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Gaming-Equipment für Zuhause – Die 5 besten CPUs für WQHD-PCs im Vergleich

CPUs gibt es für alle Leistungsklassen und Anwendungsfälle. Wir stellen euch die besten Prozessoren für WQHD-Gaming vor.

 

Welche CPUs eignen sich am besten dafür, einen WQHD-Spiele-PC zu befeuern? In unserer Kaufberatung stellen wir euch 5 aktuelle Prozessoren von AMD und Intel vor, die sich ideal für dieses Einsatzszenario eignen. Im ersten Teil unserer Kaufberatung haben wir euch schon die besten CPUs für das Spielen in Full-HD vorgestellt. Im dritten Teil geht es dann um passende Prozessoren für das Zocken in 4K-Aufösung.

Die Auflösungen Full-HD, WQHD und 4K stehen auch stellvertretend für 3 CPU-Leistungsklassen, die man Einsteiger-, Mittel- und Oberklasse nennen kann. Die Einsteigerklasse haben wir schon mit unserer Top 5 der besten CPUs für Full-HD-PCs beleuchtet: Gaming-CPUs mit 6 Kernen. Geht es um Spielen in Full-HD oder normale Anwendungsszenarien, braucht ihr auch nicht mehr CPU-Cores.

 

Unsere Top 5: Achtkern-CPUs ab 280 Euro

Wollt ihr in höheren Auflösungen als Full-HD spielen oder benötigt auch generell viel Rechenpower abseits von Gaming, bieten sich die (Mittelklasse-)Prozessoren aus dieser Top 5 an. Für das Gaming in WQHD seid ihr mit den unten stehenden CPUs ganz klar auf der sicheren Seite. Sie setzen jeweils auf 8 Kerne und bieten eine durchwegs hohe Performance zu vergleichsweise moderaten Preisen.

Mehr Kerne heißt nicht zwangsläufig, dass ihr auch viel Geld für die CPU ausgeben müsst. Das beste Beispiel dafür liefert der Intel Core i7-10700F, mit 280 Euro eine der günstigsten 8-Core-CPUs für Gaming-PCs. Generell solltet ihr für eine Achtkern-CPU mit einem Budget zwischen 300 und 500 Euro planen. Genau in diesem Preisbereich liegt auch unsere Top 5.

*Hinweis: Bei allen Links zu Onlineshops handelt es sich um Affiliate-Links. Wir erhalten für jeden darüber erfolgten Kauf eine kleine Provision – ohne, dass ihr einen Cent mehr bezahlt. Danke für eure Unterstützung!


Nichts dabei? Dann haben wir hier noch weiteres Gaming-Equipment für euch:


Intel Core i7-10700F

Wir starten unsere Top 5 mit der günstigsten Gaming-CPU: Der Core i7-10700F aus Intels 10. Core-Generation Comet Lake ist schon für deutlich unter 300 Euro zu haben und damit eine der aktuell günstigsten Achtkern-CPUs für Spieler. Der Core i7-10700F arbeitet mit einem Basistakt von 2,9 GHz und liefert einen Boost-Takt von 4,8 GHz.

Das „F“ im Produktnamen bedeutet, dass Intels Achtkerner nicht über eine integrierte GPU verfügt. Für Gaming-PCs mit dedizierter Grafikkarte spielt das keine Rolle und ist beim Kaufpreis ein Vorteil für euch. Durch seine fehlende GPU bekommt ihr den Core i7-10700F rund 30 Euro günstiger als sein mit GPU ausgerüstetes Schwestermodell Core i7-10700.

Der Intel Core i7-10700F kommt ohne integrierte GPU, was ihn besonders günstig macht. | Bildquelle: Intel

Preis

Mit 280 Euro ist der Intel Core i7-10700F die preiswerteste Achtkern-CPU aus unserer Top 5 und für WQHD-Gaming rundum empfehlenswert.

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AMD Ryzen 7 5700G

Während Intel euch in der (Einsteiger-)Preisklasse bis 250 Euro derzeit eindeutig bessere Angebote als AMD macht, werden in der Mittel- und Oberklasse die Karten neu gemischt. Hier kann AMD seinem Dauerrivalen durchwegs Paroli bieten. Und das nicht nur beim Preis, sondern auch bei der Leistung. Der AMD Ryzen 7 5700G darf deshalb nicht in unserer Top 5 fehlen.

