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FIFA 21 – Wie werde ich Esportler?

FIFA ist eines der beliebtesten Videospiele der Welt. Der Hit von EA ist inzwischen auch ein erfolgreicher Esport. Aber wie werde ich denn eigentlich Esportler?

Der Weg in den Esport ist in FIFA kein Zuckerschlecken. Wir wollen euch Optionen zeigen, wie ihr eure Karriere starten könnt.

Die Basics

Vorab muss klar sein, dass jeder Esportler das Spiel FIFA 21 sehr gut beherrscht. Das bedeutet, dass er sich mit den Feinheiten des Spiels auseinandersetzt, Routinen einstudiert oder die Basis an Skillmoves auswendig kennt.

Jedes Jahr erscheint ein neuer FIFA-Teil und mit jedem Release ändert sich die Spielweise. Profis adaptieren viel und passen sich an.

Doch bevor es so weit kommt, müssen die Grundzüge wie Verteidigung, Angriff, Steuerung und Co. perfekt sitzen. Viele üben sehr lange in der Trainingsarena.

Wer Esportler werden will, muss sehr viel spielen um besser zu werden.

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Geld nicht zwingend notwendig

Viele gestandene Esportler stecken mehrere Tausend Euro in den FIFA-Ultimate-Team-Modus, um Chancen auf ein gutes Team zu haben. Das ist für einen Esport-Einstieg nicht sinnvoll. Bereits mit einem kleinen Investment kann man sich ein gutes Team bauen und viele spielen sich auch ohne Extraausgaben ins Blickfeld der Szene.

Mehr Tipps zum Erfolg ohne Echtgeldeinsatz gibt es in unserem Reingeschwitzt-Podcast zum Thema “Road to Glory”.

Die Modi

Der Weg in den internationalen Esport geht nicht um den Ultimate-Team-Modus herum. Esportler verbringen die meiste Zeit in diesem Modus und nahezu jedes internationale Turnier wird im FUT-Modus gespielt.

Die Qualifikation läuft zunächst über die Weekend League. Dort müssen in der Anfangszeit 27 Siege erreicht werden, damit man verifizierter Esportler im FIFA-System ist. Diese Spieler werden dann auch zu Qualifikationen eingeladen.

Außerdem sind gute Ergebnisse in der Weekend League (WL) über eine Saison ein Garant dafür, dass die Szene und Organisationen oder Vereine auf einen aufmerksam werden. Das bestätigte auch Weltmeister-Coach Matthias “STYLO” Hietsch im Reingeschwitzt-Podcast.

Leichter Einstieg: Die Virtual Bundesliga

Neben der WL und offiziellen FUT-Turnieren gibt es auch noch andere Wettbewerbe wie die Virtual Bundesliga. Die VBL ist im FIFA-Menü eingebunden und wird im 85er-Modus ausgetragen. Das Turnier startet immer im Winter und ist die Online-Qualifikation für die VBL Playoffs, wodurch man sich für das Virtual Bundesliga Grand Final (Deutsche Meisterschaft) qualifizieren kann.

Die VBL ist der perfekte Einstieg in den FIFA-Esport, da es nur das Spiel an sich braucht und man ohne Extraausgaben mit den gleichen Bedingungen startet wie die Profis.

In Österreich wird die eBundesliga ebenfalls im 85er-Modus gespielt. Dort ermitteln die Vereine ihre Teilnehmer über eigene Klubevents, die sie dann bei der eBundesliga antreten lassen. Auch dort ist der Einstieg also recht offen.

Scouting-Turniere

Außerdem starten viele andere Fußballvereine wie zum Beispiel Werder Bremen auch Scouting-Turniere um ihre Esport-Kader mit lokalen Talenten aufzustocken.

Dazu gibt es auch in vielen Städten immer wieder kleine Turniere von Banken oder Elektrofachhändlern, bei denen man sich neben kleinen Preisen auch ein Standing erspielen kann. FIFA-Profi Deni Mutic erzählte zum Beispiel von seinen FIFA-Rundreisen durch Baden-Württemberg.

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Bildquelle: Virtual Bundesliga

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