12. Oktober 2019
ESIC

Faker unschlagbar: Fnatic verliert wichtigen Worlds-Auftakt

SK Telecom T1 ist zurück! Die südkoreanische Übermacht präsentiert sich nach der verpassten Teilnahme 2018 auch dieses Jahr wieder als einer der WM-Favoriten. Mit dem Aufktaktsieg gegen Fnatic stehen die Europäer in der Todesgruppe mit dem Rücken zur Wand.

Besser hätte die Gruppenphase der diesjährigen League of Legends-Weltmeisterschaft eigentlich gar nicht starten können. Denn mit Fnatic und SK Telecom T1 haben zwei ganz besondere Teams das Mega-Turnier eröffnet: Der europäische Rekordmeister gegen den Rekordweltmeister. Der Finalteilnehmer der WM 2018 gegen den amtierenden südkoreanischen Meister. Europas Ikone Martin “Rekkles” Larsson gegen den besten Spieler in der Geschichte von League of Legends: Lee “Faker” Sang-hyeok.

Doch es steht bei diesem Aufeinandertreffen mehr auf dem Spiel, als nur ein guter Start in die Weltmeisterschaft. Denn nur eine Niederlage könnte in der Todesgruppe schon die Vorentscheidung bringen, da mit Royal Never Give Up aus China ein weiteres Top-Team auf Fnatic und SKT wartet. Ingesamt acht WM-Finalteilnahmen vereinen diese drei Teams. Mit dem südkoreanischen Meister und den Vizemeistern aus China und Europa ist es die wohl stärkste Worlds-Gruppe aller Zeiten.

Ringen um die Pole-Position

Deshalb wollten beide Teams direkt die Zügel in die Hand nehmen. Doch SK Telecom T1 erkämpfte sich das First-Blood auf dem für Fnatic wohl ungünstigsten Spieler: Faker. Darauf bauten die Südkoreaner auf und zogen früh davon. Trotzdem schaffte es Fnatic immer wieder den Goldvorteil von SKT nahezu auszugleichen. Doch nach 36 Minuten konterte das Team um Top-Laner Kim “Khan” Dong-ha einen vielversprechenden Engage von Fnatic, um den ersten WM-Sieg nach der verpassten Teilnahme aus dem Jahr 2018 feiern zu können.

Mit diesem entschlossenen Sieg wird SKT vorerst den Erwartungen als ein Top-3-Team der WM gerecht. Insbesondere Faker, der das Spiel mit 9/0/8 abschloss, scheint für das wichtigste Turnier das Jahres stark in Form zu sein.

Nach der ersten Niederlage muss Fnatic am Dienstag gegen den Konkurrenten Royal Never Give Up punkten. Doch historisch gesehen hat die europäische Hoffnung schon einmal mit einem missglückten Start Geschichte geschrieben. 2017 qualifizierten sich Rekkles und Co. mit einem 2:4 und zwei anschließenden Tiebreakern für das Achtelfinale.

Alle Infos, Ergebnisse und Neuigkeiten zu den Worlds 2019 findet ihr in unserem Megathread.

Bildquelle: Riot Games
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