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Hearthstone Jargon Teil 2: Gameplay

Nach Nikola Petrov Hearthstone 24 Apr 2018 217 Ansichten

In der zweiten Ausgabe unserer Erklärungen zur Hearthstone Terminologie geht es um Schlüsselkonzepte im Gampelay.

Boardvorteil

Ihr habt den Boardvorteil, wenn ihr mehr Diener auf dem Schlachtfeld habt, als euer Gegner. Ihr habt vielleicht ebenso den Boardvorteil, wenn ihr weniger Diener habt, diese aber bessere Stats oder nützlichere Effekte besitzen. Wenn ihr also den Boardvorteil habt, zwingt ihr euren Gegner dazu, eure Diener so früh wie möglich zu neutralisieren, anstatt Schaden an eurem Helden zu verursachen. Dies kann in der Form von ungünstigen Trades oder der Nutzung von Schadens- oder Entfernungszaubern geschehen. Wenn der Gegner seine Feuerbälle an euren Minions verschwendet, fliegen sie euch nicht ums Gesicht und das ist gut.

Kartenvorteil

Dies ist ein einfacheres Konzept – ihr habt den Kartenvorteil, wenn ihr mehr Karten auf der Hand haltet. Dies ist unbestreitbar der wichtigste Vorteil, den ihr im Spiel haben könnt, denn mehr Karten bedeuten mehr Optionen, die ihr im Spiel habt. Die Möglichkeiten auf Bedrohungen zu reagieren sind weiter und ihr habt mehr Kombomöglichkeiten.

Jedoch geht es beim Kartenvorteil nicht darum, die Karten auf eurer Hand zu zählen und sie mit der Anzahl eures Gegners zu vergleichen. Er hat ebenfalls einen Einfluss auf die Art und Weise, wie Karten gezogen werden. Das Tiefenlichtorakel zum Beispiel, zieht zwei Karten, sowohl für euch, als auch für euren Gegner. Dies gibt euch nicht den Kartenvorteil. Auf der anderen Seite haben Karten, wie der Akolyth des Schmerzes, das Potential, dass ihr drei oder sogar mehr Karten zieht, was immer fantastisch ist.

Wie fast alles in Hearthstone, kann dieser Vorteil gegen den Spieler genutzt werden. Zu viele Karten auf der Hand rufen die Gefahr hervor, dass ihr anfangt, zu “überziehen” (oder der Gegner zwingt euch dazu). Hier hat das erwähnte Tiefenlichtorakel seinen Nutzen.

Lebenspunktevorteil

Wir brauchen hier nicht allzu sehr ins Detail zu gehen, da sich dieser Punkt fast selbst erklärt. Wir geben hier einen Spruch zum Besten, den ein alter Kartenspieler zu sagen pflegt: “Der einzige Unterschied bei den Lebenspunkten besteht zwischen 0 und 1.“. Es ist ein weit verbreiteter Anfängerfehler, direkt die Lebenspunkte des Gegners anzugreifen oder seine eigenen zu beschützen. Damit werden bessere Spielzüge, die sich entfalten und dann mehr Schaden verursachen, von vorneherein vereitelt. Gute Spieler wissen, wann sie angreifen oder wann sie sich schützen müssen und halten ihre Aufmerksamkeit auf dem Spielstatus. Einige Klassen wie der Hexenmeister oder Krieger nutzen Lebenspunkte sogar als Ressource – alles geht, wenn es bedeutet, dass euer Gegner vor euch verliert.

Tempo

Davon hört ihr wahrscheinlich die ganze Zeit, ohne zu wissen, was es wirklich bedeutet, da es eher ein Schlüsselkonzept von Deck-Building Spielen ist, was nicht für Außenstehende sofort ersichtlich ist.

Kurz gesagt, bedeutet Tempo zu haben, dass man dem Gegner, in punkto gespielten Karten, voraus ist, was ihn dazu zwingt, auf eure Spielzüge zu reagieren, anstatt sein eigenes Spiel aufzuziehen.

Wichtig für Tempo ist, dass man die richtigen Diener im jeden Zug ausspielt und kein Mana verschwendet. Ein gutes Beispiel für Tempospiel kann man in Murloc Builds sehen. In einem perfekten Spiel sollte ein Murloc Spieler einen oder zwei Diener im ersten Zug auf das Board bringen, gefolgt von einem Dieder der 2 Mana kostet im zweiten Zug, gefolgt von einem Murlocanführer im dritten Zug. Je nach Karten bedeutet dies zwischen 7 und 13 Schaden auf dem Board nach dem dritten Zug und wenn der Gegner nicht schnell etwas drastisches (Höllenfeuer, Weihe, usw.) spielt, dann sollte er das Spiel um Zug fünf verloren haben.

Top-Deck

Dieser Begriff hat mehrere Bedeutungen. Das Top-Deck ist die oberste Karte auf eurem Deck und damit die Karte, die ihr als nächstes zieht. Wenn ihr auf bestimmte Karten hofft, dann hofft ihr, dass sie ‘Top-Deck’ sind. Eine weitere Bedeutung ist, dass ihr keine Handkarten mehr besitzt. Normalerweise könnt ihr euch auf die nächste Karte zu Beginn des Zuges nicht verlassen. Somit seid ihr im  ‘Top-Deck-Modus’. Wenn ein Spiel in diese Phase kommt, speziell, wenn beide Spieler in derselben Position sind, ist die Aufregung am größten, weil das Glück beim Kartenzug dann über Wohl und Wehe der Spieler entscheidet. Damit sitzen sowohl die Spieler, als auch das Publikum auf den Stuhlkanten.

Unsere Erklärungsreihe zur Hearthstone Terminologie wird in der nächsten Ausgabe weitergehen!

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