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Gaming-Equipment für Zuhause – Die 5 besten VR-Brillen im Vergleich

Mit Virtual-Reality-Brillen erlebt ihr ganz neue Spielwelten. Wir stellen euch die besten Modelle vor und zeigen euch, worauf es beim Kauf ankommt.

VR-Brillen vermitteln euch ein besonders realistisches Spielgefühl, weil alles direkt um euch herum passiert. Egal, ob es dabei um Flugsimulatoren, Open-World-Titel wie Grand Theft Auto 5 oder Survival-Horror-Games geht, mit einer Virtual-Reality-Brille sitzt ihr nicht mehr nur einfach vor dem Monitor oder der Konsole. Durch den 360°-Rundumblick und das direkte Interagieren mit der Umwelt seid ihr vielmehr selbst ein Teil des Geschehens und erlebt alles hautnah mit.

 

Unsere Top 5: Die besten VR-Brillen ab 200 Euro

VR-Brillen sind in allen Preisklassen erhältlich und erlauben es damit jedem Gamer, virtuelle Spielwelten zu erleben. Das berücksichtigt auch unsere Top 5: Wir stellen euch die aktuell besten VR-Brillen vor und zeigen euch außerdem, worauf ihr beim Kauf achten solltet.

*Hinweis: Bei allen Links zu Onlineshops handelt es sich um Affiliate-Links. Wir erhalten für jeden darüber erfolgten Kauf eine kleine Provision – ohne, dass ihr einen Cent mehr bezahlt. Danke für eure Unterstützung!


Nichts dabei? Dann haben wir hier noch weiteres Gaming-Equipment für euch:


PlayStation VR: Die beliebteste VR-Brille für Konsolen

Die PlayStation VR (PS VR) hat zwar inzwischen schon mehr als 5 Jahre auf dem Buckel, ist mit mehreren Millionen verkaufter Einheiten aber die mit Abstand beliebteste VR-Brille und ganz auf die PlayStation 4 zugeschnitten. Zu den meistgespielten VR-Games auf der PS4 gehören Rec Room, Beat Saber, PlayStation VR Worlds, The Elder Scrolls V: Skyrim VR und Resident Evil 7 Biohazard. Mehr als 500 PS4-Spiele unterstützen die PS VR.

Die PlayStation VR ist mit 200 Euro eine der preiswertesten VR-Brillen. | Bildquelle: Sony

Die komfortable PS VR setzt auf ein Full-HD-Format mit 1920 x 1080 Pixeln und damit auf keine allzu hohe Auflösung, punktet dafür aber mit einem OLED-Display, das sehr knackige Kontraste darstellt. Das Sichtfeld liegt bei rund 100 Grad. Für die PS VR braucht ihr neben der VR-Brille auch eine Kamera für das optische Tracking.

Die PS VR funktioniert übrigens auch an der PlayStation 5. Dazu benötigt ihr lediglich einen Adapter, der an die Kamera angeschlossen werden muss. Der Clou: Den Adapter könnt ihr über die PlayStation-Webseite kostenlos anfordern – Sony liefert ihn frei Haus.

 

Pro

  • OLED-Display
  • Bequemer Halt
  • Großes Spiele-Angebot
  • Preiswert
  • Läuft mit Gratis-Adapter auch an der PS5

Contra

  • Nur für PS4/PS5
  • Niedrige Auflösung

Preis

Die PlayStation VR kostet normalerweise 300 Euro. Momentan bekommt ihr sie im Bundle mit der Kamera derzeit schon für knapp 200 Euro.

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Meta Quest 2: Starke VR-Brille zum Sparpreis

Mit der Quest 2 hat Meta eine VR-Brille im Angebot, die autark läuft und damit jeglichen Kabelsalat automatisch überflüssig macht. Mit 1832 × 1920 Pixeln pro Auge erzeugt die für Brillenträger geeignete Meta Quest 2 eine scharfes Bild mit 95-Grad-Sichtfeld. Dazu kommt ein sehr gutes Inside-Out-Tracking und eine bis auf 90 Hz einstellbare Bildrate

Ein besonderes Feature der Quest 2 ist das Handtracking. Damit erkennt die VR-Brille eure Handbewegungen sogar ohne Controller. Die Liste der Spiele, die Handtracking unterstützen, ist derzeit allerdings noch recht kurz, dürfte aber schnell wachsen.

