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Rezo, Amar und Co. – So könnt ihr mit Panikattacken umgehen

Bekannte Streamer und Content Creator wie Amar oder Rezo sprechen über Erlebnisse mit Panikattacken. Weil es jeden Menschen treffen kann, klären wir auf über die Ursachen und mögliche Lösungen.

Panikattacken sind keine Schwäche oder menschliches Versagen. Selbst erfolgreiche Streamer und Gamer berichten über diese negativen Erfahrungen. Es ist wichtig, neben stundenlanger Arbeit oder auch Gaming-Sessions für einen Ausgleich zu sorgen. Anspannung muss wieder gelöst werden.

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Video: Amar zu Gast im eFernsehen

Laut Medizin-Experten erlebt jeder fünfte bis zehnte Mensch mindestens eine Panikattacke in seinem Leben. Der plötzliche Zustand bewirkt Atemnot, Hitzewallungen, Zittern, Schwindelgefühl und sogar das Gefühl, wahnsinnig oder ohnmächtig zu werden. Einige fürchten sogar um das eigene Leben.

„Hatte im Flugzeug eine Panikattacke“, schrieb der ehemalige CoD-Profi und jetzige Streamer Amar in der vergangenen Woche via Twitter. Er hat sich auf der griechischen Insel Mykonos aufgehalten und musste das Flugzeug aufgrund der Panikattacke vor dem Abflug verlassen.

Im Falle von Rezo herrschte sogar Unverständnis und Häme in der Kommentar-Sektion von ntv – trotz der allgemeinen Bekanntheit von Panikattacken. Auch Twitch-Streamer MckyTV sprach offen über Panikattacken. Der direkte Austausch mit anderen Menschen hilft, um eigene Unsicherheiten zu beseitigen und sich ein besseres Gefühl zu verschaffen.

 

Der ehemalige Fußballprofi und Streamer Sidney Friede äußerte sich ebenfalls zu seinen Problemen. „Karriereende ging wohl doch nicht so spurlos an mir vorbei“, schrieb Friede als Vermutung auf seine psychischen Probleme. Der frühere Spieler von Hertha BSC musste in diesem Jahr aufgrund von unheilbaren Kniebeschwerden seine Karriere im Alter von 23 Jahren beenden. An seinem Beispiel zeigt sich, dass Rückschläge im Berufs- oder Privatleben ebenfalls zu Panikattacken führen können.

Ursachen und Lösungen gegen Panikattacken

Panikattacken haben unterschiedliche Gründe – vor allem Stress, wenig Bewegung und Schlafmangel können eine Rolle spielen. Doch auch der Konsum von Koffein bis hin zur Einnahme von Alkohol und Drogen erhöht das Risiko.

Häufige Ursachen für Panikattacken:

  • Körperlicher oder psychischer Stress
  • Menschenmassen auf engstem Raum – Platzangst
  • zu wenig Bewegung (bspw. übermäßig viele Stunden am PC)
  • Schlafmangel
  • Rauchen, Alkohol und Drogen

Maßnahmen zur Vorbeugung von Panikattacken:

  • Sich selbst beruhigen – Gewissheit ist wichtig, dass keine Gefahr ausgeht und das Gefühl verschwinden wird
  • Ausreichend Wasser trinken
  • Konsum koffeinhaltiger Getränke wie Energy-Drinks oder Kaffee reduzieren
  • Ausgewogene Ernährung mit niedrigem Konsum von Alkohol
  • Sport trägt zum körperlichen und seelischen Ausgleich bei
  • Kommunikation mit anderen Menschen über die Probleme können das Gefühl und Folgeschäden lindern

Panikattacken sind verbreiteter, als es scheint. Wichtig ist, dass sich auch bekannte Persönlichkeiten über ihre eigenen Probleme und dem dazugehörenden Umgang geäußert haben. Für die Allgemeinheit ist das ein Zeichen, dass jeder noch so gesunde Mensch mit psychischen Problemen konfrontiert werden kann. Entsprechend sinnvoll ist das Wissen über Panikattacken, um auch anderen Menschen oder sich selbst besser helfen und verstehen zu können.

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Bildquelle: Amar/Twitter, Rezo/Youtube

 

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