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Gaming-Equipment für Zuhause – Die 5 besten CPUs für 4K-PCs im Vergleich

CPUs gibt es für alle Leistungsklassen und Anwendungsfälle. Wir stellen euch die besten Prozessoren für 4K-Gaming vor.

Welche CPUs eignen sich am Besten dafür, einen 4K-Spiele-PC zu befeuern? In unserer Kaufberatung stellen wir euch 5 aktuelle Prozessoren von AMD und Intel vor, die sich ideal für dieses Einsatzszenario eignen. Mehr Kaufberatung bieten euch unsere Top 5  der besten CPUs für das Spielen in Full-HD und WQHD.

Die Auflösungen Full-HD, WQHD und 4K stehen auch stellvertretend für 3 CPU-Leistungsklassen, die man Einsteiger-, Mittel- und Oberklasse nennen kann. Geht es um Spielen in Full-HD beziehungsweise um normale Anwendungsszenarien, reicht eine CPU mit 6 Kernen aus. Ambitionierte(re) Gamer werden dagegen eine Abteilung höher fündig, in der Prozessor-Mittelklasse: Hier tummeln sich CPUs mit 8 Kernen, die sich auch ideal für das Spielen in WQHD-Auflösung eignen.

 

Unsere Top 5: Oberklasse-CPUs ab 320 Euro

Braucht ihr maximale Performance in Spielen und Anwendungen, kommen natürlich nur die schnellsten Desktop-CPUs von AMD und Intel in Frage. Genau um diese Prozessor-Oberklasse mit 10 Kernen und mehr geht es im Folgenden: Wir stellen euch die besten CPUs vor das Spielen in 4K vor. Solche Leistungsriesen kosten aber nicht unbedingt mehr als so manche Mittelklasse-CPU. Beispielsweise bekommt ihr den Intel-Zehnkerner Core i5-12600K bereits für 320 Euro.

*Hinweis: Bei allen Links zu Onlineshops handelt es sich um Affiliate-Links. Wir erhalten für jeden darüber erfolgten Kauf eine kleine Provision – ohne, dass ihr einen Cent mehr bezahlt. Danke für eure Unterstützung!


Nichts dabei? Dann haben wir hier noch weiteres Gaming-Equipment für euch:


Intel Core i5-12600K

Intels „kleiner“ Prozessor aus der Alder-Lake-Familie ist hinsichtlich seines Preis-Leistungs-Verhältnisses ein ganz Großer. Der Core i5-12600K verfügt trotz seines i5-Prefixes über 10 Kerne und ist einer der schnellsten Gaming-Prozessoren, die ihr für wenig Geld bekommen könnt. Für den Core i5-12600K sind derzeit nur 320 Euro fällig, was ihn schon fast zu einem Schnäppchen macht.

An Performance-Riesen wie den Core i9-12900K, der neben der noch etwas besseren Spiele-Leistung vor allem bei Profi-Anwendungen glänzt, kommt der Core i5-12600K zwar nicht ganz heran. Dafür bewegt er sich in etwa auf dem Performance-Niveau ehemaliger Flaggschiff-Prozessoren wie dem Intel Core i9-11900K, allerdings zu einem deutlich niedrigeren Preis. Für den bis zu 4,9 GHz taktenden Core i5-12600K spricht außerdem sein niedriger Energieverbrauch (TDP 150 Watt).

Der Intel-Zehnkerner Core i5-12600K besticht durch sein exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis. | Bildquelle: Intel

Preis

Preis: Der Intel Core i5-12600K ist einer der schnellsten Spiele-Prozessoren, kostet mit rund 320 Euro aber nicht mehr als manche Mittelklasse-CPU.

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Intel Core i7-12700K

Der Intel Core i9-12900K holt sich auf Intel-Seite zwar den Performance-Spitzenplatz, doch der Core i7-12700K ist ihm dicht auf den Fersen. Genauso wie das Alder-Lake-Topmodell verfügt auch der Core i7-12700K über 8 Performance-Kerne, stellt aber lediglich 4 statt 8 Effizienz-Kerne zur Seite. Zusammen ergibt das 12 Kerne mit 20 Threads, die der übertaktbare Intel-Prozessor mit bis zu  5 GHz ansteuert.