Die Meta Quest 2 überzeugt durch ihr sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. | Bildquelle: Meta

Bei der Leistung trumpft die Meta Quest 2 trotz ihrem vergleichsweise moderaten Preis groß auf. In der vormals unter dem Namen Oculus Quest 2 laufenden VR-Brille werkelt der Snapdragon XR2-Prozessor und wird dabei von 6 GB RAM unterstützt. Das sorgt nicht nur für kurze Lade- und Reaktionszeiten, sondern macht auch einen schnellen PC als Datenlieferant überflüssig. Dennoch lassen sich Anwendungen, die einen PC benötigen, über ein separat erhältliches Link-Kabel direkt auf die Quest 2 streamen. Einen passenden Router vorausgesetzt, klappt das über Air Link auch drahtlos.

Meta bietet die Quest 2 in verschiedenen Speicherkonfigurationen bis 256 GB an. Im Lieferumfang sind neben der VR-Brille auch zwei Touch-Controller samt Batterien enthalten. Einziger echter Nachteil: Um die VR-Brille einsetzen zu können, müsst ihr sie mit euren Facebook-Account verknüpfen. Wer kein Facebook-Konto besitzt, muss also extra eines anlegen.

 

Pro

  • Hohe Auflösung
  • Handtracking
  • Kabelloser Betrieb
  • Streaming vom PC möglich
  • Controller im Lieferumfang enthalten
  • Preiswert

Contra

  • Facebook-Zwang

Preis

Die Meta Quest 2 findet man in Deutschland eher unter ihrem alten Namen Oculus. Die VR-Brille bekommt ihr aber trotzdem ohne Probleme – allerdings müsst ihr hierfür schon etwas mehr Geld in die Hand nehmen als für die PlayStation VR. Es gibt sie ab 440 Euro.

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HP Reverb G2: Extrem hohe Auflösung

Mit der HP Reverb G2 geht ihr keine Kompromisse bei der Bildqualität ein. Auf ihrem LC-Display stellt die VR-Brille eine superscharfe Auflösung von 2160 x 2160 Pixel pro Auge dar und erreicht dabei eine Bildwiederholrate von 90 Hz. Mit 114 Grad ist das Sichtfeld noch etwas größer als bei der HTC Vive Cosmos Elite. Insgesamt benötigt sie damit allerdings etwas mehr Grafikpower als die meisten ihrer Konkurrenten. Mit einem leistungsstarken PC in der Hinterhand macht sich der Ausflug in die virtuelle Realität dafür dann aber umso mehr bezahlt.

Mit einer kombinierten Auflösung von 4320 x 2160 Pixeln erzeugt die HP Reverb G2 gestochen scharfe Bilder. | Bildquelle: HP

Die Reverb G2 setzt auf ein markerloses Inside-Out-Tracking mit vier Kameras am Headset. Damit kommt sie ohne externe Sensoren aus, was den Aufbau und die Inbetriebnahme sehr einfach macht. Durch ihren sicheren Halt, ihr bequemes Gesichtspolster und Objektive, die an unterschiedliche Augenabstände angepasst werden können, lässt sich die VR-Brille auch bei langen Spiele-Sessions komfortabel tragen.

Die zusammen mit Valve und Microsoft entwickelte HP Reverb G2 ist zu SteamVR und Windows Mixed Reality kompatibel, was das VR-Spiele-Angebot entsprechend groß macht.

 

Pro

  • Sehr hohe Auflösung
  • Kabelloser Betrieb
  • Hoher Tragekomfort
  • Großes Spiele-Angebot

Contra

  • Hohe Hardware-Anforderungen
  • Teuer

Preis

Die HP Reverb G2 besitzt aktuell eines der besten und schärfsten VR-Displays. Im Bundle mit zwei Controllern kostet sie rund 600 Euro.

