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CS:GO Coaching-Bug wurde immer noch nicht behoben

Valve hat den berüchtigten Bug, für den die ESIC 37 Coaches bannte, anscheinend immer noch nicht entfernt. Das verwundert. Schließlich ist dieser Fehler zu einem der größten CS:GO-Skandale geführt.

Einer der skandalösesten Bugs in Counter-Strike: Global Offensive scheint nach wie vor im Spiel zu sein. Sergey “LMBT” Bezhanov ist einer der 37 gebannten CS:GO-Coaches, der den Coaching-Bug angeblich missbrauchte. Das Urteil gegen ihn wurde jedoch aufgehoben und sein Name wieder reingewaschen. LMBT teilte vergangene Woche einen Clip auf Twitter, in dem er auf den Beginn eines Matches wartete. Der Bug war dabei immer noch vorhanden.

Der verrufene Bug ermöglicht es Team-Coaches, das Spielgeschehen aus verschiedenen Blickwinkeln zu sehen auf die man normalerweise keinen Zugriff haben sollte. Dadurch können Informationen über das Spielgeschehen und die Positionen der Gegner eingesehen werden.

Dieser Spielfehler wurde ursprünglich von Mariusz “Loord” Cybulski im August vergangenen Jahres bekannt gemacht. Laut Valve wurde der Bug noch am selben Tag behoben, an dem Loord darüber berichtete.

Das Video vom Samstag zeigt jedoch, dass der Fehler immer noch nicht behoben ist. Bezhanov prangerte Valve und die ESIC an, sie sollen etwas dagegen unternehmen.

Die komplette Investigation, die von der ESIC geleitet wurde, bestand aus zwei Personen. Diese kontrollierten manuell Demos, die bis ins Jahr 2016 zurückreichten – also in eine Zeit bevor die Bans bestätigt wurden. Das Duo untersuchte etwa 20 Prozent der knapp 100.000 Demos. Dabei wurden 37 Coaches gebannt, teilweise für ein paar Monate, manche aber auch bis zu drei Jahren.

Dieser Umstand führte dazu, dass Valve es den Coaches nicht mehr erlaubte, mit den Spielern während Online-Matches zu reden. Die Entscheidung wurde verständlicherweise sehr negativ aufgenommen.

Im vergangenen Januar verteilte Valve “Major”-Bans an einige der bereits gesperrten Coaches. Dadurch wurden sie von mehreren Major-Turnieren ausgeschlossen. Die Strafen reichten von Bans für lediglich ein Event zu permanenten Sperren.

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Foto: Valve

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