FIFAGirlKati
12. Februar 2020
FIFA

Vorbild für FIFA-Mädels: Österreicherin ist beste Gamerin

Katarina “FIFAGirlKati” Vukoja ist die beste FIFA-Spielerin in Österreich. In der Weekend League kommt sie regelmäßig auf 26 Siege. Im Podcast “Reingeschwitzt” spricht sie über ihre Ziele und Frauen in FIFA.

Aus der eBundesliga, der höchsten FIFA-Spielklasse in Österreich, ist FIFAGirlKati nicht mehr wegzudenken. Zum zweiten Mal war sie für den SCR Altach dabei, am Ende landete sie diese Saison aber nur auf Tabellenplatz 11 mit ihrem Team.

Mit österreichischem Fußball kann Kati auf dem echten Rasen allerdings nicht viel anfangen, wie sie im Podcast “Reingeschwitzt” erzählt. Auch virtuell schielt sie eher auf internationale Erfolge. Als Frau ist sie mit nur vier Niederlagen bei 30 Spielen in der Weekend League in einer Sonderrolle.

Vorbild für Frauen im Esport

“Ich glaube, es gibt keine Frau, die 26 Siege erreicht”, erklärt sie: “Ich würde gerne als Vorbild dienen, dass mehr Frauen FIFA spielen und besser werden. Mein Ziel ist aber nicht, weltbeste Frau zu werden. Ich möchte allgemein zu den weltbesten Spielern gehören – egal ob Mann oder Frau.“

Neben ihr gibt es sehr wenige Mädels im FIFA-Kosmos. Da sind deutschsprachige Streamerinnen wie DieKrissi, Akkcess und dilexit die Ausnahme. Für die letztgenannte FIFA-Gamerin sei das Spiel aber nicht der Grund, wie sie in Folge 6 vom “Reingeschwitzt”-Podcast erzählt: “Es gibt einfach viel zu wenig Frauen, die sich für Fußball interessieren.”

Für Kollegin FIFAGirlKati ist die Ausgangslage der Szene klar: “Es gibt einfach zu wenig Mädels die FIFA überhaupt spielen”, führt sie aus: “Ich finde das schade. Es gibt sicher einige die spielen. Aber ich glaube, dass einige sich auch nicht trauen zu spielen.” Ein Problem, von dem mehrere Frauen im männerdominierten Esportsbereich berichten.

Mit Vukoja hat es nun aber eine Frau vorgemacht, die noch lange nicht am Ende ihrer Ziele ist. Und vielleicht kann sie mit ihren Leistungen mehr Frauen motivieren ihr virtuelles Hobby auch professionell zu betreiben.

Bildquelle: DFL/Virtual Bundesliga/ eBundesliga

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