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uRage Reaper 100 – Verdammt günstige Einsteigermaus im Test

Die günstigste Gaming-Maus des Herstellers uRage im Test. Lohnt sich diese Maus für ein kleines Budget oder sollte man doch lieber etwas tiefer in die Tasche greifen?

uRage ist eine Gaming-Marke des Herstellers Hama. Diese bietet eine breite Auswahl an Peripherie an und deckt viele verschiedene Preissegmente ab. Wir haben uns daher die günstigste Maus im Sortiment genauer angeschaut und verraten euch, ob es sich lohnt oder ihr lieber etwas mehr ausgeben solltet.

*Hinweis: Die Maus wurde uns kostenfrei von uRage für Tests zur Verfügung gestellt. Es besteht jedoch keine Einflussnahme des Herstellers auf den Test und die Ergebnisse. 

 

Erster Eindruck

Nach dem Öffnen der Verpackung fällt direkt das aggressive Design der Maus auf. Mit vielen Kanten und den auffälligen Kratzern sticht die Reaper 100 definitiv aus der Masse heraus. Das Aussehen ist hier aber sicherlich Geschmackssache, denn viele Spieler bevorzugen ein simpleres Design.

Das Kabel der Maus hat keine Stoffumwicklung und ist trotz des geringen Durchmessers etwas starr. Zudem wirkt die Maus recht glatt.

 

Lieferumfang

Der Lieferumfang fällt eher spartanisch aus. In der Box ist lediglich die Maus und eine kurze Anleitung vorhanden.

 

Handhabung

Bereits nach dem Auspacken wird klar, dass die Maus nicht gerade ergonomisch ist. Das aggressive Design hat viele scharfe Kanten und sorgt für eine unbequeme Nutzung. Auch andere Griffvarianten bieten hier keine Abhilfe.

Laut Herstellerseite hat die Gaming-Maus eine Anti-Rutsch-Beschichtung – dennoch fühlt sie sich nicht so griffig an. Die beworbenen Anti-Rutschflächen sehen zwar interessant aus, können aber keinen Komfort bieten. Mit dem symmetrischen Design lässt sich die Maus theoretisch mit beiden Händen bedienen, jedoch liegen die Seitentasten auf der linken Seite. Damit ist die Maus nur für Rechtshänder geeignet.

Als mittelgroße Maus ist sie für kleine und mittlere Hände geeignet. Sehr große Hände werden mehr Schwierigkeiten haben, eine angenehme Griffposition zu finden.

 

Software

Leider gibt es keine Möglichkeit die Reaper 100 detailliert zu konfigurieren. Für die Maus gibt es keine offizielle Software, mit der ihr die DPI und Lichteffekte umstellen könnt. Auch fällt die Chance auf Makros und eine andere Tastenbelegung weg.

 

Performance

Bei unseren Tests sind uns keine Fehler bei den Basisfunktionen aufgefallen. So hat der Sensor unsere Bewegungen stets erkannt. Die Maus rutscht angenehm auf verschiedenen Oberflächen und lässt sich gut kontrollieren. Auch die primären Tasten und das Mausrad lassen sich gut bedienen.

Allerdings sind die Seitentasten sowie die Taste für die DPI-Umstellung schwammig und erfordern einen tieferen Tastendruck, als bei vielen anderen Mäusen. Obendrauf sind diese Tasten eher ungünstig positioniert. So sind die Seitentasten etwas zu hoch platziert und lassen sich mit dem Daumen schwer betätigen.

Das größte Manko für Spieler wird allerdings die fehlende Software sein. Die Reaper 100 kann nur auf vier verschiedenen voreingestellten DPI-Werten benutzt werden. Es gibt leider auch keine Voreinstellung mit niedrigen Werten, die für Shooter geeignet wären.

Allgemein werden die meisten Spieler wahrscheinlich nur die geringste DPI von 1000 benutzen, da die anderen Werte unseres Erachtens viel zu hoch sind. Eure Performance wird daher eventuell etwas leiden, wenn ihr die Maus feiner justieren wollt.

 

Beleuchtung

Viele Einsteigermäuse im niedrigen Preissegment verzichten normalerweise auf die Beleuchtung, doch die uRage Reaper 100 bietet Belichtung in vier verschiedenen Farben an. Die Gaming-Maus kann entweder in rot, pink, grün oder blau leuchten.

Allerdings ist es eher unwahrscheinlich, dass ihr bewusst mit einer dieser Farben spielen werdet. Die Beleuchtung ist nämlich an die DPI-Voreinstellungen gekoppelt. So müsst ihr beispielsweise mit der roten Belichtung spielen, wenn ihr eine niedrigere Sensibilität bevorzugt.

Zusätzlich dazu haben wir die Stärke und Gleichmäßigkeit der Beleuchtung getestet. Dafür haben wir die Maus unterschiedlich hellen Umgebungen ausgesetzt. Bei starker Helligkeit verblasst die Beleuchtung nahezu und ist nur sehr schwach zu erkennen. Bei Dunkelheit lässt sich die Position der LEDs klar erkennen. Das Licht ist hier in der Mitte deutlich stärker als am Rest der Maus.

 

Preis

Das stärkste Argument für die uRage Reaper 100 ist sicherlich der Preis. Mit einer UVP von 15,99 € ist sie eine der günstigsten Gaming-Mäuse auf dem Markt. Zusätzlich dazu ist sie aktuell auf der Herstellerseite von uRage für 12,99 € zu finden.

Auch andere Online-Händler wie Amazon bieten die Maus für diesen Preis an.

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Technische Eigenschaften

Die Webseite des Herstellers uRage wirbt immer wieder damit, dass die Maus einen optischen Sensor der Firma Avago bietet. Leider werden dort weder der Sensor noch die Switches in den Tasten genauer spezifiziert.

Der optische Sensor gibt eine rote Beleuchtung ab, was die Maus etwas älter erscheinen lässt, da viele Hersteller mittlerweile Infrarot-Strahlen abgeben. Diese sind farblos und sind momentan eher bei Gamern bekannt.

 

Spezifikationen

  • Rechtshänder
  • 12,5 cm
  • 7 cm
  • 4 cm
  • Schwarz
  • 140 g
  • Kunststoff
  • Kabel
  • Kabellänge: 1,5 Meter
  • USB-A-Stecker
  • 1 ms
  • 4200 DPI
  • optisch, rote LED
Fazit

Die uRage Reaper 100 ist sicherlich nicht die beste Gaming-Maus, doch das muss sie auch nicht sein. Mit dem niedrigen Preis kann das Eingabegerät ein günstiger Einstieg für budgetorientierte PC-Spieler sein, wenn Einstellungsmöglichkeiten mit einer Software vorhanden wären.

Der sehr geringe Preis verzeiht zwar Schwächen wie die fehlende Ergonomie oder die notdürftige Beleuchtung. Aber ohne eine feinere DPI-Einstellung fällt es uns schwer, die Gaming-Maus zu empfehlen. Die fehlende Feinjustierung kann sich negativ auf den wichtigsten Aspekt auswirken – die Performance.

Daher ist es unsere Empfehlung auch bei kleinem Budget lieber etwas mehr auszugeben, um bessere Performance durch die zusätzlichen Einstellungsmöglichkeiten einer Software zu bekommen.

 

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Bildquelle: uRage

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