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Razer Viper V2 Pro im Test – Ist das die ultimative Gaming-Maus?

Die Razer Viper V2 Pro ist das neue Spitzenmodell vom Gaming-Hersteller und soll Profi-Spieler ansprechen. Wir haben die Maus getestet und verraten euch, wie gut sie wirklich ist.

Die Razer Viper V2 Pro ist der Nachfolger der Viper Ultimate und richtet sich gezielt an Profis. Dafür hat der Gaming-Hersteller einige Features, wie die RGB-Beleuchtung, entfernt und die Maus stärker auf Performance ausgelegt. Die Gaming-Maus konkurriert im High-End-Bereich für ultraleichte, kabellose Mäuse. Wie sich die Viper V2 Pro schlägt erfahrt ihr in unserem Review.


*Hinweis: Die Maus wurde uns kostenfrei von Razer für Tests zur Verfügung gestellt. Es besteht jedoch keine Einflussnahme des Herstellers auf den Test und die Ergebnisse. 


Erster Eindruck

Wie auch bei anderen Produkten des Herstellers kommt die Maus Razer-typisch in einer schönen Verpackung und präsentiert sich beim Auspacken. Beim Aufheben war unsere Redaktion überrascht, wie leicht sich die Viper V2 Pro anfühlt. Obwohl die Maus mit 58g eigentlich recht schwer ist, fühlt sie sich im Vergleich zu anderen ultraleichte Mäusen trotzdem sehr leicht an. Das liegt unter anderem an der Größe der V2 Pro, da andere Mäuse oft etwas kleiner sind.

Razer Viper V2 Pro von hinten.
Razer hält die Viper V2 Pro sehr schlicht.

Beim Anschließen konnte Windows die Maus ohne Probleme erkennen, sodass wir sie direkt mit dem Kabel beim Laden benutzen konnten. Nach dem Laden hat sich die V2 Pro auch ohne Einschränkungen im Wireless-Modus verwenden lassen, die Software mussten wir hierfür nicht installieren.


Lieferumfang

Die Maus kommt neben dem Wireless-Adapter und dem USB-Kabel auch mit Griptape. Ansonsten befindet sich eine Schachtel in der Verpackung, in der wir neben der Anleitung noch einen Razer-Sticker finden.

Der gesamte Lieferumfang umfasst:

  • Maus
  • USB-C-Kabel
  • Wireless-Adapter
  • Griptape
  • Anleitung
  • Sticker

Handhabung

Die Viper V2 Pro hat wie die anderen Viper-Modelle ein beidhändiges, symmetrisches Design. Dennoch ist die Maus primär für Rechtshänder gedacht, da sie nur auf der linken Seite weitere Tasten hat.

Die Seitentasten haben ein befriedigendes taktiles Klicken, wie es auch bei den Primärtasten der Fall ist. Die seitlichen Tasten lassen sich auch bei verschiedenen Griffweisen gut erreichen.

Die Viper V2 Pro ist so groß wie eine klassische Maus und ist so auch für etwas größere Hände geeignet. Allerdings fällt sie dafür etwas flach aus. Bei der Größe hätten wir uns gewünscht, dass die Maus auf der Hinterseite etwas höher ist. Ansonsten lässt sie sich aufgrund der texturierten Oberfläche gut greifen.


Akkulaufzeit

Laut Razer beträgt die Akkulaufzeit der Viper V2 Pro etwa 80 Stunden. Bei unserem Test konnte die Gaming-Maus bei vollem Akkustand mehr als eine Woche ohne Laden benutzt werden, ohne dass wir sie manuell ausschalten mussten.


Software

Wenn man den Wireless-Adapter anschließt, öffnet sich das Installationsfenster für die Razer Synapse-Software. Diese bietet Einstellungsmöglichkeiten für fast alle Razer-Produkte. Allerdings solltet ihr beim Installationsfenster die Optionen für die Zusatzsoftware manuell deaktivieren, wenn ihr ausschließlich Synapse haben wollt.

In der Software könnt ihr den aktuellen Akku-Stand einsehen und auch festlegen, wann sich die Maus in den Ruhemodus versetzt. Ansonsten findet ihr hier typische Optionen wie die Neubelegung von Tasten, DPI oder Profilen.


Sensor

Auch der Sensor der Maus sollte erwähnt werden. Beim neuen Focus Pro Sensor handelt es sich um den PixArt PAW-3950, welcher bisher nur in der Viper V2 Pro verbaut wurde. Dieser bietet aktuell die niedrigste Latenz, wobei wir zweifeln, ob das menschlich wahrnehmbar ist.

Razer wirbt auch damit, dass sich die Maus so auf unterschiedlichen Oberflächen nutzen lässt. Wir konnten keinerlei Fehler feststellen als wir die Maus auf verschiedenen Mauspads und Tischen getestet haben.


