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Gaming-Equipment für Zuhause – Die 5 besten Gaming-Stühle im Vergleich

Wer viel zockt, braucht einen guten Gaming-Stuhl. Doch die Angeboten können verwirren. Wir zeigen euch die 5 besten Gaming-Chairs.

Spielen am PC geht natürlich auch, wenn ihr dazu auf dem Sofa oder einem Holzstuhl sitzt. Allzu bequem oder haltungsfreundlich ist das auf Dauer jedoch nicht, denn ihr müsst euch dazu an die Sitzgelegenheit anpassen und nicht umgekehrt. Eine solche Sitzposition wird dann eher früher als später unangenehm. Dann geht auch die Konzentration flöten und der Spielspaß leidet. Besonders im kompetitiven Umfeld kann sich eine unpassende Sitzgelegenheit dann als großer Nachteil erweisen.

Hier kommen Gaming-Stühle ins Spiel. Sie sind zwar teurer als der Bürostuhl von der Stange, sind ihm bei Sitzkomfort aber auch meilenweit voraus und daher eine gute Investition, wenn ihr stundenlang fast ohne Unterbrechung zockt. Zu ihren Vorzügen gehören zum Beispiel ergonomisch geformte Rückenlehnen, Kissen oder im Sitz integrierte Stützen für Lenden- und Halswirbelsäule, flexible Verstellmöglichkeiten und atmungsaktive Sitzbezüge, die euch nicht zum Schwitzen bringen.

 

Unsere Top 5: Gaming-Stühle von 290 bis 800 Euro

Hier kommt unsere Kaufberatung ins Spiel. Wir stellen euch 5 Gaming-Chairs von 290 bis 800 Euro vor, von denen wir meinen, dass sie aktuell zu den Besten gehören. Außerdem geben wir euch einige Tipps mit auf den Weg, die euch die Kaufentscheidung weiter erleichtern.

*Hinweis: Bei allen Links zu Onlineshops handelt es sich um Affiliate-Links. Wir erhalten für jeden darüber erfolgten Kauf eine kleine Provision – ohne, dass ihr einen Cent mehr bezahlt. Danke für eure Unterstützung!


Nichts dabei? Dann haben wir hier noch weiteres Gaming-Equipment für euch: 


Backforce One

Unter seiner Eigenmarke Backforce bietet der deutsche Hersteller Interstuhl Gaming-Stühle an. Dazu gehört auch der hochwertig verarbeitete Backforce One, der sich laut Hersteller für Personen mit einer Körpergröße zwischen 1,51 und 1,92 Meter und einem Gewicht von 45 bis 130 Kilogramm eignet. Der Hersteller gibt großzügige 10 Jahre Garantie auf seinen Gaming-Chair.

Der Backforce One bietet mit seiner Synchronmechanik einen besonders hohen Sitzkomfort. | Bildquelle: Backforce

Im Gegensatz zu vielen anderen PC-Stühlen setzt der Backforce One bei der Rückenlehne nicht auf eine Draht- und Metallkonstruktion. Stattdessen kommt ein Holzrahmen zum Einsatz, der den Sitz äußerst stabil macht. Premium-Qualität gibt es auch beim Bezug, einer atmungsaktiven Mischung aus Alcantara-Imitat und Kunstleder. An der Sitzfläche besteht die Polsterung innen aus weicherem Schaum als außen, was für hohen Sitzkomfort sorgt. Weitere Pluspunkte sind das stabile und schick designte Fußkreuz aus Aluminium, die für harte und weiche Böden geeigneten Hybrid-Rollen und eine Synchronmechanik zur Sitzverstellung.

Wer gerne mal im Schneidersitz auf dem PC-Stuhl Platz nehmen will, liegt beim Backforce One richtig. Die Armlehnen aus weichem Kunststoff lassen sich zwar nur in der Höhe verstellen, dafür aber auch komplett nach hinten wegklappen, sodass ihr auch problemlos ganz nahe am Monitor sitzen könnt. Eine weitere Besonderheit des Backforce One: An seiner Rückseite gibt es eine LED-Beleuchtung, deren Akku per USB-Kabel aufgeladen wird und dann rund 20 Stunden lang leuchten kann.

