21. Januar 2019
League of Legends

Schalke startet tubulent in die LoL-Champions-League

Am Wochenende nahm die Champions League in League of Legends, die LEC, ihren Betrieb auf. Das eSports-Team vom FC Schalke 04 hatte zwei harte Brocken vor der Brust und auch wenn die Königsblauen mit einer Bilanz von einem Sieg und einer Niederlage aus der ersten Woche hervorgingen, scheint die Mannschaft vielversprechend.

Jeden Freitag und Samstag muss der FC Schalke 04 ab sofort jeweils ein League of Legends-Spiel absolvieren – und das für die nächsten neun Wochen. Die Pflichtspiele werden im hauseigenen Studio von Riot Games in Berlin ausgetragen. Das große Finale findet in Rotterdam statt.

Durchwachsene Leistung?

Für die Königsblauen ist das allerdings noch Zukunftsmusik. In der ersten Spielwoche mussten sich die Knappen mit einem Sieg und einer Niederlage zufriedengeben. Allerdings hatte das Team auch zwei harte Gegner vor der Brust: Die französische Organisation Vitality legte vergangenes Jahr bei der Weltmeisterschaft eine beeindruckende Leistung ab, trotzdem konnten die Königsblauen die Mannschaft bezwingen.

Am zweiten Tag lief es dann allerdings weniger gut für Schalke: Gegen das Superteam von G2 Esports verlor die Mannschaft haushoch innerhalb 25 Miniten. Die Knappen schienen unkoordiniert und ohne wirklichen Plan, was sich G2 Esports zu Nutzen machte.

Vielversprechend trotz Niederlage

Trotzdem lässt sich einiges aus diesen Ergebnissen schließen: Allem voran die Tatsache, dass die Mannschaft der Königsblauen vielversprechend scheint. Gegen Vitality zeigten die fünf Spieler eine solide, koordinierte Performance mit gutem Teamzusammenhalt. Das Potenzial scheint da und gegen das wohl beste Team der Liga zu verlieren, ist keine Schande.

In den kommenden Wochen wird es darauf ankommen, ob sich vor allem Nachwuchstalente wie Felix “Abbedagge” Braun weiterentwickeln und selbstbewusster werden. Dann hätten die Schalker gute Chancen auf die Playoffs.

Bildquelle: lolesports

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