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LoL-Profi Upset von Fnatic – “Bin einfach individuell auch ein sehr, sehr guter Spieler”

Upset ist einer der bekanntesten League of Legends-Profis aus Deutschland und konnte sogar einen Rekord aufstellen. Im Interview blickt er auf den letzten Split zurück und macht uns gespannt auf den nächsten.

Elias “Upset” Lipp ist der Bot-Laner von Fnatic und als ein begnadeter Spieler in der LEC bekannt. Im Interview mit ihm konnten wir erfahren, welche Ziele der AD-Carry verfolgt und wie zufrieden er mit seinem Team ist.

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Das komplette Interview mit Upset könnt ihr hier sehen:




Upset mit neuem Rekord in der LEC

Upset startete gemeinsam mit seinem Team stark in den Spring-Split der LEC. Viele Fans erwarteten, dass Fnatic die LEC gewinnen würde. Am Ende reichte es leider nur für Platz 3 in der Liga. Allerdings konnte Upset einen anderen Erfolg feiern, denn der 22-Jährige stellte einen neuen Rekord für die wenigsten Tode in einem Split auf. Nur 11 Mal ist er während der LEC gestorben, wofür häufig sein Positioning verantwortlich gemacht wird. Doch Upset weiß: “Positioning ist eine Sache, aber es geht eher darum zu verstehen, was die Gegner machen können und sich nicht in Positionen zu bringen, wo man sterben kann.”

In den ersten 15 Minuten des Spiels, also im Early Game, ist er zudem nicht einmal gestorben. Das zeige, dass er “sehr gut verstehe, wo Gefahrenstellen sind, die ich umgehen muss sozusagen und außerdem spiele ich die Situationen normalerweise relativ gut aus, sodass ich nicht sterbe, weil ich gut ausweiche oder zu passenden Momenten flashe”, erklärt uns Upset.

 

“Ich glaube, in allen Spielaspekten bin ich sehr gut.”

Doch nicht nur dafür wird Upset als besonders hervorragender Spieler angesehen, sondern auch für seine Leistungen gemeinsam mit seinem Support Hylissang. Diese werden häufig als die beste Bot-Lane in Europa bezeichnet. Auch wenn Upset selbst dafür häufig seinen Team-Kameraden verantwortlich macht, ist ihm auch bewusst, dass er ebenfalls dazu beiträgt.

“Ich bin einfach individuell auch ein sehr sehr guter Spieler und ich glaube in allen Spielaspekten bin ich sehr gut, also Wave-Management, Early-Game, wie wir die Laning-Phase spielen”, erklärt der LoL-Profi. “Ja, generell einfach, bringe ich all die individuellen Fähigkeiten, die man erwartet von einem Top-Spieler. Und deshalb sind wir nicht nur beide als Duo sehr gut, sondern auch individuell natürlich.”

Das Ziel ist der Titel

Doch trotz der guten Leistungen hat es für Fnatic nicht für den LEC-Titel gereicht. Gegen Rouge verlor das Team 3-2 und musste sich dann G2 stellen. Diese Niederlage schien den Spielern im Gedächtnis zu bleiben, was ihre Leistung beeinflusste. “Im Reverse-Sweep zu verlieren ist glaube ich immer schwierig mental und ich glaube, das hat uns etwas verunsichert”, versucht Upset den Einbruch zu erklären.

“Und das hat dann dazu geführt, dass wir verloren haben natürlich, aber ich hatte schon das Gefühl, dass wir eigentlich in einer guten Position waren, nur am Ende des Splits etwas kurz gekommen sind”, so der Deutsche, der trotzdem das Positive sieht: “Aber ich glaube, daraus kann man sehr wichtige Erfahrungen nehmen. […] Und hoffentlich können wir mit dieser Erfahrung im Sommer dann auch noch am Ende des Splits die richtigen Entscheidungen treffen und zusammen gewinnen.”

Damit macht Upset auch seine Ziele für den Sommer-Split deutlich. Er ist der Meinung, “dass jeder, wenn er bei Fnatic spielt, auf jeden Fall mindestens Top 3, also in die Qualifikation zur Weltmeisterschaft möchte und auch den Titel gewinnen will. Das sind meine Ziele und das sind, glaube ich, auch die Ziele vom Team.”

Ob er dies gemeinsam mit Fnatic erreichen wird, wird sich erst in einigen Wochen zeigen, denn die LEC startet im Sommer wieder am 17. Juni. Bis dahin wird Upset sicher noch viel mit seinem Team trainieren, um für den Split in bester Form zu sein.


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Bildquelle: Michal Konkol | Riot Games
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