 

Personalisierbar mit Schulter-Patches

Im Hersteller-Shop könnt ihr den Backforce One sogar personalisieren. Für jeweils 9 Euro pro Stück bekommt ihr Schulteraufnäher, die sich mit bis zu 12 Zeichen beschriften lassen, zum Beispiel mit dem eigenen Nick. Die Patches werden dann einfach per Klettverschluss an der linken und rechten Schulter des Backforce One befestigt.

 

Pro

  • Hochwertige Verarbeitung
  • Stabiler Holzrahmen
  • Synchronmechanik
  • Atmungsaktiver Bezug
  • Komplett wegklappbare Armlehnen
  • Personalisierung mit Schulter-Patches

Contra

  • Armlehnen nur höhenverstellbar

 

Preis

Der Backforce One liegt mit 499,00 Euro preislich im Mittelfeld unserer Top-Produkte, bietet aber mit die stärkste Ausstattung im Vergleich. Hier könnt ihr den Gaming-Stuhl bei Amazon kaufen.


HP Omen Citadel

Der HP Omen Citadel eignet sich laut Hersteller perfekt für Marathon-Gaming-Sessions und bietet trotz seines vergleichsweise niedrigen Preises von 340 Euro eine erstaunlich hohe Ergonomie. Durch seine dicken Kunstleder-Polster und seine mit 53 x 58 Zentimeter überdurchschnittlich große Sitzfläche sieht der Omen Citadel nicht nur sehr bequem aus, sondern vermittelt auch in der Praxis ein hervorragendes Sitzgefühl. Trotz seiner Schwergewicht-Optik ist der PC-Stuhl überraschend agil unterwegs, denn die PU-Kunststoff-Rollen an seinem 5-Stern-Stahlfuß sind sehr leichtgängig.

Der massige und sehr bequeme HP Omen Citadel steht auf erstaunlich leichtgängigen Rollen aus PU-Kunststoff. | Bildquelle: HP

Extragroßes Lendenwirbelkissen

Der bis zu 136 Kilogramm belastbare Gaming-Chair lässt sich mit seinen 4D-Armlehnen und der stufenlos arretierbaren Wippmechanik schnell in die gewünschte Position bringen, erlaubt mit maximal 135 Grad aber keine allzu große Neigung nach hinten. Bei den übrigen Komponenten gibt es aber nichts zu beanstanden: Das XXL-Rückenpolster und die Nackenstütze werden jeweils durch Gummibänder an Ort und Stelle gehalten und lassen sich so unkompliziert verstellen lassen. Wer will, kann beide auch ganz abnehmen.

 

Pro

  • Preiswert
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Geräumige Sitzfläche
  • Sehr komfortabel
  • Stufenlos arretierbare Wippmechanik

Contra

  • Nur bis 135 Grad nach hinten neigbar

 

Preis

Der HP Omen Citadel überzeugt durch seinen hohen Sitzkomfort und bietet in jede Richtung reichlich Platz. Den Gaming-Stuhl gibt es bereits ab 320,00 Euro zu kaufen, wie hier bei Amazon.


Nitro Concepts X1000

Mit dem X1000 löst Nitro Concepts sein Versprechen ein, einen komfortablen PC-Stuhl für wenig Geld anzubieten. Sein Stoffbezug wirkt zwar nicht so hochwertig wie Kunstleder oder gar echtes Leder, ist aber sehr gut verarbeitet und punktet mit sauberen Nähten. Doch vor allem ist er atmungsaktiv und sollte euch damit selbst im Sommer nicht zum Schwitzen bringen. Nackenstütze und Lordosenstütze sind ebenfalls mit Stoff bezogen.

Der Nitro Concepts X1000 beweist, dass ein guter Gaming-Chair auch weniger als 300 Euro kosten darf. | Bildquelle: Nitro Concepts

Volle Ausstattung trotz Sparpreis

Der X1000 bietet alles, was ein guter Gaming-Chair an Ausstattung mitbringen sollte: einen stabilen Stahlrahmen, eine komfortable Polsterung aus Kaltschaumstoff, in drei Richtungen verstellbare Armlehnen mit weicher Oberfläche sowie 60 Millimeter durchmessende Rollen aus PU-Kunststoff.

