15. April 2019
FIFA

FIFA eNations Cup: Deutschland ohne Glück, Frankreich triumphiert

Frankreich feierte am Wochenende den Premierensieg des FIFA eNations Cup in London. Währenddessen rollten Tränen der Enttäuschung bei den deutschen Spielern Michael “MegaBit” Bittner und Mohammed “MoAuba” Harkous, die in der Vorrunde ausschieden.

Erinnerungen an die Fußball-WM 2018 in Russland wurden wach: Deutschland fliegt in der Vorrunde aus dem Turnier, Frankreich holt sich den Titel. Trotz eines vielversprechenden Starts in der Gruppe C fehlte den deutschen FIFA 19-Assen in den entscheidenden Momenten die Durchschlagskraft.

Deutschland mit bitterem Ende

Obwohl das deutsche Team mit hohen Erwartungen in die Gruppe C des FIFA eNations Cup startete, endete das Turnier mit einer großen Enttäuschung. Im ersten Spiel gegen Norwegen, in welchem Deutschland sieben von neun möglichen Punkten holte, war noch alles bestens. Doch die Rückschläge folgten schnell.

Vor allem gegen den späteren Finalisten Argentinien fand das Duo MegaBit und MoAuba zu selten Lösungen im Angriff. Spätestens nach der Niederlage im Spiel gegen Brasilien, in dem gar nichts für die beiden DFB-Akteure ging, war das Ausscheiden in der Gruppenphase nicht mehr zu verhindern. Brasilien und Argentinien holten sich die beiden ersten Plätze, die für den Einzug in das Viertelfinale nötig waren.

Zu allem Überfluss wurde der versöhnliche Ausklang aus deutscher Sicht ebenfalls verpasst. MoAuba und MegaBit mussten sich in einem letzten unglücklichen Spiel gegen Schweden geschlagen geben. Somit traf dem Duo von Werder Bremen, das im letzten Monat die VBL Club Championship gewann, die Enttäuschung tief bis ins Mark. Beiden Akteuren war die Trauer anzusehen, die sich in Interviews und persönlichen Mitteilungen auf Twitter für ihre Leistung entschuldigten. Sie hatten ihre Zielvorgabe, die K.O.-Runde zu erreichen, verpasst.

Große Emotionen bei dem Weltmeister

Dem großen Finale wurde weltweit entgegengefiebert. Nach den Spielen in der Gruppenphase und den Eliminierungsspielen von Viertel- bis Halbfinale standen von anfangs 20 Teams noch zwei Nationen auf der großen Bühne. Mit dem Deutschland-Bezwinger Argentinien und Frankreich kämpften sich zwei Nationen durch, die bereits weit oben auf der Favoritenliste bei Zuschauern und Experten standen.

In dem Wettbewerb, der als inoffizielle Weltmeisterschaft in FIFA 19 gilt, setzte sich die Equipe bestehend aus Corentin “Maestro” Thuillier und Lucas “DaXe” Cuillerier gegen Argentinien durch – obwohl die Gauchos mit einem Weltklassespieler antraten. Nicolas “Nicolas99FC” Villalba gilt als derzeit unumstrittene Nummer 1 auf der Playstation. Doch die Nummer 5, Maestro, hatte einiges entgegenzusetzen.

Der Zusammenhalt war den Franzosen anzusehen. Voller Entschlossenheit traten sie auf. Und noch viel wichtiger: Frankreich war eine Einheit. Vor den Spielen standen die Spieler, Coaches, Verantwortliche und Zuschauer zusammen und sangen voller Inbrunst die Nationalhymne. Im ersten Spiel an der Playstation holte Nicolas99FC zwar die 1:0-Führung, Maestro glich aber in der 76. Minute mit einem Kopfballtreffer von Christiano Ronaldo aus. Mit diesem 1:1 endete dieses erste Spiel. 

Die Entscheidung fiel an der Xbox zu Gunsten der Franzosen, weil sich DaXe mit einem 2:1 gegen Yago “Yagocai” Fawaz durchsetzte. Der französische Jubel kannte keine Grenzen. Die Blauhemden feierten nicht nur einen historischen Sieg, sondern gewannen auch ein Preisgeld in Höhe von 40.000 US-Dollar und 1.500 Punkte für die EA SPORTS FIFA 19 Global Series.

Bildquelle: EA

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