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Mitarbeiter von TSM werfen CEO toxisches und impulsives Verhalten vor

TSM-Mitarbeiter beklagen eine toxische Arbeitsatmosphäre wegen des CEOs Andy Dinh. Bereits im vergangenen Jahr untersucht Riot Games diese Vorwürfe.

Über ein Dutzend ehemalige und aktive Mitarbeiter:innen von TSM berichten in einen am Dienstag veröffentlichten Beitrag der Washington Post davon, dass CEO Andy Dinh toxisches und impulsives Verhalten an den Tag lege. Bereits im vergangenen Jahr wurden Untersuchungen seitens Riot Games und TSM gegen 30-jährigen Geschäftsführer begonnen.

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In der Washington Post schildern Betroffene ihre Erfahrungen bei TSM, in denen sie Andy Dinh mehrfaches Fehlverhalten vorwerfen. So würden sich Mitarbeiter:innen davor scheuen, in ein Einzelgespräch mit Dinh zu gehen. Denn es sei möglich gewesen, dass Dinh die Mitarbeiter:innen anschreien oder erniedrigen würde.

Auch den Leiter der Personalabteilung soll der CEO nach nur ein paar Wochen gefeuert haben, da ihm angeblich eine Frage nicht gepasst hätte. Zudem sei bereits ein fast zehn Jahre altes Video im Umlauf, das Dinh zeigen sollen, wie er den League-of-Legends-Spieler Marcus “Dyrus” Hill von TSM anschreit. Im vergangenen Jahr bezeichnete der ehemalige Star-Spieler von TSM Yiliang “Doublelift” Peng den CEO als “einen Mobber, der damit durchkommt, weil er Macht hat”.

TSM wurde ab 2009 von Andy Dinh zu einer der führenden Esport-Organisationen ausgebaut. Mittlerweile ist TSM in etlichen Spielen zu finden, darunter in League of Legends, Apex Legends, Dota 2 oder auch VALORANT. Im Jahr 2020 wurde die Organisation von Forbes zur wertvollsten Esport-Organistationen mit einem Wert von 410 Millionen US-Dollar gelistet.

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Bildquelle: Riot Games, TSM – Montage
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