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Keinen Bock mehr auf CoD – Arbeitet Dr. Disrespect an Konkurrenz-Spiel?

Dr. Disrespect ist trotz seines Twitch-Banns weiterhin auf Youtube aktiv. Der Streamer spricht darüber, am liebsten ein eigenes Videospiel zu entwickeln.

Der erfolgreiche Streamer Herschel “Dr. Disrespect” Beahm macht sich Gedanken für die Umsetzung eines eigenen Videospiels. Der US-Amerikaner, der vor einigen Jahren selbst an Multiplayer-Maps in Call of Duty mitwirkte, scheint von CoD: Warzone langsam gelangweilt zu sein und will am liebsten eine milliardenschwere IP aufbauen.

“Ich realisiere immer mehr, dass wir unser eigenes Spiel machen sollten”, sagte Dr. Disrespect in der vergangenen Woche in einem seiner Livestreams zu Call of Duty: Warzone. Ein Budget in Höhe von 20 bis 25 Millionen stellt sich der 39-Jährige als geeignete Funding-Summe vor: “Damit bauen wir eine Milliarden-Dollar-IP. Ich denke, das ist recht einfach. Schaut euch nur die Konkurrenz an.”

Dr. Disrespect spielt vor allem Battle-Royale-Titel wie Call of Duty: Warzone, PUBG, Apex Legends oder Fortnite. Entsprechend gilt sein Fingerzeig auch diesen Spielen, weil er diese in der Vergangenheit immer wieder für Ingame-Probleme kritisierte.

Video: Warzone-Spieler meistert den Ultra-Instinkt

Dieses Video ist ab 18 Jahren freigegeben.

Die Industrie warte laut ihm auf die nächste bahnbrechende Idee. Für Dr. Disrespect seien nur wenige Spiele langfristig an der Spitze. Viele kleine Titel würden nur kommen und wieder gehen. Es fehle ein entscheidender neuer Faktor. “Es muss eine Spielmechanik geben, die revolutionär ist. Die Erfahrung muss einzigartig sein, die dich in den Bann zieht. Schaut auf Fortnite: Am Ende ist das Alleinstellungsmerkmal das Bauen – offensichtlich”, so der Streamer.

Allerdings hat Dr. Disrespect trotz seines Interesses an einem eigenen Spiel noch keine konkreten Vorgehensweisen erläutert oder bestätigt, ob es derzeit einen Entwicklungsprozess gibt. Trotzdem ist sein Entwickler-Hintergrund für Sledgehammer Games und der Arbeit an Maps wie Call of Duty: Advanced Warfare nicht zu unterschätzen.

Zudem gehört der Streamer, der 3,38 Millionen Abonnenten auf Youtube hat, zu den Bestverdienern seiner Branche – auch ohne Präsenz auf Twitch seit seinem Bann im vergangenen Jahr. Insofern er selbst ein bisschen in ein Projekt investieren oder Sponsoren überzeugen will, sollte ein gewisses Startkapital für ein neuartiges Videospiel keine große Hürde darstellen.

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Bildquelle: Dr. Disrespect/Youtube

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