Verschmerzen muss man, dass das Fußkreuz nicht wie bei teureren PC-Stühlen aus Metall besteht, sondern lediglich aus Kunststoff. Zudem verfügt der für bis zu 135 Kilogramm schwere Personen ausgelegte X1000 nur über eine einfache Wippmechanik, lässt sich also nicht in einer bestimmten Position arretieren. Dafür könnt ihr die Wippmechanik euren Gewicht anpassen und die Rückenlehne unabhängig von der Sitzfläche nach hinten neigen, was in einem Winkel von bis zu 125 Grad klappt.

 

Pro

  • Preiswert
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Atmungsaktiver Bezug
  • Ergonomische Sitzposition

Contra

  • Schmutzempfindlicher Stoffbezug
  • Nur bis 125 Grad nach hinten neigbar

 

Preis

Mit 290,00 Euro ist der Nitro Concepts X1000 der günstigste Gaming-Chair unserer Top 5, kann es von seiner Ausstattung her aber locker mit deutlich teureren Rivalen aufnehmen. Hier gibt es den X1000 bei Amazon zu kaufen.


Razer Enki

Razer ist vor allem für seine Gaming-Peripheriegeräte bekannt, baut mit dem Razer Enki nun aber auch sein Portfolio an Gaming-Stühlen weiter aus. Mit seiner 53 Zentimeter breiten Sitzfläche und einer empfohlenen Körpergröße zwischen 1,67 und 2,04 Metern eignet sich der Gaming-Chair von Razer für praktisch jedes Körpermaß. Wie beim Nitro Concepts X1000 könnt ihr die Wippmechanik an eurer Gewicht anpassen.

Wer es auffällig mag, kauft den Razer Enki in der pinken Version. | Bildquelle: Razer

Auch in Pink erhältlich

Mit dem Razer Enki bleibt man auch bei langen Gaming-Sessions ermüdungsfrei sitzen. Dazu setzt der Hersteller auf eine Kombination aus weicher Sitzfläche und festerer Rückenlehne, in der auch die Lordosenstütze integriert ist. Das Kopfpolster ist mit Gummibändern befestigt und besteht aus Memory-Schaumstoff. Beim Bezug hat sich Razer für einen atmungsaktiven Mix aus Stoff und Kunstleder entschieden, was auch das hochwertige Äußere noch weiter unterstreicht. Apropos Äußeres: Den Razer Enki gibt es nicht nur in Schwarz und Schwarz-Grün, sondern mit auch in einer pinken Farbvariante, die sich Quartz nennt.

Neben dem Enki bietet Razer auch das günstigere Gaming-Schwestermodell Enki X an. Das bietet allerdings keine Wippfunktion, besitzt nur 2D- statt 4D-Armlehnen und kommt auch ohne Nackenkissen.

 

Pro

  • Hochwertige Verarbeitung
  • Ideal für lange Gaming-Sessions
  • Atmungsaktiver Bezug
  • Sehr komfortabel
  • Geräumige Sitzfläche

Contra

  • Schmutzempfindlicher Stoffbezug

 

Preis

Den Razer Enki gibt es bereits für rund 450,00 Euro, zum Beispiel bei Amazon.


Recaro Exo

Recaro ist ein Hersteller von Flugzeugsitzen und Sportsitzen für Autos, produziert aber auch Gaming-Chairs. Die Exo-Serie eignet sich besonders für Spieler, die keine Kompromisse bei Ausstattung und Komfort eingehen wollen. Dafür müssen sie dann allerdings auch tief in die Tasche greifen. Mit rund 800,00 Euro ist der Recaro Exo zwar der günstigste Stuhl der Exo-Serie, aber damit alles andere als ein Schnäppchen.

Der Recaro Exo bietet einen sehr sicheren Halt und punktet mit einem innovativen Schwingmechanismus. | Bildquelle: Recaro

Durch seine Sitzschale mit den hohen Seitenwangen bietet der Recaro Exo einen hervorragenden Sitzkomfort. Dabei ist er vergleichsweise hart abgestimmt, durch seinen speziellen Polsterschaum aber dennoch sehr bequem. Unterstützt wird das von einem wirklich effektiven Anti-Rutsch-Mechanismus namens Anti-Submarining, einer in die Rückenlehne integrierten Lordosenstütze und dem hochwertigen Polyester-Stoffbezug, auf dem ihr auch nach stundenlangem Sitzen nicht schwitzt. Trotz des stolzen Preises ist keine Kopfstützt im Lieferumfang enthalten, sondern kostet extra.

