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CS:GO – Wer bekommt denn jetzt welche Kisten?

Seit dem letzten Update kann nicht mehr jeder Spieler Kisten bekommen. Wir zeigen euch, wie das System funktioniert.

Kisten sind für Spieler eine zufällige Belohnung nach jedem Spiel. In der Vergangenheit waren sie meist nur wenige Cent wert und wurden entweder geöffnet oder sind auf den Accounts eingestaubt. Doch mittlerweile hat sich ein regelrechter Hype um die Lootboxen entwickelt. Warum?

Wer in den letzten Jahren eine Waffenkiste nach einem Match bekam, hat sich vielleicht kurz über die drei bis zehn Cent gefreut und danach weitergespielt. Durch die andauernd hohe Spielerzahl und das Drop-System sind viele Kisten mittlerweile aber deutlich mehr wert.

Die Gründe für den Hype

Seit dem dritten Juni bekommen nur noch Spieler Kisten gedroppt, die einen Account mit Prime-Status besitzen. Für diesen Status muss man seit eben jenem Update außerdem 12,75 Euro bezahlen. Dadurch verhindert Valve unter anderem, dass riesige Bot-Netzwerke auf den CS:GO-Servern unterwegs sind, nur um die Kisten zu farmen. Somit gibt es in Zukunft weniger Kisten insgesamt.

Der zweite Grund ist das Drop-System an sich. So gibt es einmal den regulären Pool, in dem die fünf aktuellsten Kisten stecken. Dass ihr aus euren regelmäßigen Drops eine solche Kiste bekommt, ist sehr wahrscheinlich. Entsprechend sind diese meist wenig wert. Werden allerdings neue Lootboxen mit neuen Skins veröffentlicht, fallen die älteren aus diesem Pool.

Somit landen sie im sogenannten “Rare Cases”-Pool. Dass ihr eine solche Kiste zufällig bekommt, ist extrem selten. So erhalten auch die aktivsten Spieler nur mit Glück eine dieser Cases pro Halbjahr. Dementsprechend sind diese Kisten sehr begehrt.

Ein Beispiel:

Quelle: Steamanalyst.com

Die Operation Bravo Case erschien am 19.09.2013 als Drop während der gleichnamigen Operation. Damals hatte CS:GO eine vergleichsweise kleine Playerbase, entsprechend wenige Kisten sind damals gedroppt. Trotzdem gingen sie für 3 Cent über die Ladentheke. Spulen wir sieben Jahre nach vorne: Die Kiste gibt es nur noch im Rare-Pool und die Vorräte sind langsam aufgebraucht. Dadurch ist der Preis alleine im letzten Jahr von etwa 25 Euro auf 45 Euro für eine einzige Kiste gestiegen.

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Kisten als ernsthaftes Investment

Solch extreme Anstiege sind bisher nur bei wenigen Drops zu verzeichnen, doch auch bei anderen Kisten im Rare-Pool zeichnet sich ein ähnlicher Trend ab. Das hat die Community mittlerweile gemerkt. Was machen die Spieler also?

In der Hoffnung, dass auch die neuen Kisten ähnlich abheben, stecken Spieler massig Kohle in die aktuell Günstigen und bunkern sie auf ihren Accounts. Dadurch steigen mittlerweile auch die Preise der Cases im regulären Pool. So ist beispielsweise die “Clutch-Case”, die sich noch im normalen Pool befindet, mittlerweile schon 30 Cent pro Stück wert. So kann sich der CS:GO-Kauf selbst für neue Spieler recht schnell refinanzieren.

Diese Investments sind natürlich risikobehaftet. Die Preise der Kisten steigen langfristig nur, wenn sie häufiger geöffnet werden als sie droppen. Dementsprechend könnte es sich bei dem aktuellen Anstieg auch nur um eine Blase handeln, die platzt, sobald alle Spieler ihre Kisten wieder auf den Markt schütten.

Würdet ihr in die Kisten investieren? Schreibt es uns auf Social Media oder Discord!
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Bildquelle: Valve

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