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Champion Riven im Fokus – So spielt ihr die verbannte Schwertmeisterin

Kämpferin Riven ist mobil, stark und hat alles, was eine gute Top-Lanerin braucht. Wie ihr sie am besten ausspielt und mit was ihr sie ausstatten solltet, erklären wir euch hier.

Riven, die Verbannte, ist eine starke AD-Top-Lanerin in League of Legends. Mit ihrem massiven Schwert wartet die Kämpferin nur darauf, in ihrem Match-Up die Oberhand zu gewinnen. Doch das alleine reißt noch nicht den gegnerischen Nexus ein. Denn wenn ihr mit Riven siegen wollt, müsst auch ihr mechanisch geübt sein. Was es hierbei zu beachten gibt, verraten wir euch in diesem Guide.

Stacks und Angriffsschaden

Am Anfang jedes LoL-Matches stehen die Runen. Für Riven bietet sich hier ein AD- und Ability-Haste-lastiger Build an. Conqueror erhält ebenso wie Rivens passive Fähigkeit Steigerungen und ist besonders hilfreich, da es den zusätzlichen Schaden der Passive in mehr Heilung verwandeln kann. Im zweiten Runen-Baum ist Transcendence ein absolutes Muss, da Rivens Kombos von Ability Haste leben und weniger Cooldown bei ihr immer willkommen ist.

Der gängige Runen-Build für Riven legt in Season 11 Wert auf Synergie mit ihrer Passive sowie zusätzliche Ability Haste. Bildquelle: op.gg

Gathering Storm kann auch gegen Nimbus Cloak eingetauscht werden, wenn Riven ein vorteilhaftes Match-Up erhält und mit Ignite spielen kann. Der aggressivere Summoner Spell profitiert dann von der zusätzlichen Bewegungsgeschwindigkeit und lässt Riven allgemein offensiver spielen. Eine Riven mit Teleport fährt allerdings mit Gathering Storm und somit AD-Buffs besser.

Schwert und Schild im Early Game

Als klassische Kämpferin auf der Top-Lane freut Riven sich zu Beginn des Spiels über Doran’s Blade oder Doran’s Shield am meisten. Die Klinge erlaubt es ihr, anderen Bruiser-Champions auf der Lane die Stirn zu bieten, während der Schild sie gegen Poke-Champions bestehen lässt.

Unter den Mythic Items schneidet Goredrinker am besten für Riven ab, die sowohl von der Heilung, als auch natürlich dem zusätzlichen Ability Haste profitiert. Gegen ein Team mit viel physischem Schaden bieten sich hiernach zum Beispiel Ravenous Hydra und Black Cleaver sowie Death’s Dance und Guardian Angel für die Kämpferin an.

Gegen AD-lastige Gegner sollte Riven besonders auf Schaden und Rüstung Wert legen, während magischer Schaden im Gegner-Team natürlich Magieresistenz und AD in den Vordergrund rückt. Bildquelle: Riot Games und op.gg
Parcours in der Kluft der Beschwörer

Rivens gesamtes Kit dreht sich vor allen Dingen um ihre Q-Fähigkeit und die Abklingzeiten dieser. “Broken Wings” kann von Riven nämlich drei Mal in Folge eingesetzt werden und lässt sie jedes Mal einen anderen Schwertschlag ausführen, die jeweils außerdem ihre passive Fähigkeit aufladen.

Der Letzte dieser Schläge ist besonders relevant, da Riven hier einen Vorwärtssalto macht, mit dem sie sehr mobil ist. Nicht nur beim Verfolgen von Gegnern, sondern auch auf der Flucht kann es also von Vorteil sein, fix die Q einzusetzen beziehungsweise den dritten Schlag schon parat zu haben. Eine Kern-Mechanik von diesem Sprung ist außerdem, dass er Riven auch bequem über kleinere Wände schicken kann.

Zwischen euren Q-Kombos solltet ihr allerdings nicht die normalen Auto-Attacks vergessen. Von Rivens passiver Fähigkeit sind diese durch den Einsatz von Fähigkeiten nämlich verstärkt und richten somit mehr Schaden an. Während laufende Abklingzeiten also eure Fähigkeiten aufhalten, könnt ihr Gegnern mit normalen Angriffen zusetzen.

Ein betäubter Feind ist ein guter Feind – mit Rivens W-Fähigkeit unterstützt ihr eure Kombos oder seid sogar in der Lage, noch weitere dranzuhängen. Bildquelle: Riot Games

Damit gegnerische Champions nicht so leicht flüchten können, während eure Q-Fähigkeit auf Cooldown ist, solltet ihr außerdem die W-Fähigkeit “Ki-Burst” in eure Kombo einbauen. Deren Betäubung verwehrt nahen Feinden die Flucht und ihr gewinnt wertvolle Sekunden, bis ihr ihnen wieder hinterher springen könnt.

Bei der Verfolgung von Gegnern mit wenig HP bietet sich zusätzlich zum Q-Sprung die erste Ladung eurer ultimativen Fähigkeit an. Durch diese erhaltet ihr erhöhte Bewegungsgeschwindigkeit und Reichweite. Stark geschwächte Gegner könnt ihr vielleicht sogar mit dem Fernkampfangriff der zweiten R-Ladung erledigen.

In einem Teamfight wird euch das gegnerische Team allerdings kaum freie Fahrt auf geschwächte Champions lassen. Um zu verhindern, dass ihr selbst zur Zielscheibe werden, gibt es daher Rivens E-Fähigkeit “Valor”, die sie eine kurze Distanz springen lässt und dabei genommenen Schaden absorbiert. So schützt ihr euch kurzzeitig vor gegnerischen Angriffen, während ihr selbst ordentlich austeilen könnt.

Begeistert eure Freunde mit diesem Einsteiger-Guide für League of Legends:

 

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Bilderquelle: Riot Games

 

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