30. September 2020
Valorant

Valorant – Operator-Nerf und Agenten-Patches in Update 1.09

Die Operator in VALORANT sorgte in der Vergangenheit aufgrund ihrer Stärke für Unmut unter den Spielern. Im neusten Patch wurde die Waffe generft, außerdem wurden einige Agents überarbeitet.

Update:

Grundsätzlich war das Ziel der Enwickler, dass die Operator ihren Charakter als dominante Waffe beibehält. Dennoch wurde die Waffe mit Patch 1.09 nun etwas entschärft, indem sie Scharfschützen in der Mobilität hindert. Außerdem wurde sie etwas teurer, damit sie nicht schon am Anfang eines Matches den Ausgang bestimmen kann.

Hier alle Operator-Nerfs in der Übersicht:

  • Preiserhöhung von 4500 auf 5000 Credits
  • Bewegungsgeschwindigkeit im Zoom von 76% auf 72% verringert
  • Waffe wird nun schon bei 15% Bewegungsgeschwindigkeit ungenau statt bei 30%, daher muss nach dem Laufen länger auf den Schuss gewartet werden
  • Feuerrate von 0.75 auf 0.6 reduziert
  • Schnellausrüstungszeit von 0.3 auf 0.5 erhöht (also nach dem Entschärfen/Legen der Bombe, Jetts Wolkenbruch und Phoenix’ Flash)
  • Schaden bei Beintreffern von 127 auf 120 reduziert

Riot hat also alle angekündigten Nerfs tatsächlich in die Tat umgesetzt. Ob die schlechtere Performance in Kombination mit dem erhöhten Preis eine zu große Änderung ist, wird sich im Laufe der nächsten Wochen zeigen.

Patches für fünf Agenten

Nicht nur an den Waffen wurde ordentlich geschraubt, auch einige Agenten wurden nochmals überarbeitet. Die größten Änderungen gibt es dabei wohl bei Viper. Trotz der mehrfachen Buffs seit Release wird sie immer noch weniger gespielt als andere Agenten.

Daher startet sie die Runde jetzt mit einem vollen Gastank anstatt nur der Hälfte. Außerdem bleibt die Verwundbarkeit von ihrer Kontamination auch 2 Sekunden nach verlassen der Pfütze noch bestehen.

Auch ihre ultimative Fähigkeit wurde nochmals angepasst. So rüstet ihr eure Waffe nach dem Nutzen der Ulti schneller wieder aus. Vor allem aber wird Vipers Bewegungsgeschwindigkeit beim Wirken der Fähigkeit nun verdoppelt, was euch mehr Möglichkeiten zum neu positionieren gibt.

Bei Jett wurde die Ulti hingegen abgeschwächt. Die Feuerstöße können nun nur noch alle 0,45 Sekunden abgefeuert werden statt alle 0,33 Sekunden. Außerdem verlieren die Messer einen Teil des Schadens über mehr als 12 Meter Entfernung und machen bei Kopftreffern nur noch doppelten statt dreifachen Schaden.

Hier seht ihr, warum der Nerf Sinn macht:

Ansonsten gibt es noch kleinere Änderungen bei Omen, Reyna und Brimstone. Die Paranoia-Fähigkeit des Umhangträgers passt grafisch nun besser zu ihrer eigentlichen Trefferzone. Bei der Vampir-Agentin wurde die Ulti leicht abgeschwächt und ihr bekommt nur noch eine um 15% schnellere Feuerrate statt 25%. Brimstone hat für sein Stim-Pack einen kleinen Buff bekommen, damit schießt ihr nun 15% schneller anstatt nur 10%.

Die kompletten Patchnotes könnt ihr hier nachlesen.

Originalmeldung:

Ein Schuss, ein Kill? Für das Scharfschützengewehr Operator war das oft eine Leichtes. Doch nun brechen in VALORANT neue Zeiten an, denn mit dem Patch 1.09 soll die Waffe abgeschwächt werden. Weniger Schaden, schlechtere Werte und schlechteres Handling sind geplant, dadurch will Riot Games den Frust der Gegner zu senken.

Das Operator gilt in Valorant als hochpotentes Scharfschützengewehr, mit dem der Käufer allerdings auch ein Risiko eingeht. Denn die Waffe war mit ehemals 4.500 Credits bereits eine schmerzvolle Investition für die Käufer und war von der Handhabung her eines der komplexesten Gewehre.

Von dem Preis kaum beeindruckt, spezialisierte sich ein großer Teil der Community allerdings schnell auf das Operator und verwandelte es so in ein kaum zu konterndes Werkzeug – sehr zum Leid der Gegenspieler.

Ab dem neuen Patch 1.09 soll damit Schluss sein: Im Interview mit Team Liquids Lucas ‘Mendo‘ Håkansson sagte Valorant Entwickler Nicholas ‘Nickwu‘ Smith ausführlich, mit welchen Nerfs dem Scharfschützengewehr Einhalt geboten werden soll.

Beim Frustpotenzial ansetzen

Smith erklärte im Interview, dass ein großes Problem des Operator darin liege, dass Spieler “zu gut” damit geworden seien und daher bei den Gegnern eines Matches Frust entstand. Das Operator soll fortan also neue Schwächen aufweisen, um die Handhabung der Waffe noch herausfordernder zu gestalten.

Die offensichtlichste Anpassung der Waffe wird der Preis sein: der wurde von 4.500 Credits auf 5.000 erhöht, um sie erst später im Spiel relevant zu machen. Darüber hinaus wird das Operator eine verringerte Feuerrate erhalten, langsamer ausgerüstet werden können und generell weniger Schaden machen. Bisher hat ein Schuss ins Bein mit dem Scharfschützengewehr 127 Schadenspunkte ausgeteilt, was einen Agenten mit leichter Rüstung direkt das Leben kosten konnte. Die Verringerung auf 120 Schadenspunkte bedeutet bei voller Gesundheit nun immerhin keinen direkten Kill mehr.

Darüber hinaus wird das Operator durch verringerte Bewegungsgeschwindigkeit des Zielfernrohrs schwerfälliger sein. Auch verringerte Zielgenauigkeit bei Sprüngen und  generellen Bewegungen des eigenen Agenten soll aus dem Gewehr eine fairere Waffe machen.

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Bildquelle: Riot Games
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