Shroud
30. Juni 2020
Gaming

Esport-Namen, die man kennen muss: shroud (FPS)

Esport besteht aus den Gesichtern, die die Szene formen. Jede Woche stellen wir euch daher Spieler vor, die den Esport geprägt haben. In diesem Artikel geht es um den Streamer und Ex-Profi shroud.

Für viele ist er der König der First-Person-Shooter: Mike “shroud” Grzesiek ist ein Streaming-Superstar und blickt auch auf eine Karriere als Profispieler zurück.

Die Faszination für Videospiele kam als Kind über seinen Vater im kanadischen Toronto. Dieser liebte es an PCs zu schrauben, so brachte er sein Kind zum Zocken.

Später fing shroud auch an zu streamen, weil er seinem heutigen Kollegen summit1g zusah und inspiriert wurde. So spielte er Counter-Strike: Global Offensive für seinen Stream und zockte in verschiedenen Teams in den amerikanischen Amateurligen.

Der Wechsel zu Cloud9

2014 wurde Cloud9 auf ihn aufmerksam und nahm ihn zusammen mit dem damaligen compLexity-Roster rund um Jordan “n0thing” Gilbert unter Vertrag.

Den ersten großen Esport-Erfolg gab es im Sommer 2015. Beim Debüt der ESL ESEA Pro League kamen die Nordamerikaner bis ins Finale und unterlagen mit 1:3 gegen Fnatic. Shroud war mit 100 Frags auf den vier Maps bester Spieler auf dem Server.

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Dabei waren sich alle Spieler und Fans einig: Das Aim dieses jungen Gamers ist überragend. Bei der vierten Ausgabe der ESL Pro League in 2016 siegte Cloud9 rund um den aufstrebenden shroud und gewann 200.000 US-Dollar.

Er rückte immer mehr in eine passive Rolle im Spielsystem und das half dem Team. Der größte Erfolg blieb dem Kanadier mit dem Team aber verwehrt. 2017 bei der ESL One Cologne musste sich das C9-Roster, als letzte nordamerikanische Hoffnung, im Finale SK Gaming geschlagen geben.

Zu viel Streaming für einen Profi?

Auch deshalb gab es immer wieder Kritik aus der Community: shroud streame zu viel und spiele nicht nur CS:GO. Dadurch seien seine Leistungen abgefallen.

Nach dem Lauf beim Major in Köln gab sich shroud auch immer mehr seiner Rolle als Streamer hin.

Im August 2017 kam dann die Entscheidung als Profi aufzuhören und Vollzeit-Content-Creator auf Twitch zu werden. Dabei kam seine Entscheidung mit dem Aufstieg von Playerunknown’s Battlegrounds.

Doch neben PUBG spielt er weiterhin CS:GO und andere Games wie Apex Legends, Fortnite oder Call of Duty. Auf Twitch lief kaum ein Stream von ihm mit unter 10.000 Viewern. Andere Streamer wie Dr Disrespect sehen ihn immer noch als den besten PC-Spieler.

Millionen-Deal und Mixer-Wechsel

Während andere Persönlichkeiten oft mit verrückten Aktionen oder lustigen On-Air-Personas punkten, ist es bei shroud sein herausragender Skill, den die Fans abgefeiern.

Ende Oktober 2019 kam sein größter Deal. Er wechselte exklusiv zur Micosoft-Plattform Mixer. Dadurch verlor er aber einen Großteil seiner Zuschauerschaft. Laut Loadout sanken seine eindeutigen monatlichen Zuschauer von 718.000 (Oktober auf Twitch) auf 231.000.

Doch laut Bloomberg soll ihm der Deal ein Jahresgehalt von bis zu 14 Millionen versprochen haben. Inzwischen ist aber klar, dass Mixer die Pforten schließen wird und damit ist auch shroud wieder frei.

Für die Fans ist noch offen, wo sie ihren Star demnächst sehen werden. Aber egal wo, sein Aim wird ihn auch auf der neuen Plattform zum Shooter-Gott machen.

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Bildquelle: ESL

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