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Berufungsverfahren gegen Drachenlord geht los – Muss der YouTuber in den Knast?

Am 23. März geht das Berufungsverfahren gegen den umstrittenen Drachenlord los. Wie stehen die Chancen des YouTubers?

Nachdem der Drachenlord im Oktober 2021 zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt wurde, steht nun ein Berufungsverfahren vor der Tür.

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Was bisher geschah…

Nachdem Rainer Winkler, besser bekannt als Drachenlord, er kürzlich sein Haus verlassen musste, kommt nun die nächste Hiobsbotschaft. Am Mittwoch, den 23. März, beginnt sein Berufungsverfahren vor dem Landgericht Fürth-Nürnberg. Ende Oktober wurde der 32-Jährige wegen gefährlicher Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren verurteilt. Unter anderem soll er einen Mann mit einer Taschenlampe geschlagen haben, einen anderen habe er mit einem Backstein beworfen. Sowohl sein Anwalt als auch die Staatsanwaltschaft gingen gegen das Urteil in Berufung. Wir fassen zusammen, was seitdem alles geschehen ist.

  • 22. Oktober: Rainer Winkler wird zu zwei Jahren Gefängnis ohne Bewährung verurteilt. Anschließend streamt der Drachenlord und erläutert, dass er und sein Anwalt in Berufung gehen möchten.
  • 26. Oktober: Die Staatsanwaltschaft kommt Winkler zuvor und geht in Revision. Falls dieser den erneuten Prozess verliert, könnte das Strafmaß um sechs Monate erhöht werden.
  • 17. November: Der SternTV Beitrag “Der Drachenlord und seine Hater: Chronologie einer Eskalation” erscheint und fasst die Ereignisse bis November 2021 zusammen. Auf YouTube hat der Clip mittlerweile mehr als 600.000 Aufrufe.
  • 6. Januar: Der ursprünglich geplante Auszug aus seinem Haus verzögert sich, da keine neue Bleibe für Winkler gefunden wurde. Am 5. Oktober hatte er das Haus an die Gemeinde verkauft.
  • 11. Januar: Der Termin für die Berufungsverhandlung steht fest. Am 23. März muss sich der Drachenlord erneut vor Gericht verantworten.
  • 28. Februar: Rainer Winkler zieht aus seinem Haus aus und tourt seitdem mit seinem blauen Ford Ranger durch Deutschland, den er sich am 30. Dezember von dem Erlös des Hausverkaufs angeschafft hatte. Seine Hater sind ihm seitdem immer dicht auf der Spur.
  • 4. März: Die “Drachenschanze”, so bezeichnen die Hater das Haus des Drachenlords, wird entrümpelt. Fans und Hater versuchen derweil Souvenirs aus dem baufälligen Haus zu ergattern.
  • 13. März: Während eines Streams kritisiert Twitch-Star MontanaBlack Winkler für dessen Entscheidungen seit seinem Auszug aus dem Haus.
  • 16. März: Das ehemalige Wohnhaus von Winkler wird abgerissen und Trümmer davon auf eBay angeboten.
Bildquelle: ebay

Was geschieht als nächstes?

Wie das Verfahren gegen den Drachenlord am 23. März ausgeht, ist ungewiss. Sowohl Staatsanwaltschaft als auch Verteidigung scheinen sich ihrer Sache jedenfalls sicher. Winkler selber ist sich bis heute keiner Schuld bewusst und beteuert stets in Selbstverteidigung gehandelt zu haben.

Falls der Drachenlord am 23. März tatsächlich verurteilt wird und hinter Gitter muss, darf er sich auf zweieinhalb Jahre Gefängnis einstellen. Wie gut er dieses übersteht, bleibt abzuwarten, aber sein aufbrausendes Temperament und der schon oft in Videos gezeigte Jähzorn dürften ihm wohl wenig hilfreich sein. Bei Freispruch wird der YouTuber wahrscheinlich vorerst weiter durch Deutschland touren und auf seinem Weg von Hatern verfolgt werden.


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Bildquelle: Drachenlord-Montage
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