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Gaming-Equipment für Zuhause – Die 5 besten Intel-Mainboards im Vergleich

Das Mainboard ist die Schaltzentrale jedes Gaming-PCs. Wir zeigen euch, worauf es beim Kauf ankommt.

Mit seinen Desktop-CPUs der 12. Generation alias Alder Lake-S ärgert Intel seinen Dauerrivalen AMD und lässt die Gamer-Herzen höher schlagen. Denn sie bekommen mit DDR5-RAM und PCI Express 5.0 derzeit die modernere Ausstattung geboten. Beide Features werden selbst von AMDs derzeitigem Chipsatz-Spitzenmodell X570 nicht unterstützt.

Intel-CPUs der 12. und damit aktuellsten Generation nehmen in Mainboards mit dem Sockel 1700 Platz. Für Gamer empfehlen sich besonders zwei Sockel-1700-Chipsätze: Z690 und B660. Während der Z690 Performance-Enthusiasten anspricht, liegen B660-Mainboards auf Mainstream-Kurs und sind deutlich günstiger zu haben. Allerdings besitzt bereits der B660 eine so gute Ausstattung, dass viele Gamer auch hier schon getrost zuschlagen können.

 

Unsere Top 5: Die besten Intel-Mainboards ab 170 Euro

In den Top 5 stellen wir euch eine Auswahl der besten Sockel-1700-Mainboards mit B660- und Z690-Chipsatz vor. Sockel-1200-Mainboards für die Intel-CPUs der 11. Generation dürfen in unserer Rangliste aber auch nicht fehlen, denn für Gaming-PCs sind sie nach wie vor eine sehr gute Wahl.

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Nichts dabei? Dann haben wir hier noch weiteres Gaming-Equipment für euch:


Asus TUF Gaming B660M-Plus D4 DDR4

Das Asus TUF Gaming B660M-Plus D4 DDR4 bietet eine gute Leistung für wenig Geld. Das platzsparende Micro-ATX-Mainboard punktet vor allem durch sein leistungsstarkes Kühlsystem, zu dem unter anderem ein 6-lagiges Platinen-Design und großzügig dimensionierte Kühlkörper für das VRM (Voltage Regulator Module bzw. Spannungsreglermodul) und Spulen gehören. Damit ist es, wie vom Hersteller versprochen, auch optimal für Marathon-Gamingsessions geeignet.

Gelegenheitsgamer bekommen mit dem Asus TUF Gaming B660M-Plus D4 DDR4 alles, was sie an Ausstattung von einem Sockel-1700-Mainboard brauchen. | Bildquelle: Asus

Neben jeweils 1x PCIe 5.0 x16, PCIe 4.0 x1 und PCIe 3.0 x16 bietet das TUF Gaming B660M-Plus D4 DDR4 zwei M.2-Steckplätze mit PCIe 4.0 x4-Anbindung und kann bis zu 128 GB DDR4-5333-RAM ansteuern. Zur umfangreichen Schnittstellen-Ausstattung gehören neben 7.1-Kanal-Audio auf Basis des Realtek ALC 897-Codec auch 2,5-Gigabit Ethernet, ein 20 GBit/s schneller USB-C-Port und Anschlüsse für eine RGB-Beleuchtung. Die WiFi-Version des Mainboards kostet rund 15 Euro mehr.

 

Pro

  • Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Hohe Stabilität unter Last
  • Gute Schnittstellen-Ausstattung
  • Für kompakte Gehäuse geeignet
  • Anschlüsse für RGB-Beleuchtung

Contra

Preis

Nur 170 Euro sind für das Asus TUF Gaming B660M-Plus D4 DDR4 fällig, was gemessen an seiner Ausstattung ein sehr fairer Preis ist.

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MSI MAG B660M Mortar WiFi

Das MSI MAG B660M Mortar WiFi bringt eine sehr solide Mainstream-Ausstattung mit. Zwar zählt PCIe 5.0 nicht dazu. Grafikkarten befeuert das MSI jedoch über seinen PCIe 4.0 x16-Slot, der hinsichtlich Bandbreite auch für aktuelle Pixelbeschleuniger keinen Flaschenhals darstellt. Zudem versteht sich das MAG B660M Mortar auf WiFi AMD Crossfire und kann damit auch als Multi-GPU-Gamingplattform eingesetzt werden.