Weil die Effizienz-Kerne der Alder-Lake-CPUs keinen allzu großen Einfluss auf die Spiele-Leistung haben, liegt der Core i7-12700K bei Games nur etwa 10 Prozent hinter dem Core i9-12900K. Beim Preis ist der Unterschied aber umso größer, denn unser Leistungs-Geheimtipp kostet derzeit etwa 430 Euro, während ihr für den Core i9-12900K etwa 600 Euro hinblättern müsst.

Der Intel Core i7-12700K liegt leistungsmäßig nahe beim Topmodell Core i9-12900K, ist aber viel preiswerter. | Bildquelle: Intel

Preis

Der Intel Core i7-12700K liegt bei der Spiele-Performance nah am Core i9-12900K, ist mit 430 Euro aber wesentlich preiswerter zu haben.

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AMD Ryzen 9 5900X

Mit 12 Kernen und einem Boost-Takt von 4,9 GHz ist der Ryzen 9 5900X direkt nach dem Ryzen 9 5950X die derzeit schnellste Mainstream-CPU von AMD. Übertroffen werden beide nur noch von den Profi-CPUs der Threadripper-Serie, die für Gaming-PCs jedoch überdimensioniert sind. Der Ryzen 9 5900X basiert auf AMDs aktueller Zen-3-Mikroarchitektur und nimmt im Sockel AM4 Platz.

Der Ryzen 9 5900X kommt insgesamt zwar nicht ganz an Intels Flaggschiff Core i9-12900K heran. Alles in allem nehmen sich beide CPUs jedoch wenig. Zudem kann der Ryzen 9 5900X den Intel Core i9-12900K beim Preis klar schlagen und hat ihm auch eine deutlich niedrigere Leistungsaufnahme voraus (TDP von 105 Watt gegenüber 241 Watt).

Für Gamer ist der AMD Ryzen 9 5900X aktuell eine der besten CPUs überhaupt. | Bildquelle: AMD

Preis

Der AMD Ryzen 9 5900X ist nach dem Ryzen 9 5950X der härteste Konkurrent für Intels Spiele-Champion Core i9-12900K, allerdings kaum langsamer und mit 460 Euro um einiges preiswerter.

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Intel Core i9-12900K

Das aktuelle Nonplusultra unter den Gaming-CPUs heißt Intel Core i9-12900K. Bei der Single- und Multicore-Rechenleistung stellt das Flaggschiff der Alder-Lake-Familie Bestmarken in Serie auf und erzielt obendrein eine exzellente Gaming-Performance. Gegenüber seinem Vorgänger Core i9-11900K läuft er bei Spielen rund 15 bis 20 Prozent schneller.

Im Intel Core i9-12900K werkeln 8 Performance-Cores und 8 Effizienz-Cores, zusammen also 16 Kerne mit 24 Threads. Die maximale Boost-Frequenz liegt bei 5,2 GHz. Einziges Manko beim Performance-Primus: ist neben dem happigen Preis der vergleichsweise hohe Stromverbrauch, der im Boost-Modus bis zu 241 Watt erreicht.

Der Intel Core i9-12900K ist die schnellste Gaming-CPU, allerdings auch entsprechend teuer. | Bildquelle: Intel

Preis

Der rund 630 Euro teure Intel Core i9-12900K ist als derzeit schnellste Gaming-CPU die erste Wahl für Performance-Enthusiasten.

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AMD Ryzen 9 5950X

Der Ryzen 9 5950X ist das Topmodell der Zen-3-Reihe, denn 16 Kerne, 32 Threads und einen Spitzentakt von 4,9 GHz hat AMD nur dieser Desktop-CPU spendiert. Die gegenüber dem Ryzen 9 5900X vier zusätzlichen Cores und der höhere Maximaltakt machen den Ryzen 9 5950X ideal für rechenintensive Multithreading-Workloads. Zuschlagen solltet ihr beim Ryzen 9 5950X deshalb auch nur dann, wenn ihr den PC nicht ausschließlich nur für Spiele nutzt, sondern auch maximale Anwendungsperformance braucht, denn der Aufpreis zum Ryzen 9 5900X ist nicht gerade klein.

