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EA wehrt sich gegen FUT-Kritik – ‘Man braucht nicht die besten Spieler, um zu gewinnen’

EA steht seit Jahren in der Kritik, denn der Ultimate Team Modus hat einen Pay2Win-Faktor. Ihre Antwort darauf dürfte alles nochmal verschlimmern.

Die Kritik an EA Sports, dass man im Modus FIFA Ultimate Team ohne Geldeinsatz benachteiligt wird, ist so alt wie der Modus selbst. Man kann sich zwar seine Traumelf mit Gold- und Spezialkarten selbst zusammenstellen. Um alle Top-Karten wirklich besitzen zu können, kommt man am Geldeinsatz alledings kaum vorbei.

“Geld spielt keine zwingende Rolle”

Diese Anschuldigungen wurden von EA Sports offiziell abgeschmettert. Laut dem Publisher soll Geld beim Aufbauen der eigenen Mannschaft keine Rolle spielen. Genauere Infos dazu haben wir im folgenden Artikel:

Auf die Aussage reagierte ScudzTV empört: “Ihr behauptet, dass man jeden Spieler bekommen kann ohne Geld auszugeben…Hier ist mein 100-Millionen-Team”.

ScudzTV ist ein relativ kleiner Streamer (knapp über 500 Follower), dessen Tweet gegen EA Sports viral gegangen ist.

In diesem Twitterpost zählte er verschiedene Möglichkeiten auf, wie man sein Team ohne Geld erreichen kann. “Kann” ist hier vielleicht das falsche Wort, wie die folgende Auflistung zeigt.

  1. Spielen – Laut seiner Rechnung von durchschnittlich 1.500 Münzen bräuchte man 66.666 Spiele, also ca. 22.000 Stunden.
  2. Traden – Wenn man den Markt beobachtet und im Schnitt 10.000 Münzen Gewinn pro Handel erwirtschaftet, wären das 10.000 Transfers. ScudzTV geht von zehn Minuten pro Handel aus. Das alleine ergibt eine Ingamezeit von 1.650 Stunden.

Wer wissen möchte, wie man erfolgreich traden kann, um sich viele Spielstunden zu sparen, kann sich dieses Video mit Mouh Kay anschauen.

Auch den Geldseinsatz hat ScudzTV umgerechnet.

  1. Pay2Win – Wenn man von einem durchschnittlichen Erlös von 100.000 Münzen pro 12.000 FIFA-Points ausgeht, dann bräuchte man 12.000.000 FIFA-Points, die euch umgerechnet 79.990 Euro kosten.

Mit reinem Zocken kommt man also offensichtlich nicht weit. Trader und Spieler mit einem großen Geldbeutel haben hier große Vorteile.

EA Sports wehrt sich gegen FUT-Kritik

Auf die Vorwürfe, dass es nicht realistisch sei, sich sein Traumteam erspielen zu können, reagierte nun der kanadische Publisher EA Sports. Wirklich hilfreich für die Spieler war die Antwort allerdings nicht: “Man braucht nicht die besten Spieler, um zu gewinnen”, so EA. FIFA sei ein Spiel, das von den Fähigkeiten der Gamer:innen abhängig sei, nicht von den FUT-Karten.

Sicher – Spieler:innen auf hohem Niveau werden wahrscheinlich kein Top-Team benötigen, um in der Weekend League die meisten Spiele zu gewinnen, da der Skillwert der Konkurenz stark variiert.

Spielt man jedoch beispielsweise die Global Series Qualifier, dann wird schnell klar:
Bei einer Partie mit zwei gleichstarken Parteien, gewinnt meistens die mit dem besseren Team.

Weitere Themen:

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Bildquelle: EA Sports
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