Im MSI MAG B660M Mortar WiFi könnt ihr die Leistung von zwei AMD-Grafikkarten per AMD Crossfire kombinieren. | Bildquelle: MSI

Mehr Pluspunkte sammelt das MSI durch sein effizientes Kühlsystem, das wie beim Asus TUF Gaming B660M-Plus D4 DDR4 selbst von Highend-CPUs nicht an seine Grenzen gebracht wird. Das beengte Platzangebot seiner Micro-ATX-Platine nutzt MSI optimal aus. Auf kleinem Raum gibt es jede Menge Schnittstellen, darunter zwei PCIe 4.0 x4 M.2-Ports, 6 SATA-Anschlüsse, diverse USB-Ports inklusive einer 20 GBit/s schnellen USB-C-Buchse sowie 7.1-HD-Audio und WiFi 6. Auch Anschlüsse für eine RGB-Beleuchtung sind an Bord.

 

Pro

  • Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Hohe Stabilität unter Last
  • Gute Schnittstellen-Ausstattung inklusive WiFi 6
  • Für kompakte Gehäuse geeignet
  • Anschlüsse für RGB-Beleuchtung

Contra

  • Nur PCIe 4.0

Preis

Das MSI MAG B660M Mortar WiFi überzeugt durch sein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Für rund 180 Euro könnt ihr es bereits bekommen.

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Asus TUF Gaming Z590-Plus WIFI

Mit seinem CPU-Sockel 1200 ist das Asus TUF Gaming Z590-Plus WIFI das passende Mainboard für Desktop-CPUs der Comet-Lake-S- und Rocket-Lake-S-Serie, befeuert also Intels 10. und 11. Prozessorgeneration.

Der Z590-Chipsatz ist wie sein Sockel-1700-Pendant zum Übertakten von CPU und RAM ausgelegt und damit die erste Wahl für Overclocker. Dieses Anwendungsszenario bedient das Asus-Mainboard unter anderem durch sein 6-lagiges PCB, 16 DrMOS-Leistungsstufen sowie extragroße Kühlkörper für VRM und Kondensatoren.

Der Z590-Chipsatz des Asus TUF Gaming Z590-Plus WIFI ist nach wie vor ein Garant für eine starke Gaming-Performance. | Bildquelle: Asus

DDR5-RAM und PCIe 5.0 unterstützt das Asus TUF Gaming Z590-Plus WIFI nicht, ist hinsichtlich seiner übrigen Ausstattung aber sehr nahe an den Sockel-1700-Mainboards dran: Bis zu 128 GB DDR4-5133-RAM, PCIe 4.0 x16, drei M.2-Slots (davon einer mit PCIe 4.0-x4-Geschwindigkeit), USB-C 3.2 Gen.2×2 sowie WiFi 6 und Bluetooth 5.2, Support für Thunderbolt 4 und 2,5-Gigabit-Ethernet lassen das ATX-Board von Asus insgesamt sehr gut dastehen.

 

Pro

  • Übertakten von CPU und RAM möglich
  • Hohe Stabilität und Performance unter Last
  • Gute Schnittstellen-Ausstattung inklusive WiFi 6
  • Anschlüsse für RGB-Beleuchtung

Contra

  • Kein PCIe 5.0, kein DDR5-RAM
  • Nur für Intel-CPUs bis zur 11. Generation

Preis

Das Asus TUF Gaming Z590-Plus WIFI setzt auf den Flaggschiff-Chipsatz Z590 aus Intels Rocket-Lake-S-Serie und eignet sich damit ideal für das Overclocking. Rund 200 Euro kostet das Mainboard.

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MSI MAG Z690 Tomahawk WIFI DDR4

Mainbords mit Z690-Chipsatz sind normalerweise ziemlich teuer. Für das MSI MAG Z690 Tomahawk WIFI DDR4 könnte man dasselbe annehmen, weil es sich mit 290 Euro auch nicht nach Schnäppchen anhört. Tatsächlich bekommt ihr mit dem ATX-Board aber sehr viel Gegenwert für euer Geld.

Das MSI MAG Z690 Tomahawk WIFI DDR4 ist ein vergleichsweise günstiges und dennoch sehr gut ausgestattetes Sockel-1700-Mainboard. | Bildquelle: MSI

Verzichten müsst ihr beim MSI MAG Z690 Tomahawk WIFI DDR4 letztlich nur auf DDR5-RAM. Das dürfte sich in der Praxis aber kaum bemerkbar machen, weil das MSI bis zu 128 GB DDR4-5200-RAM unterstützt. Muss es unbedingt DDR5-RAM sein, könnt ihr stattdessen zum MSI-Schwestermodell MAG Z690 Tomahawk WIFI greifen, das etwa 30 Euro teurer ist.

Das MSI MAG Z690 Tomahawk WIFI DDR4 ist durch seinen Z690-Chipsatz auf Overclocking ausgelegt. Mit massiven Kühlkörpern, von denen auch die vier M.2-Slots profitieren, einer 6-lagigen Platine, dem VRM mit 17 virtuellen Phasen und gleich sieben Anschlüssen für externe Lüfter stellt das ATX-Mainboard sicher, dass ihr jede Menge Spielraum zum Übertakten habt.

