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EA SPORTS

FIFA – Scripting? Gamer klagen gegen EA Sports

Beeinflusst FIFA selber bewusst den Ausgang von Matches? Dieser Sache sind sich ein paar Gamer in den USA sicher und wollen nun gegen EA Sports vor Gericht ziehen.

Die Diskussion um Scripting oder das Momentum in der FIFA-Simulation ist fast so lang wie die Historie des Spiels selber.

Dabei geht es um dynamische Spielanpassungen während eines Matches. So sollen Pässe schlechter ankommen oder Stürmer schlechter treffen, wenn man führt, um dem Gegner mehr Chancen einzuräumen.

Nun haben drei kalifornische Gamer eine Klage eingereicht. Sie vermuten “irreführende Praktiken” und “falsche Werbung” im FIFA Ultimate Team-Modus.

Im FUT-Modus geht es darum, sich mit Karten aus Packs ein Team zusammenzustellen. Gute Spieler bieten einen spielerischen Vorteil und neue Karten gibt es nur aus Packs, die gegen Echtgeld, auf dem Transfermarkt oder nach langer Spielzeit erhältlich sind.

Momentum soll FUT-Modus füttern

Nach Logik der Kläger nutze EA Sports das Momentum, um Matches enger oder ausgeglichener zu gestalten, um so die Gamer zu mehr Packs-Käufen zu animieren.

Diese Praktik soll laut den klagenden Jason Zajnoc, Danyael Williams und Pranko Lozano auch in den Spiele-Franchises von Madden und NHL genutzt werden. Der Entwickler antwortete auf die Klage mit Unverständnis und stufte sie als “haltlos” ein.

EA selber verneinte zuletzt immer wieder, dass ein “Momentum” in FIFA implementiert sei. Auch die Anmeldung eine Patents, dass auf dynamische Spielanpassung spezialisiert sei, sei nie in das Spiel implementiert worden.

FIFA Ultimate Team ist der Umsatztreiber bei EA Sports. Dabei muss sich das Unternehmen auch immer wieder mit Glücksspielvorwürfen auseinandersetzen. In Belgien sind keine FIFA-Points mehr erhältlich und auch die Niederlande peilt eine ähnliche Regelung an.

Wie FIFA in Deutschland mit dem Glücksspiel trickst, erklären wir euch in unserer Ausgabe von “Was das?!”

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