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Rainbow Six-Casterin streamt nicht mehr wegen Sexismus und Toxicity

Toxisches Verhalten ist im Gaming und Esport leider keine Seltenheit. Das musste nun auch die erfolgreiche Rainbow Six-Casterin Jessica ‘Jess’ Bolden erfahren. Sie hat die Konsequenzen bereits gezogen.

Jessica ‘Jess’ Bolden ist eine der erfolgreichsten Frauen in der Rainbow Six: Siege-Szene. Sie hat bereits als Casterin und Analystin bei mehreren Top-Events mitgearbeitet, darunter das Six Invitational, und ist fester Bestandteil der Community. Die Australierin streamt eigentlich regelmäßig R6 auf ihrem Twitch-Kanal – doch damit ist nun erst mal Schluss.

Kein R6 mehr wegen Sexismus und toxischem Verhalten

Auf Twitter postete Jess ein Video, in dem sie erklärt, dass sie vorerst kein Rainbow Six mehr streamen wird.

Der Grund für ihre Entscheidung ist das zunehmend toxische Verhalten ihrer Zuschauer. “Die Toxizität ist ein Albtraum. Wenn ihr heute zugeschaut habt, habt ihr mitbekommen, dass ich mit heftigen, sexuellen Anfeindungen konfrontiert wurde. Das N-Wort kam von überall”, so Jess. Es sei für sie fast unmöglich geworden, das Spiel zu streamen, ohne dass es sie belaste.

Mindestens eine Woche will die 25-Jährige nun mit Rainbow Six pausieren und sich eventuell anderen Shootern widmen. Ob sie danach ihr Lieblingsspiel wieder streamen wird, ist noch offen.

Unterstützung aus der Szene

Mit ihrer Meinung steht Jess nicht alleine da. R6-Kommentator Parker Mackay antwortete auf ihren Tweet und ließ sich über die Community aus. “Streamsniping ist so hoch wie nie zuvor und die Toxizität ist explodiert. Ich verstehe es nicht und weiß nicht, was getan werden kann, um das zu beheben”, so Mackay.

Auch in der deutschen Szene scheint die Rainbow Six-Community toxisch zu sein. Eine Uniliga-Spielerin berichtete ebenfalls über frauenfeindliches Verhalten.

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Bildquelle: Twitter/JessGOAT