So wie seine Zen-2- und Zen-3-Kollegen unterstützt auch das Ryzen-9-Topmodell PCIe 4.0 und DDR4-RAM und passt in den Sockel AM4. Trotz seiner immensen Rechenpower begnügt sich der 16-Kerner mit maximal 105 Watt TDP und zeigt Intel damit eindrucksvoll, dass auch im High-end-Bereich ein sehr energieeffizienter Betrieb möglich ist.

Der AMD Ryzen 9 5950X beeindruckt auch bei Anwendungen mit einer immensen Rechenpower. | Bildquelle: AMD

Preis

Der für 750 Euro erhältliche Ryzen 9 5950X markiert bei AMD nicht nur die Gaming-Spitze, sondern besticht auch durch seine enorme Anwendungsleistung.

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Kaufberatung

Beim Kauf einer CPU spielen viele Kriterien eine Rolle. Auf die wichtigsten davon gehen wir im Folgenden näher ein.

  • Welche CPU ist die richtige?

Alle Komponenten eines Gaming-PCs müssen zueinander passen, und das lässt sich mit den Prozessoren von AMD genauso gut bewerkstelligen wie mit dem CPUs von Intel. Achtet darauf, dass sich CPU und Grafikkarte der möglichst gleichen Leistungsklasse bewegen. Sehr gut miteinander harmonieren zum Beispiel der Intel Core i5-10400F und Nvidias Mittelklasse-Grafikchip GeForce RTX 2060. Zusammen ist das CPU-/GPU-Gespann mehr als schnell genug, um Spiele in Full-HD-Auflösung auch in hohen Details flüssig darzustellen.

Liegen CPU und Grafikkarte performancemäßig zu weit auseinander – etwa der Einsteiger-Prozessor Intel Core i3-10300 und der Highend-Pixelbeschleuniger GeForce RTX 3080 Ti –, wird die schnellere der beiden die langsamere ausbremsen. Dann geht nicht nur viel Leistung verloren. In so einem Fall habt ihr dann entweder auch zu viel Geld ausgegeben oder an anderer Stelle zu knapp kalkuliert.

  • Wie viele CPU-Kerne müssen es sein?

Weil viele aktuelle Games für vier bis sechs Prozessorkerne optimiert sind, tut ihr euch mit einem Dual-Core-Prozessor keinen Gefallen mehr. Wie alle unsere Top-5-Kandidaten sollte die CPU mindestens sechs CPU-Cores besitzen, um euch auch auf längere Sicht Spielspaß zu garantieren Wollt ihr ganz auf Nummer sicher gehen und/oder den Gaming-PC einige Jahre lang nutzen, ohne große Hardware-Upgrades durchführen zu müssen, empfiehlt es sich, gleich zu einer CPU mit acht oder mehr Kernen zu greifen.

  • Taktfrequenz

Achtet beim Kauf darauf, dass der Prozessor mit einer möglichst hohen Taktfrequenz arbeitet. Wir empfehlen einen Boost-Takt ab etwa 3 GHz. Der Grund: Viele Spiele profitieren deutlich stärker von einer hohen Taktfrequenz als von vielen CPU-Kernen. Besonders ältere Games sind teilweise auch gar nicht darauf optimiert, mit mehreren Cores zu laufen. Praktischer Nebeneffekt: Entscheidet ihr euch für eine AMD- und Intel-CPUs, die mit besonders hohen Basis- und Boost-Taktraten arbeiten, sind diese in der Regel auch gleich für das Overclocking ausgelegt. Bei AMD sind das beispielsweise Prozessoren mit dem Suffix „X“, bei Intel CPUs mit dem Suffix „K“.

  • AMD- und Intel-Prozessoren: Welche Suffixe sind wichtig?

Endet der Modellnamen eines AMD- und Intel-Prozessors mit einem Buchstaben, weist dieser auf eine spezielle Eigenschaft des Prozessors hin. Wichtig für Gamer sind aber nur ein paar dieser Suffixe.