 

Vier Gaming-Grundpositionen

Die Schwingfunktion des Recaro FX ist fürs Gaming maßgeschneidert. Ihr könnt den Sitz über den gesamten Einstellbereich nach Belieben vor- und zurückbewegen. Oder ihr stellt ihn auf eine von 4 Grundpositionen ein, die Gamer besonders oft einnehmen. Dazu gehört zum Beispiel die „Attack“-Position, die für klickintensive Spiele wie MOBAs, aber auch für Shooter geeignet ist: Die Sitzfläche bleibt waagrecht, während die Rückenlehne leicht nach vorne geneigt ist.

 

Pro

  • Hochwertige Verarbeitung
  • Schalenkonstruktion
  • Atmungsaktiver Polyester-Stoffbezug
  • Sehr komfortabel und ergonomisch
  • Viele einstellbare Sitzpositionen

Contra

  • Sehr teuer
  • Kopfstütze kostet extra

 

Preis

Der Recaro Exo ist so etwas wie ein Sportwagen unter den Gaming-Stühlen und mit 800,00 Euro auch leider entsprechend teuer. Hier gibt es den Recaro Exo bei Amazon.


Kaufberatung

Beim Kauf eines PC-Stuhls spielen viele Kriterien eine Rolle. Auf die wichtigsten davon gehen wir im Folgenden näher ein.

 

  • Rückenlehne und Sitzfläche

PC-Stühle sind fast immer den Sportsitzen von Autos nachempfunden. Daher besitzen sie nicht selten Features wie hohe Seitenwangen, Ziernähte und Gurtdurchlässe im Nackenbereich, wobei letztere nicht nur der Optik dienen, sondern auch für die Befestigung des Nackenkissens da sind. Was im Auto für eine rückenfreundliche Ergonomie sorgt, sollte auch ein guter PC-Stuhl bieten. Dazu gehört zum Beispiel eine Lordosenstütze, um die untere Wirbelsäule zu entlasten. Umgesetzt wird das entweder über ein Lendenwirbelkissen oder über eine in der Rückenlehne integrierte Mechanik, über die sich die Auswölbung im Lendenwirbelbereich individuell anpassen lässt. Um den Halswirbelbereich ebenfalls zu entlasten, sollte der PC-Stuhl auch ein Nackenkissen besitzen oder sich zumindest damit nachrüsten lassen.

Hohe Seitenwangen sorgen bei Auto-Sportsitzen selbst bei flotten Kurvenfahrten für einen guten Seitenhalt. Weil man beim Spielen aber statisch vor dem PC sitzt, machen die Seitenwangen hier ergonomisch erst einmal nicht allzu viel Sinn. Klar, sie sehen gut aus, sollten die Bewegungsfreiheit aber nicht allzu sehr einschränken und es euch außerdem erlauben, ohne große Anstrengungen die Sitzposition zu ändern, sprich: Bewegungsspielraum muss immer vorhanden sein. Daher solltet ihr auf eine ausreichend große Sitzfläche achten, die euch nicht einengt.

 

  • Bezug

Als Bezug verwendet ein PC-Stuhl in der Regel Echtleder, PU- beziehungsweise Kunstleder oder Stoff. Echtleder ist eine sehr gute Wahl, da es sich um einen atmungsaktiven Bezug handelt. Allerdings ist es auch die teuerste Materialvariante und kommt dementsprechend nur bei hochpreisigen PC-Stühlen zum Einsatz. In der Regel bekommt ihr bei einem Gaming-Chair daher entweder einen Bezug aus Kunstleder oder Stoff, die bei guter Qualität ähnlich robust und langlebig sein können wie echtes Leder. Kunstleder ist allerdings nicht so atmungsaktiv wie Echtleder und kann je nach Materialqualität dazu führen, dass ihr beim Spielen ins Schwitzen kommt. PC-Stühle mit Stoffbezug sind in diesem Fall besser geeignet, allerdings auch nur dann, wenn der Hersteller auf billiges Material mit hohem Kunststoffanteil verzichtet.