 

Pro

  • Übertakten von CPU und RAM möglich
  • Sehr effiziente Kühlung
  • Vier passiv gekühlte M.2-Slots
  • Sehr gute Schnittstellen-Ausstattung
  • Anschlüsse für RGB-Beleuchtung

Contra

  • Nur DDR4-RAM wird unterstützt

Preis

Mit rund 280 Euro gehört das MSI MAG Z690 Tomahawk WIFI DDR4 zu den günstigeren Z690-Mainboards und bildet eine exzellente Basis für den Aufbau eines schnellen Gaming-PCs.

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Gigabyte Z690 Aorus Master

Gigabyte hat sein Oberklasse-Mainboard Z690 Aorus Master auf maximale Geschwindigkeit und Effizienz ausgelegt. Das zeigt sich bereits beim Arbeitsspeicher, denn für seine 4 Speicherbänke verlangt das Gigabyte-Board ausschließlich nach DDR5-RAM (bis zu DDR5-6400). Durch seine starke Spannungsversorgung – der VRM bietet 20 virtuelle Phasen – und ein sehr großzügig geplantes Kühlsystem, läuft das Gigabyte auch bei aggressivem Tuning stabil.

Das Gigabyte Z690 Aorus Master bietet als einziges Mainboard unserer Top 5 einen 10 GBit/s schnellen Netzwerkanschluss. | Bildquelle: Gigabyte

Neben einem PCIe 5.0 x16-Steckplatz bietet das ATX-Mainboard zwar nur zwei weitere PCIe 3.0 x16-Anschlüsse. Dafür lässt sich der Speicher über insgesamt fünf M.2-Schnittstellen, die allesamt passiv gekühlt werden, sowie 6 SATA-Ports sehr vielseitig ausbauen. Ordentlich Tempo macht das Gigabyte Z690 Aorus Master auch mit seinem 10-Gigabit-Netzwerkanschluss. Für eine schnelle drahtlose Datenübertragung steht WiFi 6E zur Verfügung.

 

Pro

  • Übertakten von CPU und RAM möglich
  • DDR5-Speicher
  • Sehr effiziente Kühlung
  • Fünf passiv gekühlte M.2-Slots
  • Sehr gute Schnittstellen-Ausstattung
  • 10-Gigabit-Ethernet
  • RGB-Beleuchtung

Contra

  • Teuer

Preis

Das Oberklasse-Mainboard Gigabyte Z690 Aorus Master kostet rund 540 Euro, lässt hinsichtlich Ausstattung und Leistung aber praktisch keine Wünsche offen.

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Kaufberatung

Beim Kauf eines Intel-Mainboards gibt es viele Punkte zu beachten. Auf die wichtigsten davon gehen wir im Folgenden näher ein.

  • Welche Intel-CPUs eignen sich für Gaming-PCs?

Gegenwärtig eignen sich vor allem zwei Generationen von Intel-CPUs für schnelle Gaming-PCs. Wir empfehlen euch, mindestens zu einer CPU aus der 11. Desktop-Generation zu greifen. Sind euch Features wie PCIe 5.0 und die Unterstützung von DDR5-RAM wichtig, kommt ihr dagegen nicht um eine CPU aus der 12. Generation herum. Die Altersobergrenze für die CPU würden wir bei der 10. Desktop-Generation von Intel ziehen. Die leistet zwar immer noch gute Dienste fürs Gaming, bringt aber deutlich weniger Features und Leistungsreserven mit als die neueren CPUs. Besonders zukunftstauglich ist die 10. Generation damit nicht mehr – ein Upgrade für euren Gaming-PC ist damit also eher früher als später fällig.

Die beste Performance gibt bekommt ihr mit den Desktop-Prozessoren der 12. Generation (Codename Alder Lake-S), die Ende 2021 auf den Markt kamen. Sie werden im Gegensatz zu ihren Vorgängern Rocket Lake (11. Generation) und Comet Lake (10. Generation) in 10-Nanometer-Fertigung statt vormals 14 nm produziert, was ihnen neben einer höheren Leistung auch eine höhere Effizienz beschert.

Intel-Prozessoren aus der 11. Generation Rocket Lake-S sind je nach Anwendung zwischen 10 und 20 Prozent langsamer als ihre Pendants aus der 12. Generation. Weil die CPUs mittlerweile schon etwas älter sind – ihre Markteinführung war Ende März 2021 – sind sie auch preiswerter zu haben. Das gleiche gilt für die Rocket Lake-S-Mainboards. Die Intel-CPUs aus der 10. Generation Comet Lake-S sind seit August 2019 erhältlich und nehmen im gleichen CPU-Sockel Platz wie die Prozessoren aus der 11. Generation.

  • Welchen Mainboard-Chipsatz brauche ich?