AMDs Achtkerner basiert auf der aktuellen Zen-3-Architektur und arbeitet mit einem Boost-Takt von 4,6 GHz (Basistaktrate 3,8 GHz). Vorteil gegenüber dem nur etwas teureren, aber schnelleren Ryzen 7 5800X: Der Ryzen 7 5700G arbeitet energieeffizienter, sodass sich seine Betriebstemperatur auch problemlos mit dem Standard-Kühler im Zaum halten lässt, wenn ihr den Prozessor übertaktet habt.

Durch seine integrierte Vega-8-GPU ist der Ryzen 7 5700G eine der derzeit schnellsten Desktop-APUs von AMD. Ältere Games bekommt ihr damit auch ohne separate Grafikkarte gut zum Laufen. Für WQHD-Gaming hält der Ryzen 7 5700G aber natürlich auch mehr als genug Leistung parat.

Der AMD Ryzen 7 5700G ist eine sparsame und schnelle Achtkern-CPU. | Bildquelle: AMD

Preis

Der Ryzen 7 5700G gehört zu AMDs aktueller Ryzen-5000-Serie und ist schon ab 310 Euro haben.

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AMD Ryzen 7 5800X

AMD hat den Ryzen 7 5800X für Gaming mit hohen FPS optimiert. Dazu läuft die in 7 nm Strukturbreite gefertigte Zen-3-CPU bereits im Basistakt mit sehr hohen 3,8 GHz und erreicht einen Spitzentakt von 4,7 GHz. Auf Intel-Seite ist der Intel Core i7-11700(K) der härteste Konkurrent und kostet mit rund 350 Euro auch etwa gleich viel.

Der Ryzen-5000-Prozessor garantiert nicht nur eine hohe Spiele-Leistung. Auch Content Creator liegen mit dem Ryzen 7 5800X richtig. Wollt ihr dagegen ein etwas Strom sparsameres Gaming-System aufsetzen, bietet sich alternativ der AMD Ryzen 5 5600X an. Der arbeitet zwar nur mit 6 Kernen, bringt für WQHD-Gaming-PCs aber durchaus genug Performance mit und kostet rund 100 Euro weniger als der Ryzen 7 5800X.

AMD hat den bis zu 4,7 GHz taktenden Ryzen 7 5800X für Spiele optimiert. | Bildquelle: AMD

Preis

Aktuell kostet der auf Gaming spezialisierte AMD Ryzen 7 5800X rund 380 Euro.

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Intel Core i7-11700K

Der Intel Core i7-11700K tritt gegen den AMD Ryzen 7 5800X an, was bedeutet, dass er wie sein direkter Konkurrent sehr viel Leistung für vergleichsweise wenig Geld bietet. Ob ihr dem Intel-Prozessor aus der 11. Core-Generation oder dem AMD Ryzen 7 5800X den Vorzug gebt, hängt letztlich von euren Gesamtsystem ab. Bei Spielen sind beide im Prinzip gleich schnell. Für AMD spricht aber zum Beispiel die bessere Abwärtskompatibilität, während der Core i7-11700K eine etwas höhere Single-Core-Performance erzielt.

Gegenüber dem Intel Core i7-10700F entwickelt der Intel-Achtkerner je nach Einsatzszenario durchschnittlich etwa 15 Prozent mehr Leistung und lässt sich auch flexibel übertakten.

Der Intel Core i7-11700K ist ein sehr leistungsfähiger Achtkern-Prozessor. | Bildquelle:Intel

Preis

Der Intel Core i7-11700K kostet mit 350 Euro sogar etwas weniger als sein härtester Konkurrent AMD Ryzen 7 5800X.

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Intel Core i9-11900K

Nachdem AMD Ende 2020 mit Ryzen 5000 vorgelegt hatte, reagierte Intel im März 2021 mit Rocket Lake. Angeführt werden die Prozessoren aus der 11. Core-Generation vom Desktop-Spitzenmodell Core i9-11900K. Der Achtkerner nimmt in Mainboards mit Sockel LGA 1200 Platz, läuft mit einem Basistakt von 3,5 GHz und steigert sich bis auf 5,3 GHz.

