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Warzone

Ein Jahr Warzone – Wie hat sich das Battle Royale entwickelt?

Am 10. März 2020 wurde das kostenlose Call of Duty-Battle Royale Warzone veröffentlicht. Wir werfen einen Blick auf die Entwicklung des Spiels bis heute.

“Gibt es in Warzone eigentlich Fallschaden?” Das war zum Launch von Warzone eine häufig gestellte Frage, auf die meist auch prompt der Gulag folgte. Auch wenn es mit Blackout bereits ein Battle Royale in CoD gab, wirkte Warzone wie eine komplett neue Erfahrung. Groß war also der Hype nach ersten Leaks, Ankündigungen und Trailern, als am 10. März, vor genau einem Jahr, endlich der Download gestartet werden konnte.

Die Frage, ob das Spiel ein Gutes sei, konnte nach wenigen Runden von der Community mit einem große und zufriedenen “Ja” beantwortet werden. Alle hatten großen Spaß daran, Verdansk zu entdecken. Welche Spots sind die besten? Wie funktionieren eigentlich Rüstungsplatten? Und wie zur Hölle kann ich den Helikopter landen? Etwa so startete jeder in das Spiel.

Die Entwicklung eines Meilensteins

Warzone war mehr als nur ein weiteres Battle Royale-Game für die CoD-Community. Durch den kostenlosen Zugang konnte das Spiel quasi im Alleingang für mehr Spieler sorgen, als Call of Duty jemals zuvor hatte. Für den Publisher Activision war es der Coup des Jahrhunderts.

Auch Warzone war am Anfang nicht perfekt. Dafür gab es augenscheinlich nur wenige Bugs und die Basis für die Zukunft schien solide. Mit der Zeit entwickelten sich dann die ersten Waffen-Metas und Spieler entdeckten Verdansk nach und nach für sich.

Kurz darauf folgten die ersten Meldungen von Spielern in Wänden. Wie bei jedem großen Titel gab es Spieler, die sich einen unfairen Vorteil verschaffen wollten. Die Entwickler waren jedoch auf der Hut und solche Exploits konnten schnell gefixt werden.

Updates, Neue Modi, Events und Cheater

So ging es die nächsten Wochen und Monate weiter. Mit der Zeit kamen sogar neue Modi wie Beutegeld dazu, die eine willkommene Abwechslung waren. Auch die Rotation der verschiedenen Playlists sorgte für immer frischen Wind.

Auch die besonderen Events waren extrem stark. Noch heute bleibt beispielsweise das Haunting of Verdansk-Halloweenspecial vielen Spielern positiv im Gedächtnis. Doch mit dem Erfolg kam auch ein neues Problem, mit dem auch alle Spiele der Reihe in der Vergangenheit zu kämpfen hatten: Cheater.

Nach wenigen Wochen sah man einen in jeder zehnten Lobby, doch es wurden rasch mehr. So war es irgendwann nicht mehr ungewöhnlich, von einer Grau auf mehrere hundert Meter aus dem Helikopter gelasert zu werden. Leider haben alle Versuche und Bannwellen seitens der Entwickler bis heute nur bedingt Abhilfe geschaffen.

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Hinzu kamen dann auch immer mehr Glitches, die teilweise auch ohne Cheats zu unverdienten Siegen führten. Der Glitch mit den unendlichen Stims beispielsweise musste mehrere Male gefixt werden und hat immer wieder seinen Weg ins Spiel gefunden.

Misslungene Integration und Hoffnung

So stark der Release und die Stimmung davor war, so gedrückt war sie vor und nach der Integration der Cold War-Waffen in Warzone. Spieler freuten sich zwar auf die neuen Möglichkeiten und Inhalte, gleichzeitig wurden die größten Probleme im Spiel dadurch nicht behoben.

Auch die neuen Waffen brachten so einige Bugs und Balancing-Probleme mit sich. So war die Akimbo-Renetti zwischenzeitlich die stärkste Waffe auf kurze Distanzen. Viele der Aufsätze funktionieren erst seit Kurzem so, wie sie es sollten.

Dennoch bleibt Warzone ein Spiel mit riesiger Fanbase und extrem großem Potenzial. Viele freuen sich darauf, dass Verdansk bald wahrscheinlich durch eine neue Karte ersetzt wird. Sollte das passieren, flammt der Hype bestimmt erneut auf. Hoffentlich schafft Raven Entertainment es bis dahin auch, die Betrüger in Schach zu bekommen. Warzone könnte das beste Battle Royale aller Zeiten sein.

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Bildquelle: Activision

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