Esport-Namen, die man kennen muss: MegaBit
23. Juni 2020
FIFA

Esport-Namen, die man kennen muss: MegaBit (FIFA)

Esport besteht aus den Gesichtern, die die Szene formen. Jede Woche stellen wir euch daher Spieler vor, die den Esport geprägt haben. In diesem Artikel geht es um den FIFA-Meister Michael “MegaBit” Bittner.

Wer die letzten Jahre den FIFA-Esport verfolgt hat, kommt um MegaBit nicht herum. Angefangen auf dem eigenen Bett, spielte er sich über die erste Weltmeisterschaft und den VfL Bochum zum deutschen FIFA-Meister mit Werder Bremen.

Dabei ist die Konstanz sein größter Schlüssel. Etwas, mit dem sonst viele Gamer zu kämpfen haben.

In FIFA 16 spielte er sich über Online-Turniere ganz langsam zu seinem ersten großen Offline-Turnier. Und das war direkt der FIFA Interactive World Cup in New York. Damals zusammen mit deutschen ehemaligen VBL-Siegern wie Niklas Raseck oder Kevin Assia. Bittner wurde Achter.

Im Winter 2017 kam dann die Verpflichtung beim VfL Bochum. Bittner wollte immer zu einem Fußballverein – als Esportler. Und direkt im November gab es den ersten Hammer in der Weekend League. In 160 Spielen holte er 160 Siege. Die Szene horchte auf.

Das bedeutete die Qualifikation für den FUT Cup in Barcelona – ein internationales Offline-Event. In dieser Saison holte er dann auch seinen größten internationalen Erfolg: Den Sieg der Global Series Playoffs in Amsterdam – 35.000 US-Dollar und die WM-Quali gab es für den damaligen VfL-Gamer.

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Bei der WM im August war aber gegen den späteren Weltmeister Mosaad “Msdossary” Aldossary Schluss. Der Auftritt in London war auch der letzte für den VfL Bochum – eine neue Herausforderung wartete.

Neues Kapitel bei Werder Bremen

Und diese Herausforderung gab es im hohen Norden. Werder Bremen verpflichtete den in Bochum lebenden Bayer und baute sich ein Superteam. Neben MegaBit kam Mohammed “MoAuba” Harkous ins Team. Der sollte später den FIFA eWorld Cup im SVW-Trikot gewinnen.

Bittner setzte aber seine Erfolgsgeschichte fort. Im Vereinswettbewerb Virtual Bundesliga Club Championship siegte er mit Teamkollege MoAuba und wurde Klub-Meister. Das war die erste Schale in FIFA 19.

Der Weg zum großen Coup

Dann kam die Ernennung für den Nationalkader der DFB-Esportmannschaft. Später durfte er Deutschland beim FIFA eNations Cup vertreten – mit wenig Erfolg und einem Gruppenaus.

Der größere Coup kam aber beim Grand Final der Virtual Bundesliga in FIFA 19. Nach starken Spielen steht Michael “MegaBit” Bitter im Finale – und trifft auf Teamkollegen MoAuba. Der Xbox-Gamer setzte sich aber durch, wurde deutscher Meister. Der größte Erfolg in seiner bisherigen Karriere.

Dass der blonde Gamer auch Titel verteidigen kann, zeigte er im Februar 2020. Mit dem neuen Teamkollegen Erhan “Dr. Erhano” Kayman wurde er wieder Klub-Weltmeister in der Club Championship.

Ein Wiedersehen mit den alten Kollegen vom VfL Bochum und auch MoAuba gibt es vielleicht am Sonntag beim VBL Grand Final by ING (12:00 Uhr LIVE auf ProSieben MAXX). Dann hat MegaBit die Chance auf die nächste Schale.

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Bildquelle: DFL/ProSieben MAXX

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