Der Intel Core i9-11900K bewegt sich beim Gaming etwa auf dem gleichen Niveau wie der AMD Ryzen 7 5800X und ist damit eine der schnellsten Achtkern-CPUs. Im Vergleich zum AMD-Rivalen kostet der Core i9-11900K mehr, hat ihm aber auch eine etwas höhere Anwendungs-Performance voraus. Benutzt ihr euren PC nicht nur zum Spielen, sondern zum Beispiel auch für leistungshungrige Anwendungen rund um Content Creation, ist die Intel-CPU eine Empfehlung wert.

Der Core i9-11900K ist die leistungsstärkste CPU aus Intels Rocket-Lake-Prozessorfamilie. | Bildquelle: Intel

Preis

Der Intel Core i9-11900K ist das Spitzenmodell der 11. Core-Generation und einer der schnellsten Gaming-Prozessoren. Deshalb müsst ihr dafür auch rund 500 Euro auf den Tisch legen.

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Kaufberatung

Beim Kauf einer CPU spielen viele Kriterien eine Rolle. Auf die wichtigsten davon gehen wir im Folgenden näher ein.

  • Welche CPU ist die richtige?

Alle Komponenten eines Gaming-PCs müssen zueinander passen, und das lässt sich mit den Prozessoren von AMD genauso gut bewerkstelligen wie mit dem CPUs von Intel. Achtet darauf, dass sich CPU und Grafikkarte der möglichst gleichen Leistungsklasse bewegen. Sehr gut miteinander harmonieren zum Beispiel der Intel Core i5-10400F und Nvidias Mittelklasse-Grafikchip GeForce RTX 2060. Zusammen ist das CPU-/GPU-Gespann mehr als schnell genug, um Spiele in Full-HD-Auflösung auch in hohen Details flüssig darzustellen.

Liegen CPU und Grafikkarte performancemäßig zu weit auseinander – etwa der Einsteiger-Prozessor Intel Core i3-10300 und der Highend-Pixelbeschleuniger GeForce RTX 3080 Ti –, wird die schnellere der beiden die langsamere ausbremsen. Dann geht nicht nur viel Leistung verloren. In so einem Fall habt ihr dann entweder auch zu viel Geld ausgegeben oder an anderer Stelle zu knapp kalkuliert.

  • Wie viele CPU-Kerne müssen es sein?

Weil viele aktuelle Games für vier bis sechs Prozessorkerne optimiert sind, tut ihr euch mit einem Dual-Core-Prozessor keinen Gefallen mehr. Wie alle unsere Top-5-Kandidaten sollte die CPU mindestens sechs CPU-Cores besitzen, um euch auch auf längere Sicht Spielspaß zu garantieren Wollt ihr ganz auf Nummer sicher gehen und/oder den Gaming-PC einige Jahre lang nutzen, ohne große Hardware-Upgrades durchführen zu müssen, empfiehlt es sich, gleich zu einer CPU mit acht oder mehr Kernen zu greifen.

  • Taktfrequenz

Achtet beim Kauf darauf, dass der Prozessor mit einer möglichst hohen Taktfrequenz arbeitet. Wir empfehlen einen Boost-Takt ab etwa 3 GHz. Der Grund: Viele Spiele profitieren deutlich stärker von einer hohen Taktfrequenz als von vielen CPU-Kernen. Besonders ältere Games sind teilweise auch gar nicht darauf optimiert, mit mehreren Cores zu laufen. Praktischer Nebeneffekt: Entscheidet ihr euch für eine AMD- und Intel-CPUs, die mit besonders hohen Basis- und Boost-Taktraten arbeiten, sind diese in der Regel auch gleich für das Overclocking ausgelegt. Bei AMD sind das beispielsweise Prozessoren mit dem Suffix „X“, bei Intel CPUs mit dem Suffix „K“.

  • AMD- und Intel-Prozessoren: Welche Suffixe sind wichtig?

Endet der Modellnamen eines AMD- und Intel-Prozessors mit einem Buchstaben, weist dieser auf eine spezielle Eigenschaft des Prozessors hin. Wichtig für Gamer sind aber nur ein paar dieser Suffixe.

