MontanaBlack zeigt sich auf Twitter enttäuscht vom Gamingmarkt
20. November 2019
Gaming

Nach MontanaBlack-Kritik: Ist der Gamingmarkt langweilig?

Immer nur Fortnite und FIFA. Sind die neuen Games wirklich langweilig? Superstar MontanaBlack hat sich auf Twitter über seine Langeweile ausgekotzt. Doch wie lahm ist der Gamingmarkt wirklich?

Fortnite, FIFA oder Call of Duty – Das sind die Dauerbrenner im Stream von Twitch-Superstar Marcel “MontanaBlack” Eris.

Doch mit einem Tweet am Montagnachmittag spricht er ein, in seinen Augen, großes Problem an: “Muss wirklich sagen, aktuell langweilt mich der Gamingmarkt extrem. Es gibt kein Spiel was mich richtig süchtig macht. Als Gaming-Streamer oder Youtuber mit das Schlimmste was mir passieren kann. Besserung ist auch nicht in Sicht.”

Gibt es fehlende Spiele-Highlights?

Dabei sind die Publlisher eigentlich fleißig was ihre Releases angeht: EA mit dem neuen Star Wars Jedi: Fallen Order, Sony mit Death Stranding oder auch Nintendo mit dem neuen Pokemon-Titel. Die Kritiken hier auch oft geteilt. Gerade Death Stranding spaltet aufgrund seines eher undefinierten Spielgenres die Community. Natürlich ist die wilde Mischung irgendwo zwischen Adventure und Open World in der Postapokalypse gewöhnungsbedürftig.

Das solche Games nicht immer den Raum kriegen, zeigt aber auch die Probleme der großen Streamer. Der Mainstream kennt die großen Franchises wie Call of Duty oder FIFA. Doch beide Titel verwirken auch recht schnell ihren besonderen Reiz. CoD ist knapp einen Monat draußen, bei FIFA sind es nun knapp zwei Monate. Es ist Fluch und Segen, wenn jedes Jahr ein neuer Titel aus der Reihe erscheint. Der Raum für Innovation ist klein. Auch wenn ein Call of Duty mit manchen Elementen sicherlich Nostalgiker der Serie glücklich machte und auch FIFA 20 mit dem Volta-Modus lockt.

MontanaBlack im Video-Portrait

Untergeordnete Rolle für Underdogs

Bei Größen auf Twitch und YouTube wie MontanaBlack spielen neue Releases abseits des Mainstreams oft eine untergeordnete Rolle. Das ist auch verständlich, wenn man sich die Klickzahlen anschaut: Während stetiger FIFA-20-Content meistens mühelos die 800.000 Klicks auf YouTube knackt (trotz großer Konkurrenz), kämpft bereits das zweite Video eines “Days Gone”-Gameplays aus dem Mai um auf 500.000 zu kommen.

Die Klickzahlen auf YouTube sind nur ein Indiz, das Daily Business des Streamers ist Twitch. Zudem liegt der Fokus bei “Monte” auf Onlinegames und dort ist der Markt ebenfalls eng, da die Mainstreamtitel dominieren.

Ein vermehrter Wechsel in “fremde Gewässer” was die Spielegenre angeht, ist daher eher unwahrscheinlich. Manche Zuschauer würde es sicherlich dennoch freuen. Und vielleicht lässt sich dann auch die Lust am Spielemarkt zurückgewinnen.

Bildquelle: MontanaBlack, Epic Games, Sony
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