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Wird CoD: Warzone jemals spielbar sein? I doubt it!

Über zwei Jahre hat Call of Duty: Warzone nun schon auf dem Buckel und ist weiter als jemals davon entfernt, bugfrei zu sein.

Bug Bugs und noch mal Bugs, so kann man die letzten zwei Jahre Warzone in drei Worten zusammenfassen. Wird sich das jemals ändern oder müssen wir uns bis Warzone 2 gedulden, um ein vernünftiges Spiel zu bekommen?

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Warzone: Ein Bug raus und zwei wieder rein

Heute ist der 31. März 2022 und damit ist Warzone seit exakt 752 Tagen veröffentlicht. Das heißt auch 752 Tage voller Bugs, Glitches und “undokumentierten Änderungen“, was eine nette Umschreibung für “Oh Mist, wir haben es schon wieder verkackt, aber behaupten einfach, es war Absicht” ist. Kaum ein Tag vergeht, in dem unsere Redaktion im morgendlichen Meeting nicht darüber diskutiert, welchen aktuellen Warzone-Bug wir in einem Artikel unterbringen sollen. Seit dem 1. Februar 2022 haben wir 14 Beiträge, die das Thema Bug oder Glitch zum Thema hatten, veröffentlicht. Es hätten mindestens doppelt so viele sein können, wenn uns das Thema nicht langsam schon selber nur noch die Hände über dem Kopf zusammenschlagen ließe.

Mittlerweile ist es zur traurigen Routine geworden, nachdem ein Warzone-Update releast wurde, auf YouTube und Reddit nachzusehen, was die Entwickler nun schon wieder verschlimmbessert haben. Kein Patch, Update oder HotFix in den letzten sechs Monaten, was im Spiel nicht ungewollte Änderungen oder Bugs verursacht hätte. Ich kann mich in meiner gesamten Gamer-Laufbahn, mittlerweile stolze 25 Jahre, an nicht ein Spiel erinnern, dass bei Release dermaßen verbuggt war und es nach über 50 Updates immer noch ist.

Das war doch mal anders

Ich gehöre noch zur ersten Generation von Call of Duty-Spielern und habe den allerersten Teil 2003 ungefähr hundertmal durchgespielt. Wenn man in Kindheitserinnerungen schwelgt, erscheinen die Dinge oftmals besser, als sie tatsächlich waren. Aber wenn ich zurückdenke, kann ich mich partout nicht an einen einzigen Bug in dem Spiel erinnern. Wenn Freunde mich fragen ob wir mal wieder Warzone zocken sollen, muss ich erst nachsehen, ob die Anzahl an Updates seit vergangener Woche bereits den zweistelligen Bereich sprengt und ob ich genug Platz auf meiner Festplatte für die 60 GB habe.

Die finale Version vom ersten Call of Duty reichte bis Version 1.5 – es wurden also seit Release fünf Updates veröffentlicht, die das Spiel von allen bekannten Bugs befreite. Zum Vergleich: Bei Warzone sind wir durch das Update vom 30. März bei Version 1.56 angelangt und weit davon entfernt, bugfrei zu sein. Natürlich gibt es auch reine Content-Updates bei Warzone, aber könnt ihr euch daran erinnern wann das in den letzten sechs Monaten mal der Fall war? Ich nicht!

Ob der Scherbenhaufen, der sich Warzone schimpft, noch zu retten ist, bezweifeln selbst die Entwickler und geben offen zu, dass sie das Spiel einfach verkackt haben. Während ich das hier schreibe, ist übrigens wieder ein neuer Bug entdeckt worden, der dafür sorgt, dass ihr auf Rebirth Island, während ihr am Fallschirm hängt, auf das Wasser hinausgepustet werdet.

Wir können nur auf Warzone 2 hoffen und – ich hätte niemals gedacht, das eines Tages zu sagen – hoffen, dass Microsoft den Karren aus dem Dreck zieht.


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Bildquelle: Activision-Montage
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