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HTC Vive Cosmos Elite: Besonders präzises Tracking

Die HTC Vive Cosmos Elite verspricht durch ihren Namenszusatz einigen Mehrnutzen als ihr Vorgänger Vive Cosmos. Und den bekommt ihr auch geboten. Anders als die Vive Cosmos setzt die Vive Cosmos Elite nicht auf interne Tracking-Sensoren, sondern mit SteamVR auf ein Marker-basiertes Raumtracking mit externen Sensoren, was HTC auch Lighthouse-Tracking nennt.

Kaum eine andere VR-Brille arbeitet mit einer so hohen Genauigkeit wie die HTC Vive Cosmos Elite. | Bildquelle: HTC

Die beiden für StreamVR benötigten Basisstationen gehören genauso wie zwei Controller zum Lieferumfang und machen den Aufbau deshalb etwas langwieriger als bei der Vive Cosmos. Dafür werdet ihr aber auch mit einer deutlich höheren Tracking-Präzision belohnt, die zu den derzeit besten auf dem Markt gehört. Ein weiterer Vorteil: Durch SteamVR ist die Auswahl an kompatiblen Spielen groß. Beispielsweise könnt ihr Steam-Hits wie Red Dead Redemption 2, GTA 5 und Cyberpunk 2077 auch in VR zocken.

Bei der übrigen Ausstattung glänzt die VR-Brille von HTC ebenfalls. Auf ihren beiden jeweils 3,4 Zoll großen LCD-Panels stellt sie eine sehr scharfe Auflösung von 1440 x 1700 Pixeln dar (zusammen 2880 x 1700 Pixel), arbeitet mit einer Bildrate von 90 Hz und deckt ein Sichtfeld von bis zu 110 Grad ab.

 

Pro

  • Präzises SteamVR-Tracking
  • Hohe Auflösung
  • Controller im Lieferumfang enthalten
  • Großes Spiele-Angebot

Contra

  • Teuer

Preis

Die HTC Vive Cosmos Elite macht VR zum Erlebnis und punktet mit umfangreicher Spiele-Unterstützung. Sie kostet allerdings rund 700 Euro.

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Pimax Vision 8K X: Virtuelle Welten in 2x 4K

Mit ihren Darstellungskünsten gehört die Pimax Vision 8K X zu den VR-Brillen aus dem High-End-Bereich. Jedes ihrer beiden LC-Displays wird mit einer 4K UHD-Auflösung von 3840 x 2160 Pixeln bei einer Bildwiederholrate von 75 Hz angesteuert, was ein extrem scharfes Bild ergibt. Mit ihrem ebenfalls extrem weiten Sichtfeld von 200 Grad eignet sich die VR-Brille hervorragend für Flugsimulationen. Unterstützt wird sie dabei von präzisem SteamVR-Tracking.

Die auffällig designte Pimax Vision 8K X erzeugt ein echtes 8K-Bild, setzt dazu aber einen entsprechend leistungsstarken PC voraus. | Bildquelle: Pimax

Damit die Pimax Vision 8K X ihre volle Power entfalten kann, muss eurer PC entsprechend liefern können. Pimax empfiehlt einen Rechner mit lntel Core I5-9400 und Nvidia GeForce RTX 2020 oder vergleichbare CPUs und Grafikkarten. Auch preislich ist die 8K-Brille von Pimax ein Schwergewicht: Rund 1.500 Euro werden für die Vision 8K X fällig, wobei dann aber weder Controller noch Lighthouse-Basisstationen mit inbegriffen sind.

 

Pro

  • Präzises SteamVR-Tracking
  • Extrem hohe Auflösung
  • Sehr weites Sichtfeld
  • Großes Spiele-Angebot

Contra

  • Hohe Hardware-Anforderungen
  • Keine Controller / Basisstationen im Lieferumfang enthalten
  • Sehr teuer

Preis

Die Pimax Vision 8K X liefert ein gestochen scharfes 8K-Bild ab und kostet in Online-Shops rund 1.500 Euro.

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Kaufberatung

Beim Kauf einer VR-Brille gibt es viele Punkte zu beachten. Auf die wichtigsten gehen wir im Folgenden näher ein.

Wie funktioniert eine VR-Brille?