Für eine CPU aus der 12. Desktop-Generation Alder Lake-S braucht ihr ein Mainboard mit Sockel 1700 und einem Chipsatz der Serie 600. Die vier für Spiele-PCs und Desktop-Rechner wichtigsten 600er-Chipsätze heißen B660, H610, H670 und Z690. Der Z690 bietet die meisten Features, macht entsprechende Mainboards aber auch am teuersten.

Eine Intel-CPU der 11. Generation nimmt im Sockel 1200 Platz und läuft mit den Mainboard-Chipsätzen B560, H510, H570, Q570 und Z590, wobei der Z590 analog zum Z690 der 12. Generation wieder die höchste Ausbaustufe darstellt. Für eine Comet Lake-S-CPU (10. Generation) passen Mainboards mit einem 400er-Chipsatz (B460, H410, H470, Q470, und Z490). Allerdings ist auch der 500er-Chipsatz mit allen Intel-CPUs der 10. Generation kompatibel.

  • Worin unterscheiden sich die Chipsätze für Alder Lake-S (12. Generation)?

Die Chipsätze für die 600er-Serie unterscheiden sich zwar in einigen Punkten deutlich voneinander, die für einen normalen Gaming-PC aber keine allzu große Rolle spielen. Alle Chipsätze für die 12. Generation der Intel-CPUs unterstützen neben DDR5-RAM grundsätzlich auch WiFi 6E und eine Anbindung von Grafikkarten über PCIe 5.0, wobei aber nicht jeder Mainboard-Hersteller letzteres Features auch in sein Mainboard integriert.

Wollt ihr Prozessor und RAM übertakten, führt kein Weg am Z690 vorbei, dem leistungsstärksten und leider auch teuersten Chipsatz. Der H670 und der B660 erlauben dagegen nur das Overclocking des Arbeitsspeichers, während der Einsteiger-Chipsatz H610 keinerlei Funktionen zur Leistungssteigerung bietet. Auf einigen Mainboards von Asrock, Asus und MSI mit B660-Chipsatz, darunter etwa das Asus ROG Strix B660-F Gaming WiFi, ist aber durchaus auch das Übertakten von CPUs möglich.

Der B660 und der H670 unterscheiden sich vom Top-Chipsatz Z560 abgesehen vom RAM-/CPU-Overclocking kaum. Beim B660 gibt es beispielsweise etwas weniger USB- und SATA-Ports und auch keine Möglichkeit, ein PCIe-RAID aufzusetzen. Weil diese Unterschiede beim Gaming aber kaum oder keine Rolle spielen dürften, ist der B660 zu Recht einer der beliebtesten Chipsätze. Zudem überzeugen viele damit ausgestattete Mainboards durch ihr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Genügen euch 2 RAM-Slots für maximal 64 GB Arbeitsspeicher und legt ihr keinen Wert auf PCIe 4.0 zur Anbindung schneller SSDs, ist der kleinste und günstige 600er-Chipsatz H610 zwar keine schlechte Wahl. Allerdings bringt der H610 nur das absolute Minimalprogramm an Ausstattung mit, weshalb er sich mehr für Office-Rechner und weniger für Gaming-PCs eignet.

  • Welche Chipsätze der 11. und 10. Generation sind empfehlenswert?

Für Gelegenheits-Gamer empfehlen wir die Intel-Chipsätze B460 (10. Generation) beziehungsweise B560 (11. Generation). Gehobene Ansprüche werden mit den Chipsätze Z490 beziehungsweise Z590 am besten bedient. Analog zum Alder-Lake-S-Chipsatz Z690 erlauben der Z490 und Z590 als einzige Chipsätze ihrer jeweiligen Generation ein Overclocking von CPU und RAM.

  • Intel-CPUs: Welche Suffixe sind wichtig?

Endet der Modellnamen eines AMD- und Intel-Prozessors mit einem Buchstaben, weist dieser auf eine spezielle Eigenschaft des Prozessors hin. Wichtig für Gamer sind aber nur ein paar dieser Suffixe.

Intel-CPUs mit dem Suffix „K“ wie etwa der Core i9-12900K besitzen einen freien Multiplikator und einen höheren Basistakt als die Basis-Variante und eignen sich so besser für das Übertakten. Weitere gängige Intel-Suffixe sind „T“ (besonders energieeffiziente CPU) und „F“ (keine integrierte GPU). Kombinationen aus zwei Suffixen gibt es ebenfalls: Beispielsweise besitzt der Core i9-12900KF einen freien Multiplikator und keine GPU. Und beim Core i9-12900KS steht das „S“ für Special Edition, was ihm vom Core i9-12900K durch einen höheren Basis- und Boost-Takt unterscheidet.


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Bildquelle: Asus, Gigabyte, MSI