Performance

Die Performance der Razer Viper V2 Pro ist sehr gut und sicherlich der ausschlaggebende Grund für einen Kauf. Das Gesamtpaket sorgt dafür, dass die Gaming-Maus aktuell sicher eine der besten Optionen auf dem Markt ist. Das niedrige Gewicht sowie das Tastenfeedback sorgen dafür, dass sich die Maus allgemein sehr gut steuern lässt. Dazu kommt der moderne Sensor, der sie technisch auf das aktuell höchste Level bringt.

Mit der schnellen Performance ist die Maus am besten für temporeiche Shooter geeignet und kann dort glänzen. Wer viel mit den Seitentasten spielt, wird diese bei der Viper V2 Pro besonders schätzen, da sie gut erreichbar und sehr taktil sind. Auch die Haupttasten sind sehr taktil, was an den neuen optischen Switches liegt. Diese bieten nur wenig Spiel, bevor die Taste geklickt wird, und sind so sehr responsiv.


Verarbeitung

Bei leichten Mäusen ist auch die Verarbeitung sowie die Stabilität ein wichtiger Punkt. Einige User haben in Portalen wie Reddit angegeben, dass die Maus bei Druck etwas nachgibt. Bei unserem Test mussten wir dafür mit zwei (!) Händen sehr stark auf die Maus drücken, damit diese minimal nachgibt und eine Taste auslöst. Daher denken wir nicht, dass es beim Gaming ein Problem darstellen könnte.

Razer Viper V2 Pro von vorne.
In der Front befindet sich der USB-C-Anschluss.

Die Maus ist allgemein sehr stabil konstruiert und geht trotz der Gewichteinsparungen keine Kompromisse ein. So hat sie keine Löcher oder andere Aussparungen, die einige Nutzer irritierend finden. Auch hat die Maus einen USB-C-Anschluss. Dieser wiegt etwas mehr als ein Mikro-B-Anschluss und wird daher gerne bei ultraleichten Mäusen vermieden, obwohl USB-C mehr Stabilität und schnellere Ladezeiten ermöglicht.


Preis

Die Razer Viper V2 Pro ist mit einer UVP von 160 Euro erschienen und ist aktuell für etwa 144 Euro erhältlich. Damit ist sie für eine Ultralight-Gaming-Maus sehr teuer. Mit ihrem Preis konkurriert sie damit gegen High-End-Modelle wie die Logitech G Pro X, ihrem stärksten Kontrahenten.

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Die Viper V2 Pro bietet zwar aktuell eine der besten Optionen auf dem Markt, ist aber auch eine der teuersten. Mit dem Trend nach ultraleichten Mäusen gibt es auch unterhalb der 100 Euro-Grenze viele gute Modelle.


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Technische Daten

Material Kunststoff
Bauform Symmetrisch, für Rechtshänder
Farbton Schwarz/Weiß
max. DPI 30000
Gewicht 58 g
Akkulaufzeit 80 h
Mausfüße (Material) PTFE
Programmierbare Tasten 5
Switch-Typ Optische Razer-Switches (3. Gen)
Lebensdauer 90 Millionen Klicks
Speicherprofile  1
Sensor  Focus Pro/ PixArt PAW-3950
Beleuchtung Keine
Länge 126,7 mm / 4,99 in
Breite 57,6 mm / 2,27 in
Höhe 37,8 mm / 1,49 in
Verbindung
  • USB-C
  • Wireless-USB-A-Stecker

Fazit

Die Razer Viper V2 Pro ist eine sehr gute Gaming-Maus und aktuell ohne Zweifel einer der Spitzenreiter. Allerdings fällt es uns schwer, eine direkte Kaufempfehlung zu geben. Diese fällt nämlich eher gemischt aus.

Falls ihr die beste Maus wollt und bereit seid, den entsprechenden Preis zu zahlen, könnt ihr die Viper V2 Pro bedenkenlos kaufen. Allerdings gibt es auch für deutlich weniger Geld sehr starke Konkurrenz. So gibt es viele gute Wireless-Ultralight-Mäuse für 70 bis 80 Euro, da sich hier in den letzten Jahren viele neue Hersteller etabliert haben.

Die Razer Viper V2 Pro bietet sicherlich die stärkste Alternative für die Logitech G Pro X und ist preislich auf dem gleichen Level. Hier spielt vor allem die Form und Optik eine Rolle, welches letztendlich persönliche Präferenz ist.

Die Viper V2 Pro bietet ein extrem starkes Gesamtpaket, bei dem wir lediglich den Preis bemängeln können. Doch die Maus macht uns gespannt auf eine kleinere Mini-Variante. Sollte diese so ausfallen wie die aktuelle Viper V2 Pro, könnte sie der ungeschlagene König unter den ultraleichten Mäusen werden.


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Bildquelle: Razer
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