16. August 2019
Fortnite

Schaden nach Datenpanne: Epic Games von Fortnite-Spielern verklagt

Hacker haben im Jahr 2018 Zugriffsdaten von Millionen von Fortnite-Spielern missbraucht. Gegen Entwickler Epic Games wurde im August 2019 eine Sammelklage in den USA eingereicht.

Wenige Wochen nach dem Erfolg des Fortnite World Cup, in welchem 30 Millionen US-Dollar ausgeschüttet wurden, ist Entwickler Epic Games in negative Schlagzeilen geraten. Aufgrund einer Datenpanne Ende 2018 wurden Millionen von Spieler-Accounts gehackt und missbraucht. Die Täter haben mit gefälschten Login-Links die Informationen der Nutzer abgefangen und Geld gestohlen.

Hacker zapfen Geld von Nutzern ab
Die Spieler haben finanziellen Schaden durch die Hacker erlitten, zum Großteil wurden die Kreditkarten der Geschädigten belastet, die daraufhin ihre Accounts sperren mussten. Dem Fortnite-Entwickler wird vorgeworfen, die Spieler nicht genügend vor diesen Angriffen geschützt zu haben. Mittlerweile haben mehr als 100 Spieler eine Sammelklage über eine US-amerikanischen Anwaltskanzlei eingereicht.
Bereits im Januar dieses Jahres wurde aufgedeckt, dass eine Datenpanne in Fortnite zu Hacking-Übergriffen führte. Die Accounts der Spieler wurden von den Hackern missbraucht. Unter anderem wurden persönliche Daten der Spieler gestohlen und Ingame-Währung gekauft.

Über 200 Millionen Spieler zum Zeitpunkt der Angriffe
Im November 2018 wurde Epic Games von der Firma Check Point über bestehende Risiken informiert, die auf ihrer Plattform entdeckt wurde. Zu dem Zeitpunkt waren knapp 200 Millionen Spieler bei Fortnite registriert.

Erst nachdem die Hackerangriffe im Januar 2019 öffentlich bekannt wurden, hat Epic Games auf die Hacker-Angriffe reagiert. In einem offiziellen Schreiben hat das Unternehmen versichert, dass man an der Sicherheit der Nutzerdaten arbeitet.

Bildquelle: Epic Games

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