 

  • Polsterung der Sitzfläche

Als Polsterung verwenden PC-Stühle üblicherweise einen Kaltschaumstoff. Um einen möglichst hohen Sitzkomfort zu erreichen, ist vor allen das Raumgewicht entscheidend. Je höher das Raumgewicht (Einheit kg/m³), desto besser sind auch die Gebrauchseigenschaften des Schaumstoffs. Als Faustregel gilt: PC-Stühle, deren Polsterung ein Raumgewicht zwischen 40 und 50 kg/m³ hat, bieten einen sehr hohen Sitzkomfort.

 

  • Armlehnen

Der Bezug und die Verstellbarkeit der Armlehnen beeinflussen den Sitzkomfort ebenfalls. Bei günstigen Produkten bestehen die Armlehnen gerne mal aus hartem Kunststoff, was auf Dauer aber nicht bequem ist. Daher kann es sich lohnen, in ein Modell mit Armlehnen aus weichem Kunststoff zu investieren, der beim Auflegen der Ellenbogen nachgibt und sich damit natürlich wesentlich komfortabler anfühlt. Wer es exklusiv mag, greift zum PC-Stuhl mit gepolsterten Armlehnen, muss dann aber auch mehr Geld investieren.

 

  • Sitzmechanik

Bei der Mechanik eines PC-Stuhl unterscheidet man zwischen drei grundlegenden Typen: der Wippmechanik, der Knie-Wippmechanik und der Synchronmechanik. Teilweise setzen die Gaming-Chairs auch auf etwas abgewandelte Mechaniken oder nutzen wie der Recaro Exo eine Mischform aus Wipp- und Synchronmechanik.

  • Wippmechanik: Hier sind Sitzfläche und Rückenlehne sind fest miteinander gekoppelt. Lehnt man sich nach hinten, neigt sich daher auch stets die Sitzfläche im gleichen Winkel nach unten. Weil das Drehgelenk in der Mitte oder teilweise auch am hinteren Ende der Sitzfläche angebracht ist, kann sich ein solcher PC-Stuhl wie ein Schaukelstuhl anfühlen. Die Wippmechanik kommt vor allem bei günstigen PC-Stühlen zum Einsatz.
  • Knie-Wippmechanik: Anders als bei Wippmechanik sitzt das Drehgelenk nicht in der Stuhlmitte, sondern wird über ein Kniegelenk an die Vorderseite der Sitzfläche verschoben. Damit gelingt euch das Wippen leichter und ein Schaukelstuhleffekt wird so ebenfalls vermieden. Außerdem lässt sich die Rückenlehne bei Stühlen mit einer Knie-Wippmechanik arretieren, sodass der Stuhl fest in der gewünschten Wipp-Position bleibt.
  • PC-Stühle mit Synchronmechanik sind teuer, aber auch die ergonomischste der drei Mechaniken. Sitzfläche und Rückenlehne sind hier ebenfalls miteinander gekoppelt, bewegen sich jedoch in einem unterschiedlichen Verhältnis zueinander, das häufig bei 3:1 bis 2:1 liegt. Bewegt ihr beispielsweise die Rückenlehne um 20° nach hinten, verschiebt sich die Sitzfläche bei einem Stuhl mit einer 2:1-Synchronmechanik nur um 10° nach unten. Dadurch ändert sich beim Wippen auch der Winkel zwischen Rumpf und Oberschenkeln. Infolgedessen bewegen sich die Gelenke mehr, was wiederum die Durchblutung fördert.

 

  • Rollen

Die Rollen eines PC-Stuhls solltet ihr ebenfalls auf der Rechnung haben. Sie tragen nicht nur zur Gesamtoptik bei, sondern entscheiden maßgeblich mit, wie gut oder schlecht sich der Stuhl auf dem Fußboden bewegen lässt. Grundsätzlich gilt: Ein harter Boden wie Parkett, Laminat und Fliesen braucht weiche Rollen, ein weicher Boden wie Teppich harte Rollen. Damit es nicht zu einer Verwechslung kommt, sind Rollen für harte Böden zweifarbig (dunkler Kunststoffkern und hellerer äußerer Ring), Rollen für weiche Böden dagegen einfarbig. Viele Gaming-Chairs setzen allerdings auf die goldene Mitte. Beispielsweise eignen sich Stühle mit Rollen aus PU-Kunststoff für praktisch jeden Bodenbelag.


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Bildquelle: Razer, Backforce, Recaro