nur auf einen Kontrahenten zu einem bestimmten Zeitpunkt. Wenn die Runde beginnt, kämpfen die Champions beider Spieler automatisch gegeneinander, bis alle Einheiten einer Seite besiegt sind. Wer die Runde verliert, büßt einen Teil seines Lebens ein. Spieler starten mit 100 Lebenspunkten und scheiden aus, wenn diese auf null sinken. Ziel des Spiels ist es, länger als alle anderen zu überleben.

Mit Strategie und Glück zum Erfolg

Von den Champions oder Units, wie sie in TFT genannt werden, werden dem Spieler vor jeder Runde fünf zufällig ausgewählte angeboten. Da jede Unit Gold kostet und jeder Spieler nur eine begrenzte Menge Gold auf dem eigenen Konto hat, die sich mit jeder Runde erhöht, muss der Spieler sich nun überlegen, welche Units er kaufen und auf sein Spielbrett stellen möchte.

Die Einheiten haben je mindestens ein Origin und mindestens eine Klasse. Kombiniert man mehrere Units mit demselben Origin und/oder derselben Klasse, werden sie durch einzigartige Effekte verstärkt, die von Origin und Klasse der Units abhängen.

Eine Übersicht der Units, Origins und Klassen in Teamfight Tactics

Ein Beispiel: Zeds Origin ist Ninja. Hat man nur einen Ninja auf dem Brett, so erhält dieser 40 Prozent mehr Angriffsschaden. Hat man aber alle vier Ninjas, also auch noch Akali, Kennen und Shen, im Lineup, dürfen sich alle Ninjas über 80 Prozent mehr Angriffsschaden freuen. Die Units kann man außerdem aufwerten und durch Items zusätzlich verstärken.

Je weiter das Spiel voranschreitet, desto mehr und bessere Units können die Spieler aufstellen und desto stärkere Buffs und Gegenstände können sie zusammenbekommen. Wer am Ende ein starkes Lineup und gute Items in Teamfight Tactics haben möchte, muss zuvor clevere Entscheidungen treffen und außerdem das nötige Glück auf seiner Seite haben.

Bildquelle: Riot Games

Related