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Cheater-Probleme in Apex – Community lehnt sich gegen EA auf

Der Hashtag #SaveApexRanked trendet auf Twitter. Große Streamer und Profispieler sprechen über das Hacker-Problem und schießen gegen Publisher und Entwickler.

Das Battle Royale Apex Legends hat mit einem Cheating-Problem zu kämpfen. Publisher Electronic Arts und Entwickler Respawn Entertainment wollen gegen die Betrüger vorgehen, doch die Community glaubt nicht an die Versprechen. Der Hashtag #SaveApexRanked trendet seit Montag, darunter finden sich zahlreiche Beschwerden von Profis und Streamern.

Der Auslöser der Diskussion: Ein Versprechen von Respawn

Doch wie kam es überhaupt zu der Kritik per Hashtag? Respawn hat in einem Tweet am Montag darüber gesprochen, dass sie gegen Cheater vorgehen wollen. Angekündigt wurden mehr Angestellte, die manuelle Bans verteilen sollen. Zusätzlich sollen Tools entwickelt werden, die automatisch soganannte DDOS-Attacken erkennen und stoppen sollen. Bei DDOS-Attacken werden PC-Verbindungen zu Gameservern zum Nachteil der Spieler manipuliert. Außerdem sucht Respawn Wege, Cheater schneller zu erkennen und somit aus dem Spiel entfernen zu können.

Wollen EA und Respawn die Spieler mit leeren Versprechen täuschen?

Einige Streamer und Profispieler teilten ihre Frustration über das Entwicklerstudio auf Social Media. Laut ihnen solle Respawn nun auch tatsächlich handeln, anstatt nur Versprechungen zu geben.

Der NRG-Spieler Chris “Sweetdreams” Sexton veröffentlichte einen Twitlonger, in dem er über falsche Hoffnungen des Studios sprach. Zudem initiierte er den Hashtag #SaveApexRanked. Sweetdreams endete das Statement mit einer harten Kritik: “Lasst euch nicht von Respawns Tweet über das Vorhaben zu den Ranked-Spielen täuschen. Wir haben diese Worte in der Vergangenheit bereits mehrfach gehört – ohne Ergebnisse. Lasst uns den Hashtag als Möglichkeit nutzen, sie zur Verantwortung zu ziehen.”

Dem Aufruf folgten viele Antworten von anderen professionellen Spielern und Streamern, die gleicher Ansicht sind. Allerdings antwortete auch der Direktor für Kommunikation bei Respawn, Ryan K. Rigney, darauf. Laut ihm seien einige der Beschwerden berechtigt und Respawn müsse definitiv hart an dem Problem arbeiten. Von Sweetdreams letztem Punkt sei er aber enttäuscht. Sie haben versucht, mit der Community zu kommunizieren und wollten niemanden täuschen.

Die Tatsache, dass der Hashtag sich so schnell verbreiten konnte und viele Mitglieder der Community Sweetdreams zustimmen, könnte ein ernsthaftes Problem für die Apex-Szene werden. Respawn sieht sich vor der schwierigen Aufgabe, effektiver gegen Cheater vorzugehen. Sonst kann die Verbindung zu den Spielern verloren gehen. Es könnte hilfreich für das Unternehmen sein, transparenter in ihrem Vorhaben zu sein, wie beispielweise Tencent bezüglich ihres Spiels PUBG Mobile.

Video: Sjokz zu Gast im eFernsehen

 

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Stimmt ihr Sweetdreams bei seiner Kritik zu? Schaut ihr es euch nach dem Update noch einmal genauer an? Schreibt es uns auf Social Media oder Discord!

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Bildquelle: Respawn / Apex Legends