AMD: Ende der Modellnamen einer Ryzen-CPU mit einem „X“ oder „XT“, entspricht das dem Suffix „K“ bei den Core-i-Prozessoren von Intel. Solche Ryzen-CPUs wie der Ryzen 5 3600X besitzen einen höheren Basis- und Boost-Takt als das Standardmodell, was sie zur ersten Wahl für Overclocker macht. Beispielsweise betragen beim Ryzen 5 3600X der Basis- und Boost-Takt 3,8 und 4,4 GHz, beim Standardmodell Ryzen 5 3600 dagegen 3,6 respektive 4,2 GHz. Das Suffix „G“ zeigt an, dass es sich bei der Ryzen-GPU um eine so genannte APU handelt, also einen Prozessor mit integrierter Grafikeinheit. Bei AMD ist das die Ausnahme, bei Intel dagegen fast immer Standard.

Intel: Intel-Core-i-CPUs mit dem Suffix „K“ oder „KS“ wie der Core i7-10700K besitzen einen freien Multiplikator und einen etwas höheren Basistakt als die Basis-Variante und eignen sich so grundsätzlich besser für das Übertakten. Um beim Beispiel zu bleiben: Der Core i7-10700K läuft mit einem Basistakt von 3,8 GHz, die Standard-Variante Core i7-10700 dagegen nur mit 2,9 GHz. Weitere gängige Intel-Suffixe sind „T“ (besonders energieeffiziente CPU) und „F“ (keine integrierte GPU).

  • AMD vs. Intel: Die aktuellen CPU-Plattformen

AMD: Bei AMD heißt die aktuelle Prozessorgeneration Ryzen 5000. Sie setzt auf die Zen-3-Architektur und umfasst sowohl CPUs als auch APUs, das heißt CPUs mit integrierter Grafikeinheit auf Vega-Basis. So wie bei der Vorgänger-Generation Zen 2 bleibt AMD bei Zen 3 dem Sockel AM4 treu. Die Ryzen 5000-CPUs laufen daher prinzipiell auch auf Mainboards mit älteren AM4-Chipsätzen wie B450 und X470, sofern deren Hersteller ein entsprechendes BIOS-Update anbieten. Ideal für Ryzen 5000 sind die Chipsätze B550 und X570(S), die Features wie eine PCIe-4.0-Unterstützung mitbringen.

Die Ryzen-3000-CPUs wie der immer noch sehr beliebte Ryzen 5 3600(X) gehören mit Zen 3 aber noch lange nicht zum alten Eisen. Zum einen, weil die Zen-2-Prozessoren im Online-Handel immer noch recht problemlos erhältlich sind. Zum anderen bringen die Ryzen-3000-CPUs für viele Gaming-PCs mehr als genug Performance mit und sind zudem günstiger als ihre Zen-3-Kollegen. Auch für Mainboards mit älteren Chipsätzen müsst ihr im Schnitt deutlich weniger ausgeben als für B550- und X570-Boards. Auf lange Sicht fahrt ihr aber mit einem Zen-3-Prozessor wie dem Ryzen 5 5600X besser.

Intel: Intel hat Ende 2021 die 12. Core-Generation seiner Desktop-CPUs auf den Markt gebracht. Sie hören auf den Codenamen Alder Lake und umfassen vom Celeron über den Pentium Gold und den Core i5 bis hinauf zu den High-End-CPUs der Core-i9-Reihe mehr als 25 CPUs. Die Alder-Lake-Prozessoren werden im Gegensatz zu ihren Desktop-Vorgängern Rocket Lake (11. Core-Generation) und Comet Lake (10. Core-Generation) im 7 Nanometer Strukturbreite statt vormals 14 nm gefertigt. Die Prozessoren der 12. Core-Generation nehmen im neuen Sockel LGA-1700 Platz und werden von den Chipsätzen H610, B660, H670 und Z690 angesteuert.

Wie bei AMD verlieren auch bei Intel ältere CPUs mit der neuen Core-Generation nicht automatisch ihre Daseinsberechtigung. Prozessoren wie etwa der Core i5-11500T (11. Generation) oder der Core i7-10700F (10. Generation) sind weiterhin sehr empfehlenswert für Gaming-PCs.


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Bildquelle: AMD, Intel

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