Eine VR-Brille erzeugt über zwei Bildschirme ein stereoskopisches und damit dreidimensionales Bild der Spielumgebung. Parallel dazu erfasst die VR-Brille alle Bewegungen, die ihr mit eurem Kopf und/oder über den Controller macht. Dadurch entsteht für euch der Eindruck, dass ihr in eine virtuelle Welt eintaucht, was fachsprachlich auch Immersion genannt wird. Physische Kontakte werden dabei mitunter durch haptisches Feedback simuliert, zum Beispiel durch ein Vibrieren, wenn eure Hand an eine Tür stößt.

  • Wie läuft die Interaktion mit der Spielwelt ab?

Zur Interaktion mit virtuellen Gegenständen wie Türen oder Schaltflächen braucht es in der Regel einen VR-Controller. Der wird bei den meisten Geräten in der (echten) Hand gehalten und erfasst eure Finger-, Hand- und Armbewegungen. Alle Aktionen, die ihr damit durchführt, werden dann auch 1:1 in der virtuellen Spielwelt umgesetzt. Ideal sind kabellose Controller, bei denen ihr nicht Gefahr lauft, mitten während des Spiels über die Strippe zu stolpern. Es geht aber noch komfortabler.

Bei der VR-Brille Meta Quest 2 braucht es gar keinen separaten Controller mehr, weil sie eure Hände mittels Kameras erkennt und diese dann in der Spielwelt sichtbar und funktional macht. Mit weiteren Eingabemethoden wie VR-Handschuhen und sogar Gedankensteuerungen wird derzeit fleißig experimentiert.

  • Was zeichnet eine gute VR-Brille aus?

Wie glaubhaft eine VR-Brille die virtuelle Spielwelt darstellen kann, hängt von vielen Faktoren ab. Wichtig sind zum Beispiel die Auflösung der Displays, die verwendete Tracking-Methode sowie die verfügbaren Schnittstellen, um das Headset zum Beispiel an den PC anschließen oder mit der Spielekonsole koppeln zu können.

Der Tragekomfort, die Controller und das verwendete Soundsystem spielen bei der Auswahl des VR-Headsets eine mindestens genauso wichtige Rolle. Seid ihr Brillenträger, sollte die VR-Brille zudem genügend Platz für die Brille im Gehäuse lassen. Es gibt auch Modelle mit verstellbaren Displays und einer individueller Dioptrien-Einstellung, so dass ihr das Headset auch ganz ohne Brille nutzen könnt.

  • Welche Display-Eigenschaften sind wichtig?

Je höher die Auflösung der stereoskopischen Displays, desto realistischer erscheint auch die virtuelle Spielwelt. Die HD-Auflösung von 1280 x 720 Pixeln reicht für einfache VR-Anwendungen aus, doch pro Auge bleiben dann nur 640 x 720 Pixel übrig. Für Spiele solltet ihr die Messlatte jedoch deutlich höher ansetzen.

Empfehlenswerte VR-Brillen wie die HTC Vive Cosmos Elite stellen 1440 x 1770 Pixel pro Auge beziehungsweise kombinierte 2880 x 1700 Pixel dar. Für diese Auflösung sollte das Display mindestens eine Diagonale von 5 Zoll besitzen. Wichtig ist auch eine hohe Bildwiederholrate, damit die Augen nicht zu schnell ermüden – bei vielen VR-Brillen sind mittlerweile 90 Hz und mehr üblich. Auch das Sichtfeld sollte nicht zu schmal bemessen sein, damit die Szenen als echt wahrgenommen werden. Mindestens 90 Grad sollten es schon sein.

  • Was sind die Systemvoraussetzungen?

VR-Brillen für den PC setzen einen Rechner mit leistungsstarker Hardware voraus, wobei jeder halbwegs aktuelle Gaming-PC diese Hürde locker nehmen sollte. Beispielsweise legt HTC die Systemanforderungen für das Vive Cosmos Elite auf einen Intel Core-4590 oder gleichwertig, eine Nvidia GeForce GTX 870 oder vergleichbar, mindestens 4 GB RAM sowie Windows 10 oder höher als Betriebssystem fest.

