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Sprout

Esport-Förderung auch ohne Hilfe vom Bund! Sprout und die EPF machen es vor

In der siebten Folge von GooseEcke hatten wir ein ganz besonderes Dreiergespann der deutschen Esport-Szene im Interview. Dieses Mal dreht sich alles um die Talentförderung im Deutschen Esport und um Team Sprouts 16-jährigen Neuzugang Can "Kyuubii" Kamber.

In unserem Esport-Talk “GooseEck” haben wir in der siebten Folge über die deutsche Talentförderung im professionellen Counter-Strike gesprochen.

Wie funktioniert die Förderung ohne Anerkennung (Gemeinnützigkeit) und welche Vorteile bietet eine Zusammenarbeit der “esports player foundation” mit den einzelnen Esport-Akteuren?

Dafür haben wir mal genauer bei Team Sprouts Nachwuchstalent Can “Kyuubii” Kamber, seinen Teammanager Daniel Paulus und Jörg Adamit von der Esport Player Foundation nachgefragt.

Aufbau einer Win-Win-Win-Situation

Eine ausbleibende Anerkennung und Förderung des Esports in Deutschland legt sowohl den Organisationen, den Spielern als auch den befürwortenden Vereinen viele Steine in den Weg. Es stellt sich die Frage: Wie kann man diese Hürden geschickt umgehen, um auf jeder Seite einen Mehrwert zu generieren?

Ein nachhaltiges und attraktives Geschäftsmodell

Die EPF (esports player foundation) wirbt vor allem bei Unternehmen mit der Reichweite und der jungen Zielgruppe der Gaming-Community mit Werbemöglichkeiten, um somit Geld- oder Dienstleistungen zu sammeln, die sie in Nachwuchstalente investieren können. Durch eine gute Auslese von förderwürdigen Talenten können sich die EPF und die vereinzelten Esport-Organisationen Aufgaben teilen und Synergien entwickeln.

Synergieeffekte mit den Organisationen

Allein das Talent-Scouting ist für jedes Team schwieriger, als man annehmen würde. Und das trotz eines eigentlich großen Pools an jungen Counter-Strike-Spielern in Deutschland.

Der Grund für fehlende deutsche Esport-Talente sind oft die Zukunftsängste bei den Spielern und/oder den Eltern der jüngeren Spieler. Hier unterstützt die EPF in Form von Aufklärung, Absicherung und dualen Schul-Systemen, um den Nachwuchs diese existenziellen Ängste zu nehmen sowie Risiken und Chancen abzuwägen.

Spieler profitieren mit ergänzenden Leistungen

Nur wer nicht existenziell am Erfolg des nächsten Turniers hängt, kann seinen Kopf frei machen

In Absprache mit den Spielern und der Organisationen können daher gezielt fehlende Kompetenzen oder gar finanzielle Mittel beigesteuert werden, die nicht immer selbstverständlich zur Verfügung stehen.

Ein Sportpsychologe kann schon mal mehr kosten als ein Spieler

Sei es durch gestellte Hardware, In-Game-Coaching sowie geistige und körperliche Gesundheit, der Spieler profitiert am Ende deutlich von den Synergien. Das ist sehr wichtig, denn schließlich muss er am Ende die Leistung erbringen, auf die alle anderen Akteure hoffen.

Den kompletten Talk findet ihr:

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