AMD: Ende der Modellnamen einer Ryzen-CPU mit einem „X“ oder „XT“, entspricht das dem Suffix „K“ bei den Core-i-Prozessoren von Intel. Solche Ryzen-CPUs wie der Ryzen 5 3600X besitzen einen höheren Basis- und Boost-Takt als das Standardmodell, was sie zur ersten Wahl für Overclocker macht. Beispielsweise betragen beim Ryzen 5 3600X der Basis- und Boost-Takt 3,8 und 4,4 GHz, beim Standardmodell Ryzen 5 3600 dagegen 3,6 respektive 4,2 GHz. Das Suffix „G“ zeigt an, dass es sich bei der Ryzen-GPU um eine so genannte APU handelt, also einen Prozessor mit integrierter Grafikeinheit. Bei AMD ist das die Ausnahme, bei Intel dagegen fast immer Standard.

Intel: Intel-Core-i-CPUs mit dem Suffix „K“ oder „KS“ wie der Core i7-10700K besitzen einen freien Multiplikator und einen etwas höheren Basistakt als die Basis-Variante und eignen sich so grundsätzlich besser für das Übertakten. Um beim Beispiel zu bleiben: Der Core i7-10700K läuft mit einem Basistakt von 3,8 GHz, die Standard-Variante Core i7-10700 dagegen nur mit 2,9 GHz. Weitere gängige Intel-Suffixe sind „T“ (besonders energieeffiziente CPU) und „F“ (keine integrierte GPU).

  • AMD vs. Intel: Die aktuellen CPU-Plattformen

AMD: Bei AMD heißt die aktuelle Prozessorgeneration Ryzen 5000. Sie setzt auf die Zen-3-Architektur und umfasst sowohl CPUs als auch APUs, das heißt CPUs mit integrierter Grafikeinheit auf Vega-Basis. So wie bei der Vorgänger-Generation Zen 2 bleibt AMD bei Zen 3 dem Sockel AM4 treu. Die Ryzen 5000-CPUs laufen daher prinzipiell auch auf Mainboards mit älteren AM4-Chipsätzen wie B450 und X470, sofern deren Hersteller ein entsprechendes BIOS-Update anbieten. Ideal für Ryzen 5000 sind die Chipsätze B550 und X570(S), die Features wie eine PCIe-4.0-Unterstützung mitbringen.

Die Ryzen-3000-CPUs wie der immer noch sehr beliebte Ryzen 5 3600(X) gehören mit Zen 3 aber noch lange nicht zum alten Eisen. Zum einen, weil die Zen-2-Prozessoren im Online-Handel immer noch recht problemlos erhältlich sind. Zum anderen bringen die Ryzen-3000-CPUs für viele Gaming-PCs mehr als genug Performance mit und sind zudem günstiger als ihre Zen-3-Kollegen. Auch für Mainboards mit älteren Chipsätzen müsst ihr im Schnitt deutlich weniger ausgeben als für B550- und X570-Boards. Auf lange Sicht fahrt ihr aber mit einem Zen-3-Prozessor wie dem Ryzen 5 5600X besser.

Intel: Intel hat Ende 2021 die 12. Core-Generation seiner Desktop-CPUs auf den Markt gebracht. Sie hören auf den Codenamen Alder Lake und umfassen vom Celeron über den Pentium Gold und den Core i5 bis hinauf zu den High-End-CPUs der Core-i9-Reihe mehr als 25 CPUs. Die Alder-Lake-Prozessoren werden im Gegensatz zu ihren Desktop-Vorgängern Rocket Lake (11. Core-Generation) und Comet Lake (10. Core-Generation) im 7 Nanometer Strukturbreite statt vormals 14 nm gefertigt. Die Prozessoren der 12. Core-Generation nehmen im neuen Sockel LGA-1700 Platz und werden von den Chipsätzen H610, B660, H670 und Z690 angesteuert.

Wie bei AMD verlieren auch bei Intel ältere CPUs mit der neuen Core-Generation nicht automatisch ihre Daseinsberechtigung. Prozessoren wie etwa der Core i5-11500T (11. Generation) oder der Core i7-10700F (10. Generation) sind weiterhin sehr empfehlenswert für Gaming-PCs.


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Bildquelle: AMD, Intel

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