Bei VR-Brillen unterscheidet man zwischen autarken und nicht-autarken Modellen. Während letztere an einen PC, einen Laptop, eine Konsole oder ein Smartphone angeschlossen werden müssen, um lauffähig zu sein, bringen autarke VR-Brillen ihre eigene Hardware inklusive CPU/GPU, Speicher und Akku mit, können also ohne zusätzliche Hardware verwendet werden.

  • Wie erfassen die VR-Brillen Bewegungen?

Mittels Kameras und/oder Sensoren erfasst eine VR-Brille eure Bewegungen und überträgt sie in die virtuelle Welt. Dabei fokussieren sich die Geräte hauptsächlich auf den Kopf und die Hände. Dazu braucht es Tracking-Systeme. Grundsätzlich lassen sie sich nach der Anzahl der Freiheitsgrade unterscheiden. Diese werden auch in Degrees of Freedom angegeben und mit DoF abgekürzt.

  • 6DoF: Mit VR-Brillen, die 6 Freiheitsgrade unterstützen (auch: 6 Degrees of Freedom oder 6DoF), könnt ihr euch frei im virtuellen Raum bewegen. Erkannt werden die folgenden Bewegungen: drehen, neigen, schwenken, vor und zurück, nach links und nach rechts sowie Bewegungen nach oben und nach unten. Fast alle aktuellen VR-Brillen unterstützen 6 Freiheitsgrade.
  • 3DoF: VR-Brillen mit 3DoF-Support unterstützen keine translatorischen Bewegungen. Möglich sind dann nur Rotationsbewegungen wie drehen, neigen und schwenken. Das erlaubt euch kein Vorankommen in der Spielwelt – ihr seid dann praktisch auf einen festen Standpunkt limitiert.

 

  • Welche Tracking-Methoden gibt es?

VR-Brillen mit 6DoF-Tracking müssen ihre Position im echten Raum ermitteln, um sie in Bezug zum virtuellen Raum setzen zu können. Beim 3DoF-Tracking braucht es diesen Aufwand nicht, weil sich der Standort des Users im virtuellen Raum nicht verändert.

Um die Position im Raum zu bestimmen, kommen zwei Tracking-Systeme zum Einsatz: das optische und das nicht-optische Tracking, wobei das optische Tracking mit Abstand am meisten verbreitet ist.

Beim optischen Tracking unterscheidet man zwischen Inside-Out-Tracking und Outside-In-Tracking.

  • Outside-In-Tracking: Hier erfolgt die Erkennung der Raumposition über Kameras. Die sind im Raum aufgestellt, auf die VR-Brille ausgerichtet und versorgen diese mit Positionsdaten. Auf dieses Verfahren setzt zum Beispiel die PlayStation VR. Bei aktuelleren Geräten wird Outside-In-Tracking kaum noch verwendet.
  • Inside-Out-Tracking: VR-Brillen mit Inside-Out-Tracking sind schlauer als ihre Outside-In-Kollegen, denn die Kameras setzen hier direkt an der VR-Brille, weshalb die Datenverarbeitung auch im Gerät erfolgt statt an externer Stelle. Hier muss man erneut unterscheiden, und zwar zwischen Markerless Inside-Out-Tracking und Marker-Based Inside-Out-Tracking.
    • Markerless Inside-Out-Tracking: Die VR-Brille erkennt über ihre Sensoren selbst ihre Position im Raum und ist dazu auch nicht auf externe Hilfsmittel wie Marker angewiesen.
    • Marker-Based Inside-Out-Tracking: Hier erkennt die VR-Brille ebenfalls über ihre eigenen Sensoren die Position im Raum, braucht dazu aber spezielle Markierungen, die aufgestellt werden müssen, zum Beispiel spezielle Lampen oder Basisstationen.

Neben optischen Tracking-Systemen gibt es mehrere nicht-optische Verfahren zur Positionsbestimmung, die aber deutlich seltener zum Einsatz kommen, zum Beispiel das Tracking mittels Ultraschallwellen oder das Eye-Tracking, bei dem Augenbewegungen verfolgt werden.


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Bildquelle: HTC, Meta, Pimax

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