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“Euch sollte man den Mod-Stempel wegnehmen” – MontanaBlack kritisiert Twitch-Mods bei Teammates

Jenga-Action und verschwörerische Rundmail: Der Teammates-Sieger MontanaBlack spricht über seine Kritikpunkte und Highlights zur Twitch-Show von Amar und Trymacs.

Der frischgebackene Gewinner des zweiten Teammates-Event Marcel “MontanaBlack” Eris hat in einem Livestream am Montag über seine Erfahrungen in der Show geredet. Der 33-Jährige war grundsätzlich sehr zufrieden von dem Event zwei Streamer Trymacs und Amar. Allerdings gab es neben den Highlights auch Kritik.

Video: Streamerportrait – Das ist MontanaBlack

Monte beginnt seine Zusammenfassung mit einem klaren Fazit: Er fand die Show gelungn und sei stolz, dass er ein Teil davon sein durfte. Trotzdem erwähnte er mehrere Kritikpunkte bezüglich Auslegungen des Regelwerks, den Twitch-Moderatoren und des allgemeinen Turnierformats. Für den Sieg gab es übrigens einen Gewinn von 30.000 Euro, der zur Hälfte an die Tiertafel in Buxtehude gespendet wird.

Fehlverhalten der Mods sowie zu flexibles Regelwerk

Zuschauer kritisierten den Teammates-Gewinner während des Recap-Streams, er hätte sich in manchen Momenten salzig verhalten. Eris widerspricht dem, er selbst war nie “salty”. Es wurde lediglich ab und zu aneinander vorbeigeredet oder Unverständnisse mit dem Regelwerk seien aufgekommen, da er das Gefühl hatte, dieses wurde mehrfach spontan geändert.

So gab es beispielsweise einen Wettbewerb, indem die Teilnehmer etwas fehlerfrei vorlesen mussten. Trotz eines Versprechers im Gegnerteam wurde deren Leistung dann allerdings gewertet. Die Abstimmung zwischen den Spielern und der Regie war laut ihm an manchen Stellen etwas fehlerhaft.

Außerdem fand MontanaBlack das Turnierformat nicht optimal. Zum Ende hin hat das rückliegende Team noch eine Chance bekommen, das Event zu gewinnen. Die letzte Challenge zählte deutlich mehr als die vorangegangen Disziplinen. Somit hätte die Leistung des führenden Teams nicht so stark gezählt.

Richtig sauer war er aber nur in einem Aspekt: Das fehlende Eingreifen der Twitch-Moderatoren. Eine Zuschauerin, die im Hintergrund zu sehen war, wurde fälschlicherweise als die Freundin des Streamers bezeichnet. Neben zahlreichen Chat-Messages kursierten die Gerüchte auch sofort auf Social Media – für Eris ein “menschlich verachtendes” Verhalten gegenüber der Frau. Er hätte sich gewünscht, dass die Moderatoren in den Chats entsprechende Kommentatoren sofort gebannt oder ihnen ein Time-Out gegeben hätten. “Euch sollte man den Mod-Stempel wegnehmen”, schimpft MontanaBlack.

Das Projekt um Teammates startete allgemein mit einem Problem. Eine Person habe unter einem falschen Namen eine Rundmail an mehrere der Beteiligten sowie an Medienanstalten wie RTL oder der ZDF geschrieben. Mit dieser wollte der Absender einen “Skandal” verursachen, so Monte, da der Moderator Kai Pflaume zusammen mit dem polarisierenden Streamer als Teammate auftrat. Eines der Argumente war die “88 im Spitznamen von Eris. Auch Kai Pflaumes Management bekam die E-Mail. MontanaBlack bedankte sich derweil für das Vertrauen des Managements. “Klar, ich hab Aktionen gemacht, auf die ich nicht besonders stolz bin. Ich werde immer Monte bleiben, aber auch ein Monte verändert sich in acht bis neun Jahren YouTube und Twitch”.

Mit Ehrgeiz zum Sieg

Neben der vereinzelten Kritik zeigte sich MontanaBlack zufrieden mit dem Event und lobte die Veranstalter vermehrt. Auch die Challenges machten ihm Spaß. Der Sieger konnte besonders in den sportlichen Disziplinen von Teammates “trotz Raucherlunge” gut abschneiden, was ihn selbst überraschte. Er habe lange keinen intensiven Sport betrieben, aber er führt den Erfolg auf seine Mentalität zurück: “Eines wusste ich schon immer von mir und zwar, dass ich sehr ehrgeizig bin”. So war er beispielsweise im Bogenschießen recht erfolgreich und traf sogar in die Mitte, obwohl es das laut seiner Aussage der erste Auftritt mit Pfeil und Bogen war.

Trotz der starken Performance ließ im Verlauf der sieben Stunden der Show seine Kraft nach. Eris führte das auf einen entscheidenden Moment zurück, in dem er eine Portion Hühner-Frikasse verzehrte – das von ihm benannte “Fresskoma” setzte ein. Zudem überkamen ihn Kopfschmerzen.

MontanaBlacks Highlights: Jenga und der Gladiator-Run

Sein Highlight-Spiel war die Jenga-Partie: “Glücklicherweise bin ich ein geborener Jenga-Profi, digga”. Das Gesellschaftspiel liege ihm einfach und entsprechen wusste er, dass er gut abschneiden wird. Geht es allerdings um das Highlight bezüglich seiner Leistung, wählt er den Gladiator-Run. Das war ein Wettrennen auf Zeit in einer Art aufblasbarem Hindernis-Parcour. “Da hat sich das jahrelange Weglaufen vor der Polizei bezahlt gemacht”, witzelt MontanaBlack.

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Bildquelle:  Amar YouTube